Urlaubsvorbereitung – mit Baby an die Ostsee

In drei Wochen heißt es „Ab in den Norden“. Wir fahren zum ersten Mal zu viert in den Urlaub. Naja, eigentlich zu sechst, denn Oma und Opa (Babysitter – olé olé) komme auch mit. Wir werden eine schicke Altbauvilla am Ostseestrand beziehen und uns auf zwei Etagen ausbreiten. Die Urlaubs-Tipps von Familieberlin werden wir vor Ort gerne befolgen – die decken sich 100% mit unserm Plan. 10 Tage in den Tag hineinleben und ein bisschen was – je nach Wetter, Lust und Laune unternehmen. Hört sich gut an, oder?

Und trotzdem werde ich schon langsam etwas hibbelig. Passt alles ins Auto? Wie wird die 6-stündige Autofahrt? Klappt das mit Krabbelbaby und den vielen Treppen im Haus? Und vor allem: Wie wird der etwas anspruchsvolle MisterWin seine erste Urlaubserfahrung meistern? Mag er den Tapetenwechsel?

Wir packen den Koffer - der Glücksklee-Schlafanzug muss unbedingt mit.
Wir packen den Koffer – der Glücksklee-Schlafanzug muss unbedingt mit.

Man sagt ja „Mit Kindern ist Urlaub wie zu Hause – nur unter erschwerten Bedingungen“. Mit HerrSjardinski zu verreisen (nur innerhalb Deutschlands) war bisher recht entspannt. Er schlief immer gut und etwas länger (ob allein in einem Zimmer oder bei uns), er meisterte jeden Restaurantbesuch ohne Aufstand und genoss alle Ausflüge. Im letzten Jahr waren wir auch mit Oma und Opa in dem gleichen Haus. Wir drei schliefen in der oberen 1-Zimmerwohnung, die Großeltern unten. Es war super entspannt. Meine Eltern sind relativ locker, klinken sich auch mal aus und gehen einem dadurch nicht so schnell auf den Docht. Und das Beste: HerrSjadrinski liebt seinen Opi über alles. Die beiden sind ein absolutes Spiel-Dream-Team.

Auch die lange Autofahrt war ok – wobei der feine Herr ab und an mit Reiseübelkeit zu kämpfen hat. Die Rückfahrt bedurfte dann doch eines Boxenstopps mit Notreinigung am Autobahnklo. Und wir verbrachten fünf Stunden in einem nach Kotzi mockernden Auto. Yeah! Nach dem Motto: Wenn der Urlaub toll war, ist das Ende ja sowieso nie schön.

Erschwerte Situationen lassen sich meistern
Aber diesmal sind wir zu viert! Wir werden also zusammen in dem einem Zimmer schlafen! Der krasse Gegensatz zum Alltag – denn wie ihr wisst, nächtige ich mit dem zahngeplagten und sowieso nie durchschlafen wollenden Mister im Kinderzimmer. HerrSjardinski ist dabei kein Problem – der schläft auch weiter, wenn nebendran eine Alarmanlage lostüdelt (schon getestet). Ob das also mit MisterWin und dem Iromann in einem Zimmer gut geht? Oder werden wir die Ausweichmöglichkeit Couch im Wohnzimmer in Anspruch nehmen? Die es ja zum Glück gibt!

Und was soll ich sagen, ich werde die Waschmaschine vermissen – ehrlich. Denn bei Mister Ich-schmier-alles-hinters-Ohr-und-aufs-Shirt muss ich einmal am Tag Kleiderwechsel machen. Aber soviel Zeug können wir ja auch nicht mitnehmen. Und die Ferienwohnung verfügt leider über keine eigene Waschmaschine. Daher hab ich mich bei dem Vermieter nach einer Waschmöglichkeit erkundigt – und die Vermietungsagentur hat mir promt ihre Maschine angeboten hat. Puuuuh.

Hochstuhl und Reisebett sind vor Ort. Aber besonders babysicher (Steckdosen etc.) ist die Ferienwohnung nicht. Sie hat außerdem zwei echt steile Treppen, die nicht abgesperrt sind. Zum Glück gibt es Türen und genug Personen, die dem krabbelnden Krakenmonster hinterher sprinten können. Das ist nämlich zur Zeit super flott unterwegs und hangelt sich an den Möbeln entlang. Stolperunfälle nicht ausgeschlossen. Aber mir ist ja das ortsnahe Krankenhaus schon vom letzten Urlaub bekannt (ich war hochschwanger und hatte einen Harnwegsinfekt). Ach ja – werdet hr eigentlich auch immer im Urlaub krank? Ich IMMER – so will es das Gesetz!

Erschwerte Bedingungen – aber am Ende alles halb so schlimm? MisterWin ist mittlerweile in der Verpflegung auch relativ einfach geworden – er isst fast alles mit (nur Nudeln mag er nicht) und fährt auf Fisch total ab. Und Papier. Ansonsten scheint ihm auch Sand sehr gut zu schmecken. Beste Voraussetzung für den Ostseestrand – wie ich finde. Ich werd mal das Eisförmchenset für ihn einpacken. Wenn die noch ins Auto passen. Denn da ist dann Tetris angesagt.

Jetzt heißt es clever packen!

Was darf beim Strandurlaub mit Baby nicht fehlen? Wie sind eure Erfahrungen?

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6 Gedanken zu “Urlaubsvorbereitung – mit Baby an die Ostsee

  1. Ach cool, da habt ihr sicher eine tolle Zeit. Und mit Oma und Opa sowieso, da könnt ihr als Eltern auch mal durchatmen. 🙂 Und da ihr in Deutschland unterwegs seid: nehmt nicht zuviel mit. Ihr könnt doch Windeln, Brei, Obst und alles kaufen. Da würde ich nicht zu viele Gedanken dran verschwenden. Klamotten könnt ihr auch waschen, also lieber nur 4 Bodies statt 10. 🙂 hach ja, ick höre mich an wie ein Supermama-Klugscheißer. Dabei stehe auch ich jedesmal vor dem übervollen Koffer und habe Falten auf der Stirn. Dann kommt der Superpapa-Klugscheißer, schüttelt den Kopf und fragt, ob wir in die Wildnis wollen und nie wieder Zivilisation sehen. 😉 LG und ganz viel Spaß, Bella

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    1. Danke, du Klugscheißer-Mama 😉 Wir hatten auch schon eingeplant, alles vor Ort zu kaufen. Da Oma und Opa zwei Tage vorher anreisen, machen sie schon alles fertig. Nur mit den Klamotten – puuuh. An der Ostsee muss man ja auch immer an jedes Wetterchen denken. Da kommt schon einges zusammen. Da wir der Iomann auch wieder kopfschütteln – mit seinem einem Paar Schuhe und seiner einen Jacke kann er ja nix falsch machen – krchkrch.

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  2. Bei uns geht der Urlaub heute zu Ende. Clever packen haben wir versucht aber es gibt immer was was man unnötig mitnimmt und immer was was man doch kaufen muss.
    Wir haben dieses Mal unsere strandmuschel vermisst. Die hatte aber einfach nicht mehr gepasst. Mit Schirm ging es dann zwar aber bei ständig wandernder Sonne war es nervig mitzuwandern.

    Ich wünsche euch einen ganz entspannten Urlaub

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  3. Die Strandmuschel war bei uns auch dabei. Und der Badeponcho (also kein offenes Cape) hat sehr gute Dienste geleistet! Wenn sie noch ins Auto passt: nimm eine kleine Gießkanne mist, das ist die ideale Strandbeschäftigung für Wasserratten! Naja, eine zweckentfremdete Wasserflasche tut´s eigentlich auch…
    Egal, viel Spaß an der Ostsee, Grüße an meine Heimat!

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  4. Hej, ich hab hier auch so einen kleinen Mister Ich-schmier-alles-hinters-Ohr-und-aufs-Shirt 😉

    Daher mein Packtipp: Statt zahlloser Oberteile lieber zwei Lätzchen mehr einpacken, die kann man wechselweise einfach mal im Waschbecken ausspülen. Und ganz wichtig: Den Stress zu Hause lassen! Urlaub muss nicht perfekt sein und Urlaub-Mamis erst recht nicht 🙂

    Viele liebe Grüße und eine tolle Zeit

    Eure Küstenmami

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