Stolz & Vorurteil – Freitagslieblinge am 20. Januar

Schon wieder ist eine Woche um – wie schnell ging das denn bitte? Obwohl oder gerade weil die Zeit so gerast ist, steckt mir die Woche noch in den Knochen: Ich bin total verspannt. Mein Nacken schmerzt, mein rechter Oberarm ist wie taub und ich kann mich kaum bewegen. Dazu bahnt sich so langsam eine Erkältung an.

Am liebsten würde ich mich heute, an meinem freien Tag, einfach mit einer Tasse Tee und nem guten Buch ins Bett kuscheln. Aber tja, es steht noch so einiges an und irgendwie nimmt man sich diese Zeit nicht. Hach.

In dieser Woche voll Arbeit, Übernachtungsbesuch, Haushalt und Kinderspielbesuch ist mein Lieblingsmoment nur für mich genau diese Zeit jetzt. Die Sonne scheint und ihre Strahlen durchfluten die ganze Wohnung: Das Wohnzimmer in dem ich schreibe und auch die Kinderzimmer sind in helles Licht getaucht. Wenn es jetzt nicht so eisig kalt draußen wäre und ich mit meinem dicken Rolli sitzen würde, könnte es fast Sommer sein. Übrigens: ich bin sowas von bereit für Sommer.

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Meinen Lieblingsmoment mit den Kindern hatte ich beim Bäcker. Ich saß mit dem Raukowitsch im Auto, während der feine Herr ganz alleine beim Bäcker einkaufen war. Ich hatte ihm 5 Euro zugesteckt, denn er wollte für sich und seinen Bruder einen Nachmittagssnack besorgen. Und so schaute ich durchs Autofenster, beobachtete meinen kleinen großen Jungen, wie er ansteht, seine Stückchen bestellt und bezahlt sich bedankt. Ich bin fast geplatzt vor Stolz, dass er das so gut gemacht hat – und mir sogar einen Krebbel (Berliner, Pfannkuchen oder wie ihr die Dinger bei euch nennt) mitgebracht hat. Ich weiß nicht, ob es mir so vorkam, aber der feine Herr ist an dieser Aufgaben mindestens 2 cm gewachsen.

Leider habe ich davon kein Foto, dafür gibt es eins vom unüberlegtesten Moment diese Woche: Kinetischen Sand auf dem Wohnzimmerboden bespielen. Ahhhh. Er liegt hier immer noch. Unter der Couch und in allen Ritzen.

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Mein Lieblingsbuch ist diese Woche „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ als illustrierte Ausgabe. Fast auf jeder Seit befinden sich wunderschöne bunte Zeichnungen und der feine Herr ist nur am Staunen und Blättern. Den ersten Teil hatten wir in dieser Version vor einem Jahr gelesen. Ich bin daher total gespannt, wie der etwas gruseligere aufregendere zweite Teil nun ankommt. Ich liebe ihn schon jetzt und bin immer ganz enttäuscht, wenn der HerrSjardinski abends trödelt und wir gar nicht lange lesen können.

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Mein Lieblingsessen hatte ich diesmal auf der Arbeit. Wir haben nämlich genau gegenüber einen leckeren Burgerladen, bei dem wir uns etwas holen können. Hauptsache nicht so viel raus bei der Kälte und lieber ganz gemütlich zusammen am großen Tisch essen – und Dokus schauen.

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Meine Lieblingsinspiration hatte ich von Dani von Glucke und So. Sie schreibt darüber, wie ist, seine Emotionen zu zeigen oder auch einmal unüberlegt zu handeln. Wie es ist, wenn man sein Herz auf der Zunge trägt und damit dann in Konfliktsituationen gerät. Und sich dadurch verändert.

Auch mich haben einige Entwicklungen in der letzten Zeit hier in der Online-Welt nachdenklich gemacht. Warum wir manchmal so fühlen wie wir fühlen. Und oft mit unseren Vorurteilen anderen begegnen, weil wir vielleicht Texte lesen wie wir sie lessen wollen. Einige – etwas wirre – Gedanken habe ich dazu niedergeschrieben und werde sie am Montag veröffentlichen. Vielleicht schaut ihr dann ja nochmal vorbei?

Macht euch die nächste Woche schön ihr Lieben! Mehr Freitagslieblinge findet ihr bei Berlin Mitte Mom.

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