Kochen mit dem Römertopf #Produkttest #Sponsored

Ich koche wirklich gerne und probiere immer wieder neue Rezepte aus. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich die Anfrage von Römertopf für einen Produkttest bekam. Denn mit dem Backofen bereite ich viel zu selten Gerichte zu – und an Brathähnchen, Braten & Co. habe ich mich auch noch nicht herangewagt.

Vielleicht habt ihr bei dem Wort “Römertopf” jetzt so ein riesiges wuchtiges Tongefäß mit Verzierungen vor Augen. Den klassischen Römertopf eben, den Oma auch schon hatte. Hab ich Recht? Ja, den gibt´s noch – neben vielen anderen Modellen. Meine Wahl viel auf den schlichten modernen Römertopf “Trend” für 4 Personen. Der ist zwar auch noch relativ groß und braucht seinen Stauraum in der Küche. Aber er ist sehr zeitlos und passt zu jedem Geschirr, so dass man ihn auch Mal auf den Tisch zum Servieren stellen kann.

Was man sonst beachten sollte: Der Römertopf muss bei jedem Einsatz ca. 10 Minuten gewässert werden. Außerdem sollte der Topf während der Zubereitung keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden (also nicht direkt vom Ofen in kaltes Wasser geben). Wenn man diese zwei Regeln beachtet, ist das Handling wirklich sehr einfach und unkompliziert.

Rezept 1: Toskana-Hühnchen

Das Toskana Hühnchen vor dem Garen
Das Toskana Hühnchen vor dem Garen

Das Rezept für das Hühnchen hatte ich direkt von Römertopf bekommen. Leider ist das Rezept nicht auf der Römertopf-Seite:

Vier Hähnchenkeulen werden mit Öl, Knoblauch und Tomatenmark mariniert. Die Keulen mit Gemüsebrühe und mediterranem Gemüse (Sellerie, Karotte, Zucchini) sowie einer Dose Tomaten in den Topf geben. Das Ganze gart dann bei 175C Umluft eine Stunde mit geschlossenem Deckel im Backofen.

Ihr seht, die Zubereitung war wirklich easy peasy. Dazu gab es Reis, da mir zu Gemüse & Huhn eine Beilage gefehlt hat (Weißbrot oder Tagliatelle wären auch passend gewesen). Es war wirklich lecker, obwohl ich sagen muss, dass ich Hühnchen lieber kross gebraten mag.

Und auf dem Teller macht sich das Hühnchen auch ganz gut.
Und auf dem Teller macht sich das Hühnchen auch ganz gut.

Rezept 2: Dampfnudeln mit Vanillesoße

Als nächstes probierte ich eines meiner liebsten Kindheits-Essen aus – Dampfnudeln mit dem Vanillesoße. Im Prinzip ist jedes Dampfnudel-Rezept geeignet, ihr müsst nur etwas Milch, Butter und Zucker zu den Teigkugeln in den Topf geben. Die Vanillesoße machte ich nach Mama-Style:

  • 1/4 ltr Milch oder Sahne
  • 50 gr Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
Vanillesoße in the making
Vanillesoße in the making

Sahne mit ausgekratzter Schote und Schotenrest erhitzen. Schotenrest entfernen. Eigelb mit Zucker schaumig rühren und in warme Milch unterrühren. Im Wasserbad so lange schaumig schlagen, bis es cremig wird (10 Minuten)!

Ich nutze für das Wasserbad immer meinen Schokoschmelztopf. Damit geht das wirklich prima. Allerdings habe ich nach 5 Minuten Schneebesen-Action aufgegeben. Hey – ich will ja kochen und keinen Sport machen.

Eine Dampfnudel für mich
Eine Dampfnudel für mich

Die Dampfnudeln waren übrigens super lecker. Allerdings hatte ich sie etwas zu eng aneinander gesetzt. Und irgendwie hatte ich etwas zu viel Butter-Milch-Masse in den Topf gegeben – die Dampfnudeln waren unten etwas vollgesogen damit.

So so lecker
So so lecker

Rezept 3: Hackbraten

Als letztes wollte ich unbedingt mal einen Hackbraten machen. Das Rezept dafür ist super leicht. Allerdings habe ich statt des “Schweinenetzes” ein bisschen Wagye Schmalz (von Hagen Grote) drüber gegeben. Dazu gab es Kartoffel-Nussbutter-Stampf:

2 EL Butter auf mittlerer bis hoher Hitze ca. 5 Minuten bräunen. Gekochte Kartoffeln dazugeben und stampfen bzw. mit der Gabel zerdrücken.

Geschmalzter Hackbraten
Geschmalzter Hackbraten

Die gebräunte Butter gibt einen herrlich nussigen Geschmack. Und passt super zu dem sehr saftigen Hackbraten.

Aus dem Bratensud noch eine Soße gezaubert.
Aus dem Bratensud noch eine Soße gezaubert.

Zum Abschluss der Testwochen kann ich sagen, dass das Kochen mit dem Römertopf wirklich sehr vielfältig sein kann. Vom Auflauf, zum Braten bis hin zu Desserts oder Suppen ist alles möglich. Ja, man kann sogar Brot damit backen. Allerdings ist es jetzt keine “Kochart”, die ich jeden Tag praktizieren möchte. Ich schau gern beim kochen zu, schmecke ab und rühre auch gern um. Mit dem Römertopf im Backofen ist das nicht so einfach möglich. Vor allem wenn man wie ich immer die Handschuhe vergisst – aua.

Für den Anfang sind die Römertopf-Rezepte sicherlich ein guter Einstieg, wobei sie teilweise lieblos gestaltet und etwas schwer zu interpretieren sind: ich musste an einigen Stellen “Freestyle” & nach Erfahrung zubereiten. Hackbraten und Dampfnudeln werde ich sicherlich noch Mal machen. Und auch das ein oder andere Rezept ausprobieren.

Wer jetzt seinen (verstaubten) Römertopf eine neue Chance geben möchte, möge dies bitte tun. Es lohnt sich.

(Der Römertopf wurde mir für den Test kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine Vergütung gab es nicht. Mein Test = meine eigene Meingung).

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3 Kommentare

  1. […] habe ich mich sehr gefreut, als Römertopf mir nach dem letzten Produkttest anbot, auch den Chicko Hähnchenbrater zu testen. Der Chicko ist für alle geeignet, die knuspriges […]

  2. Hallo Marsha, wir haben auch einen Römertopf ausprobiert und sind wirklich begeistert. Eine absolut schnelle und einfache Zubereitung, die der Ofen für uns perfektioniert hat 🙂 Ich habe deinen Beitrag in meinem Bericht verlinkt, ich hoffe das ist ok für dich. Der Bericht geht in Kürze online. LG Tanja

  3. […] vom Blog Mutter & Söhnchen ist vom Römertopf begeistert und meint, dass du deinem (eingestaubten) Römertopf eine Chance […]

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