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Home-Office, Schnodderalarm und ein Bär in Hosen – WMDEDGT 10/17

Heute ist wieder der fünfte des Monats – also Zeit für Tagebuchbloggen nach dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. Diesmal nehme ich euch mit durch den Alltag an einem ganz normalen Donnerstag. Wie jeden Donnerstag arbeite ich etwa zwei Stunden im Home-Office, während die Waschmaschine läuft und die Jungs im Kindergarten bzw. der Schule sind. Wer hätte gedacht, dass ich heute noch einen Bären anziehen werde?

6:40 – Die Nacht war unruhig. Der Rabauko ist verschnupft und dadurch übelst gelaunt. Er hasst seine verstopfte Nase und hat im Schlaf immer wieder gejammert. Das Schnupfenkind bleibt im Bett mit dem Papa liegen, während ich Stullen schmiere, Frückstück mache und die Spülmaschine ausräume.

7:00 – Der feine Herr kommt mit seinem Nutellatoast bewaffnet ins Bad geschlurft. Vor dem pustenden Föhn lässt es sich auch gut frühstücken, vor allem wenn draußen so ein kalter Wind ums Haus pustet. Und allen ist kalt. Zeit die Heizung anzumachen?

8:15 – Ein Hoch auf die zweite Stunde. Der Herr musste heute nicht so früh raus. Zusammen mit dem Rabauko bringe ich ihn zum Schulbus. Im Anschluss geht es dann für den Rabauko in den Kindergarten. Seit Mittwoch ist er in seiner neuen Gruppe und nicht mehr in der U3-Betreuung. Ich lasse mir alles ganz genau zeigen, denn ich bringe ihn zum ersten Mal.

8:50 – Wieder daheim. Ich schmeiße eine Waschmaschine an. Mir ist kalt und ich hole Holz, um den Kamin anzumachen. Dann endlich richte ich mich an meinem Arbeitsplatz ein. Nächste Woche sind Schulferien und ich habe Urlaub. Es gibt noch einige Kleinigkeiten zu erledigen, dann bin ich für die nächste Woche erstmal durch. Als erstes checke ich Mails, schreibe etwas hin und her und telefoniere mit der Kollegin, die einige Aufgaben übernehmen wird.

11:00 – Wo ist nur wieder die Zeit geblieben? Ich muss mal nach meiner Wäsche sehen. Der Großteil kommt zum Glück in den Trockner.

11:30 – Noch ein bisschen Zeit zum Bloggen, bevor ich mit dem Mittagessen anfangen muss. Puh. Manchmal ist alles ganz schön knapp. Und dazu habe ich jetzt noch Kopfschmerzen. Der Nachmittagsplan steht auch noch nicht, wahrscheinlich werden wir daheim bleiben. Draußen regnet es.

12:00 – Bei so einem kalten Herbstwind habe ich irgendwie Lust auf ein süßes „Winteressen“ – es gibt also Kaiserschmarrn mit Apfelkompott. Der Mann kommt zum Mittagessen heim und holt auf dem Weg den feinen Herrn ab. Der Mann hängt nun auch in den Seilen und beschließt Home-Office zu machen.

14:00 – Ich hole den Rabauken aus dem Kindergarten. In seiner neuen Gruppe hat es ihm heute gut gefallen. Nur blöd, dass er hier keinen Mittagsschlaf machen kann. Erkältet und müde – tolle Kombi! Wir fahren zusammen in den Supermarkt. Ich habe beschlossen: Heute abend gibt es eine Suppe. Dummerweise vergesse ich den Abstecher zur Apotheke. Das fällt mir natürlich auch erst abends auf, is klar.

15:00 – Daheim gammeln wir nun alle rum – bis auf den Mann im Büro, der arbeitet vor sich hin und man hört ihn ab und zu schniefen. Wir wechseln ab zwischen Fernsehn und Spielen. Am späten Nachmittag fange ich an mit der Gemüsesuppe. Der feine Herr formt dafür die Klößchen, die ich aus Bratwürstchen mache. Die kommen ganz zum Schluss in die Suppe.

19:00 – Wir essen Suppe und hoffen, dass uns das wieder fitter macht. Der verpasste Mittagsschlaf rächt sich nun ganz gewaltig beim Rabauko – man kann ihm leider gar nichts mehr recht machen. Die dumme Mama macht aber auch alles falsch.

20:00 – Während der Rabauko von seinem Papa ins Bett gebracht wird, muss ich mit dem feinen Herrn noch BärBär anziehen – den riesigen Kuschelbären. Denn morgen – am letzten Schultag – dürfen die Kinder ein Kuscheltier mitbringen. Logisch, dass sich der Herr sein größtes ausgesucht hat. Und das muss sich noch mit Hoodie, Hose und Gürtel in Schale werfen. Zum Schluss lese ich noch aus „Der magische Faden“ vor – ganz schön gruselig. Ich musste zwischendrin mal querlesen, nicht dass am Ende jemand vor Aufregung nicht schlafen kann.

21:00 – Müde, müde, müde. Und nun kratzt auch mein Hals. Ach ja – ich habe Urlaub.

Wenn ihr noch mehr Tagebucheinträge von heute lesen mögt, dann schaut mal bei Frau Brüllen vorbei.

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