Schnucki – der treue Freund des Babys

Darf ich vorstellen, das ist „Schnucki“ – MisterWins neuer Freund. Schnucki ist Seelentröster in großer Not, manchmal Einschlafhilfe oder einfach nur liebstes „Spielzeug“. Schnucki muss überallhin mit, denn manchmal braucht ihn MisterWin einfach – ja er verlangt geradezu nach seinem neuen Kumpel. MisterWin ist – im Gegensatz zu seinem großen Bruder – ein Nuckler. Nein – ein Obernuckler. Wenn es den Schnucki nicht gäbe, so hing mir dieses Kind permanent an der Brust. Also danke Schnucki, das es dich gibt. Auch wenn ich dich wirklich sehr kritisch sehe.

Das Motiv gefällt mir schonmal - MisterWins Schnuller.
Das Motiv gefällt mir schonmal – MisterWins Schnuller.

Schnucki oder der Däumling
Manche nennen ihn Schnulli, Nuckel, Nunu oder sonstwie. Bei uns ist es Schnucki, eine Mischung aus Schnuller und Nuckel. Klingt niedlich und nett. Ist es auch. Oder doch nicht? Für mich ist der Schnuller ein Segen (sonst mega wunde Brustwarzen – wer will die schon?). Für andere ist ein Beruhigungssauger eher der Anfang vom Ende, die Ursache von Kiefernfehlstellung und krummen Zähnen. Ja, liebe Kiefernorthopäden, ihr dürft euch freuen. MisterWin liebt seinen Nuckel. Denn er erfüllt seinen Zweck: er beruhigt ihn. Aber mir ist das immer noch lieber als wenn das der Daumen übernehmen müsste. Denn der wandert ohne Nuckel nur zu gerne in den Mund.

Jedem Kind seinen Schnulli
Wo HerrSjardinski kaum Bedarf hatte, ist MisterWin eifrig dabei. Deshalb gibt es Schnucki gleich achtmal. Wobei die Hälfte dauerhaft verschollen ist. Im Bad, in der Küche im Wohnzimmer, am Wickeltisch, im Bett, im Kinderwagen – überall liegen Nuckel herum. Und dauernd sucht man die Wohnung ab nach den Dingern. Wie auf einem Wimmelbild (also im unaufgeräumten Chaos). Findet Schnucki!

Ja, jetzt könnte man meinen, Nuckel ist gleich Nuckel. Ist es aber nicht. HerrSjardinski nutze kurze Zeit die pädagogisch wertvollen Nuckel aus Naturkautschuck mit Kirschform von Goldi. Ein Naturprodukt, ganz ohne Plastik. Yeah! Man will ja als Erstmutter das Beste für´s Kind. Genauso wie Bio – bis man dann irgendwann wieder auf den Boden der Tatsachen gelangt. Andere Geschichte. Später mochte der feine Herr dann die Schnuller von Avent. Aber nach dem ersten Zahn war die kurze und sporadische Nuckelphase schon vorbei. Denn die Schnullergröße ab 6 Monate war beim feinen Herrn äußerst unbeliebt. Egal welche Marke – DentiStar, MAM, Avent – alle vielen durch. Und so war HerrSjardinski mit 6 Monaten nuckelfrei. Was ok war, denn er brauchte keinen Sauger zur Beruhigung. Er war auch so äußerst zufrieden.

Kirschform? Würg
MisterWin mochte die pädagogisch wertvollen Nuckel nicht. Die stillfreundliche Kirschform (was für ein wohlklingendes Wort) hatte mich damals überzeugt, deshalb wollte ich auch diesmal mit einem „natürlichen“ Schnuller starten. Also hatte ich extra zwei von Hevea besorgt, da hier der Schild etwas schöner geformt und nicht so groß ist wie bei den Goldi-Saugern. Aber MisterWin „würgte“ mit diesem Nuckel. Vielleicht dachte er ja, „bleibt mir weg mir eurer Kirschform und gebt mir gleich den richtigen Scheiß“. Auch der Newborn Schnulli von Nuk aus dem Welcome-Babypaket viel bei dem wählerischen Mister durch. Zum Glück hatte uns unsere Nachbarin ein Set von MAM zur Geburt geschenkt – und der sollte es dann sein. Seitdem verbindet sie eine innige Liebe.

Wimmelbild – wo ist Schnucki
Ja nun haben wir den Salat. Wir haben ein absolutes Schnullerkind. Und das ist wiederum etwas ganz Neues für uns. Und Schnucki – der neue beste Freund von MisterWin – interagiert auch mit uns Eltern. Toll, oder? NICHT! Dauernd müssen wir ihn aufheben, abspülen, zurück in den Mund stecken. Und wieder von vorne. Mehrmals täglich. Manchmal auch Nachts (ohne abspülen). Und wenn Schnucki nicht da ist? „HILFE! Wo ist Schnucki?“ Schweißausbrüche galore: ein tieftrauriger weinender MisterWin. Und wir Wimmelbild-suchend die Wohnung abscannen.

Ob sechs Monate, acht, zwölf oder 24 – ich bin gespannt, wie lange uns Schnucki begleiten wird. Hoffentlich dann doch kein Freund für´s Leben.

Welchen Schnuller liebt euer Kind? Oder braucht es gar keinen Nuckel?

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4 Gedanken zu “Schnucki – der treue Freund des Babys

  1. Also, ich habe bei der Tochter angefangen mit den Avent Schnullern (das war der erste Schnuller den der Sohn akzeptiert hat). Die von Nuk oder Eigenmarke Rossmann (ähnlich geformt) mochte sie gar nicht. Seit ein paar Wochen möchte sie gar keinen Schnuller mehr. Lieber Dauernuckeln an der Brust oder in den Schlaf geschuckelt werden. Deshalb hätte ich gerne den Schnuller bei ihr. Gekauft habe ich jetzt noch einen von Nip (Brustwarzenähnliche Form) und Mam. Sie würgt bei allen…. Ich hoffe das ändert sich noch oder sie schafft es irgendwann von alleine einzuschlafen. Das war auch der Grund beim Sohn für den Schnuller. Ich wollte nicht ständig die Brust als Einschlafhilfe geben. Mal schauen wie wir es bei der Tochter machen.

    Viele Grüße!

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    1. Das mit der Brust als Schlafhilfe kenn ich. MisterWin ist da auch so ein Kandidat.

      Ich drück dir die Daumen, dass ihr noch den passenden Nuckel findet. Das mit dem Würgen hatten wir ja auch. Vielleicht sind die ihr alle zu groß und es gibt sich bald, wenn sie etwas wächst?

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  2. Talymiau

    Der Mini nimmt auch nur die Nuckel von MAM. Alles anderen spuckt er aus. Bei Nuk und der Kiefergerechten Form würgte er. Deshalb haben wir nun auch einen Vorrat an MAMNukis. Er „braucht“ ihn wenn er müde oder weinerlich ist. Zum Einschlafen ist er ebenfalls hilfreich.Für Unterwegs haben wir eine Schnullerkette. Zuhause nicht, genau deshalb sieht man uns gern durch alle räume krabbeln und kriechen, immer auf der Suche nach einem Schnuller 😉

    Zuletzt suchte ich Tagelang den mit dem Fuchsmotiv und fand ihn im Badezimmer in einer ecke auf dem Boden. Irgendwann tauchen sie schon wieder auf 🙂

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  3. Bei uns gehen auch nur die Mam. Und nur in der kleinsten Größe, obwohl der Mäusebär schon zehn Monate ist. Was soll man machen. Ich suche die Dinger auch ständig. Mäusebär bekommt sie aber nur zum Einschlafen. Er war am Anfang auch so ein Dauernuckler. Irgendwann braucht er es sicherlich nicht mehr.

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