Mutter und Söhnchen - 1000 Fragen an mich selbst

Die Ideenmaschine – 1000 Fragen an mich selbst #15 / #16

Alle zwei Wochen beantworte ich nun Fragen im Sinne der Selbstfürsorge und Selbstfindung – im mittlerweile gehört es dazu. Das Schöne: ich lerne wirklich immer wieder etwas Neues über mich. Und manchmal muss ich richtig nachdenken. Warum ich vor Ideen übersprudle, aber ständig am zweifeln bin, erfährt ihr mit den nächsten 20 Fragen:

1000 Fragen an mich selbst #15

 

281:  Malst du oft den Teufel an die Wand? Leider ja. Ganz oft bin ich anfangs sehr pessimistisch und male mir die schlimmsten Szenarien aus. Das ist bei mir meist ein Prozess, denn immer öfter kommen dann Logik und Wahrscheinlichkeiten dazu, so dass ich am Ende oft zu dem Schluss komme, dass alles schon irgendwie klappen wird.

282: Was schiebst du zu häufig auf? Leider leider mich bei Freunden und Bekannten zu melden. Und schwupps ist ne Woche um…So sollte das nicht.

283: Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen? Kommt auf den Blickwinkel an. So für die Erde und das Ökosystem betrachtet sind Menschen nicht wichtiger. Wenn ich mir meine Familie betrachte muss ich sagen, dass mir meine Kinder wichtiger als meine Katzen sind. Und ich bereite auch denen erstmal eine Mahlzeit zu, bevor die Katzen etwas bekommen.

284: Bist du dir deiner selbst bewusst? Ja.

285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich? Die Geburten meiner Kinder, meine Hochzeit, Silvester in Paris und Silvester in Wien mit dem Iro-Mann.

286: Was wagst du dir nicht einzugestehen? Dass ich eine schreckliche Freundin bin.

287: Bei welcher Filmszene musst du weinen? Puh, fällt mir gerade keine konkrete ein. Ich weine selten. Nur dann, wenn ein Kind stirbt oder vermisst wird.

288: Welche gute Idee hattest du zuletzt? Ich habe eigentlich ständig irgendwelche Ideen. Aktuell: Beim Lieblingsgriechen zu Abend essen.

289: Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen? Im Moment gibt es nicht DIE Geschichte, die ich mit der Welt teilen möchte. Aber vielleicht klappt das ja mal mit dem eigenen Buch, dann wäre das sicherlich eine Geschichte.

290: Verzeihst du anderen Menschen leicht? Eigentlich schon – wenn man darüber sprechen und ich so den anderen Menschen verstehen kann.

291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr? Mit anderen Männern heftig rumflirten, nur um Selbstbestätigung zu bekommen.

292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben? Eine unempathisch erklärte ernste Diagnose eines Arztes, die einem jede Hoffnung nimmt. Das war damals wirklich schlimm, weil es unnötige Ängste und Tränen gekostet hat. Wer es lesen mag: Eigentlich hätte ich keine Kinder haben dürfen

293: Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“? Kommt auf die Situation an. Generell vertraue ich erstmal meinen Mitmenschen – vor allem meiner Familie – und gehe davon aus, dass ich die Dinge, die ich wirklich wissen sollte, auch gesagt bekomme. Kleine Geheimnisse hat jeder.

294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer? Die Meinung von Menschen, dir mir wichtig sind und die ich schätze, ist mir wichtig. Allerdings hört man bei manchen Sachen nicht auf andere. Und das ist manchmal gut. Und manchmal schlecht. Es gibt Entscheidungen, die muss man gemeinsam treffen – als Paar oder Familie. Andere – die meisten im Leben – muss man aber auch ganz alleine bestimmen.

295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer? Weder noch. Ein Fantasyträumer.

296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an? Nein. ich fühle mich dann oft verletzt und angegriffen. Da die Emotionen im Zaum zu halten (Gegenangriff, Wegrennen, Heulen), fällt mir echt schwer.

297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter? Ich bin weniger streitsüchtig, humorvoller und ich rauche nicht.

298: Wo bist du am liebsten? Daheim.

299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet? Naja, es nimmt langsam ab. Wenn die Fraktion Ü50 zunehmend Beachtung schenkt und die Fraktion Ü30 deuuutlich weniger, merkt man, dass man alt ist.

300: Was ist dein Lieblingsdessert? Also in die Marillenknödel meiner Mama mit Butter-Zimt-Bröseln selbst gemachter Vanillesoße könnt ich mich reinlegen. Oder Walderdbeeren. Nomnomnom.

Mutter und Söhnchen

1000 Fragen an mich selbst #16

 

301: Worin bist du ein Naturtalent? Im Ideen finden. Ein Stichwort und es rattert bei mir. Ob die dann immer umsetzbar sind, ist erstmal wurscht, aber an Ideen mangelt es nie. Darum nennt man mich manchmal auch “Ideenmaschine”.

302: Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert? Meine zwei Kinder. Wenn man Kinder hat, dann wird einem bewusst, was wirklich wichtig ist im Leben. Ich bin echt gelassener geworden, mach mir weniger Gedanken über Unnötiges und mehr Gedanken über Dinge, die ich ändern kann.

303: In welcher Situation warst du unfair? Im Streit bin ich manchmal unfair und knalle anderen Sachen an den Kopf, die fies und unfair sind.

304: Fühlst du dich fit? Nee, nicht wirklich. Man sagt ja, man ist so alt wie man sich fühlt. Ich sehe aus wie 30, fühle mich aber von der Kondition und Fitness wie 60 Jahre. Möööp.

305: Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt? Naja, es geht so.

306: Von welchem Buch warst du enttäuscht? Von Tad Williams “Die Hexenholzkrone 1 und 2”. Ich hatte ich so gefreut auf die Fortsetzung von dem “Drachenbeinthron”. Aber irgendwie schleppt sich die Story etwas und so richtig mitgerissen hat es mich noch nicht.

307: Welchen Grund hatte dein letzter Umzug? Raus aus der Studentenbude, rein ins Eigenheim.

308: Neigst du zu Schwarz-Weiß-Denken? Anfangs denke ich immer Schwarz-Weiß, aber wenn ich etwas nachdenke, sehe ich die vielen Grautöne dazwischen.

309: Was fühlst du, wenn du verliebt bist? Ich könnte übersprudeln vor Glück und würde am liebsten JEDEM erzählen, wie toll meine neue Liebe ist. So ist das jedenfalls gewesen – auch bei der Geburt meiner zwei Jungs. Und das macht natürlich frisch gebackene Eltzern für die Außenwelt so unendlich anstrengend: Sie sind wie frisch Verliebte.

310: Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken? Essen ist immer gut. Und in einer netten Runde kann man auch mal was Trinken. Ob es dann viel sein muss? Nein.

311: Welche Dinge stehen noch auf deiner To-Do-Liste? Puh – viel. Ein Kinderbuch schreiben, die Wohnung renovieren, nach Island und Schweden reisen und und und.

312: Hegst du oft Zweifel? Ich zweifle eigentlich mindestens einmal im Monat an mir und stellenweise in Häppchen sogar täglich: Als Mensch, Mutter, Bloggerin, Angestellte, Frau, Tochter….Zum Glück sind dazwischen immer wieder Momente in denen ich Feedback bekomme, dass ich etwas gut gemacht habe.

313: Womit bist du unzufrieden? Stand jetzt bin ich zufrieden, aber vielleicht hadere ich morgen schon an mir, dass ich etwas hätte besser machen könne. Meinen Job vielleicht. Oder hätte ich nicht eben mit dem Rabauken etwas bedürfnisorientierter reagieren können? Bin ich eine Rabenmutter, weil ich nicht jeden Tag die Hausaufgaben präzise kontrolliere? Und der letzte Blogpost, der lief kacke, vielleicht sollte ich doch aufhören?

314: Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug? Wenn wir den Start wuppen, dann stürzen wir bestimmt nicht ab.

315: Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“? Ja klar, ich denke wenn man anderen hilft, dann bekommt man, wenn man selbst Hilfe benötigt, auch eher welche angeboten. Das ist nichts, was man einfordern kann, aber meistens ergibt sich das.

316: Bist du schon mal schikaniert worden? Keine Ahnung, sowas merke ich eher nicht.

317: Wie spontan bist du? Kommt darauf an – morgen für einen Spontan-Urlaub meine Familie für eine Woche alleine zu lassen, wäre jetzt nicht drin. Aber meistens bin ich schon spontan, wenn dabei keiner meiner Jungs arg zurück stecken muss.

318: Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos? Meine Kinder schon.

319: In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle? Da fällt mir jetzt nichts ein. Schelchtes Gewissen – ja. Schuldgefühle – nein.

320: Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft? Ich stehe noch mit ein paar Mädels aus der Kidner- und Grundschulzeit in Kontakt. Es sind zwar keine tiefen Freundschaften, aber wir sehen uns ab und zu und dann ist auch immer wieder wie früher. Meine längste Freundschaft besteht jetzt 20 Jahre.

 

Was es mit den 1000 Fragen auf sich hat und noch weitere Blogger, die mitmachen, findet ihr bei Johanna von Pinkepank.

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