Meine drei freakigen Haushaltsspiele

Nachdem ich letzte Woche zufällig auf instagram gesehen habe, dass ich nicht der einzige „Haushaltsfreak“ bin, wollte ich mich outen. Nicht dass ihr jetzt denkt, ich gehe im Putzen total auf. Nein, ich hasse es. Und da versuche das tägliche Übel etwas angenehmer zu gestalten. Nicht nur schnöde Wäsche waschen, putzen und aufräumen – nein ich lasse dabei mein „inneres Kind“ raus. Da ich schon seit einem Jahr nicht mehr zum Daddeln am PC komme, wird eben beim Haushalt gezockt. Hä? Wie geht n das? Es hört sich echt freakig an, aber ich habe mir ein paar Spiele ausgedacht.

1 Wäsche farbig soriert aufhängen
Schon seit meiner Kindheit liebe ich den Duft frisch gewaschener Wäsche. Und alles durcheinander auf den Ständer hängen – wer macht denn sowas? Mein innerer Sheldon jedenfalls findet „das geht gar nicht“. Wäre ja auch viel zu öde. Daher hänge ich alles farblich sortiert auf. Blau zu blau, grau zu grau, pink zu pink usw. Und wo bitte soll jetzt noch die eine grüne Socke hin? Puzzeltime!

Ein bisschen Sheldon schadet ja nich, oder?
Ein bisschen Sheldon schadet ja nich, oder?

2 Trockner vs Wäscheständer
Wenn der Wäscheständer dann mal regenbogenmäßig dekoriert ist, muss das Ganze auch irgendwann wieder runter.  Gnäh – und in den Schrank. Das Bügeln spare ich mir immer (bügelfrei seit 2007), denn Wäsche zusammenlegen allein ist schon ätzend genug. Meistens habe ich parallel zu der luftgetrockneten Wäsche ein Trocknerladung laufen. Also lautet mein Spielchen: wo waren mehr Wäschestücke, im Trockner oder auf dem Wäscheständer? Abwechselnd wird dann Zusammengelegt – meistens „siegt“ der Ständer. Ist jetzt kein „mega Spaß“, aber ich finde, die Zeit geht schneller rum.

3 Schnelles Spülmaschinenausräumen
Mein absoluter Horror ist die Spülmaschine. Jeden Tag am laufen und JEDEN Tag muss sie ausgeräumt werden. Es hält so verdammt lange auf. Und nervt. Damit alles flotti geht stoppe ich die Zeit – für welches Fach (oben oder unten) brauche ich länger? Manchmal zähle ich einfach die Sekunden im Kopf. Woooohooo – und brauche insgesamt oft nur drei Minuten.

So – ganz schön lächerlich crazy, oder? Aber ohne ein bisschen Beschäftigung im Kopf würde ich bei dieser Sysiphos Arbeit einfach druchdrehen. Also heißt es jeden Tag: „Let the Games begin“.

Habt ihr auch solche „Haushaltsspiele“ oder sonstige freakigen Gedanken beim Aufräumen, Putzen und der Bewältigung des Mount Washmore? Oder bin ich der Oberfreak?

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0 Kommentare

  1. Ich glaube Du bist ganz vorne mit dabei! 😂 Ich lege etwas monkeeske Züge an den Tag. Will heißen ich muss wie der Monk auf dem Wäscheständer alles nach Besitzer vorsortieren zum Beispiel… Auch ein bisschen verrückt 😊

    Verrückte Grüße
    Stefani

  2. Spiele mache ich keine, aber ich hasse,hasse,hasse es den Besteckkorb der Spülmaschine auszuräumen! Schlimmste Arbeit für mich >_<

  3. Knaller, freu mich über deine kreativen Ideen… Nunja zählt dass wenn man so tut als wäre man eine Frau die beauftragt wurde, um den Haushalt des Auftraggebers zu organisieren? A la Mrs. cleanbond…die bewaffnet mit Mop, Dysonstaubsauger und blauen Handschuhen ihren Dienst antritt um die Mission Cleanpossible zu erfüllen? Ich glaub schräger gehts kaum… Oder bewaffnet mit Guter Musik im Ohr tanzend die Küche putzt? Tja das ist meine Art die Arbeit spaßiger zu machen

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