Vom stark sein – Freitagslieblinge am 17. März

Was für eine Woche, Leute. Jetzt wird es jeden Tag wärmer, die Sonne scheint und die gute Laune ist Programm. Yeah. Wenn da nicht Murphy wäre. Ich bin nämlich krank. Total erkältet, nur am Husten und Schneuzen, kurzatmig, schwach – also einfach komplett im Arsch. Dem Rabauko auf dem Bobbycar hinterher rennen – zack – muss ich mich hinlegen, weil ich nicht mehr kann. Treppen steigen – mir wird schwarz vor Augen. Ich funktioniere nicht mehr.

Als Mama denkt man so oft, man müsste immer alles wuppen, egal wie es einem geht. Man arbeitet, füllt den Kühlschrank, kämpft gegen den Wäscheberg, schmiert Stullen und liest den Kids abends vor. Und erst, wenn man kurz vor Zusammenbruch steht merkt man: es geht nicht mehr. Jedenfalls ging es mir am Mittwoch so. Nach einem 10 Stunden Workshop am Vortag fand ich mich im Büro wieder und merkte “Ich kann das alles heute nicht.” Ich zog die Reißleihne und ging wieder nach Hause, um mich auszukurieren, bevor ich erst richtig krank werden. Warum nur fordert man eigentlich erst seine Pausen ein oder sucht Hilfe, wenn es fast zu spät ist? Wir Eltern müssen nicht immer alles alleine schaffen, oder?

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Meinen Lieblingsmoment mit den Kindern war am Wochenende, als die Erkältung sich so langsam anbahnte. Der erste sonnige Sonntag seit Ewigkeiten. Und so zog es uns wie alle Familien nach draußen. Wir verbrachten den Nachmittag im Park bei der EZB, die Jungs kletterten und spielten Fußball und am Ende gab es den ersten Eisbecher des Jahres. Herrlich.

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Mein Lieblingsmoment nur für mich hatte ich am Mittwoch. Nachdem ich mich von der Arbeit wieder nach Hause geschleppt hatte, habe für die Jungs die Oma organisiert und konnte doch tatsächlich nicht nur eine Stunde auf der Couch schlafen, sondern auch noch etwas trashiges Crime-TV schauen. Geilo. Mir ging es danach wirklich sehr sehr viel besser. Manchmal tut so eine Pause wirklich gut, um wieder zu Kräften zu kommen.

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Mein Lieblingsbuch diese Woche waren das süßen Osterbücher von Carlsen. Denn der Rabauke weiß noch gar nicht so recht, dass bald der Osterhase kommt und bunte Eier sowie Süßigkeiten bringt. Mit “Eieiei die Hasenhoppelei” stimmen wir uns jedenfalls auf das kommende Fest ein. Die Geschichte mit den kullernden Eiern, denen alle Tiere hinterher rennen, ist wirklich witzig und süß erzählt. Dazu gibt es Klappen und Drehrädchen, bei denen es noch mehr zu entdecken gibt. Nur das Ende, als das Schnabeltier aus dem roten Ei schlüpft, fand ich etwas befremdlich. Öhm. Warum???

Die “Überraschung für den Osterhasen” ist dagegen auch für größere Kinder. Mit gefallen vor allem zwei Aspekte sehr gut: Nicht jedes Osterei muss perfekt sein. Mit Liebe gemalt ist jedes Ei einfach wunderschön. Und außerdem macht alles mit der Hilfe von Freunden noch viel mehr Spaß.

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Mein Lieblingsessen gab es mit der ganzen Familie, unseren Nachbarn und Freunden bei uns im Garten. Der Inder hatte Lachs und Kartoffeln gekocht und wir saßen alle zusammen in der Sonne. Die Jungs waren den Vormittag daheim, da der Kindergarten geschlossen hatte. Und dank Oma und dem himmlischen Frühlingswetter haben sie sich richtig draußen auspowern können.

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Meine Lieblingsinspiration kam von Svenja, die sich ganz mutig in einem Blogpost gegen einen Kommentar-Troll wehrt. Das hat mich darin bestärkt, ebenfalls nicht mehr schweigend alles hin zu nehmen und mich gegen eine Bloggerin zu wehren, die meinen Ruf beschädigen will, in dem sie Behauptungen immer weiter streut. Sogar unter den Facebook-Post zum Text von Svenja, ist es denn zu fassen?

Noch mehr Freitagslieblinge findet ihr bei Berlin Mitte Mom.

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1 Kommentar

  1. Eis Eis Eis! Endlich Frühling.Ich bau meinen Spaziergang mit meinem Sohn immer so auf,dass ich aufjedendall beim Eismann vorbei komme ;-(

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