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Der Nein-Sager – Hello Autonomiephase

Seit einigen Tagen komme ich mir vor wie im falschen Film. Ich scheine so gar nichts richtig zu machen. Jedenfalls wenn man den Rabauken fragen würde. Dessen Lieblingswort ist seit kurzem „NEIN“! Und zwar diese motzelige „Nein“, in dem Wut und Tränen mitschwingen, wie es nur Kinder zwischen 2 und 4 Jahren beherrschen. „NEIIIIN“. Motzeldimotz. Herzlichen Glückwunsch. Das Kind ist mit knapp 2,5 Jahren in der Autonomiephase.

Bei HerrSjardinski war das immer ein Auf und Ab – eine Welle von Trotz-Phasen, die relativ heftig, aber in sich immer kurz waren. Bis irgendwann der Spuk vorbei war. Mit dem Rabauken sind wir jetzt erst am Anfang. Ich schwanke zwischen Lachen und Verzweiflung. Denn jeder Dialog ist gespickt mit „NEINS“.

Machen wir n Trinkspiel draus

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Ein Hauch von Frühling – Freitagslieblinge am 17. Februar

Diese Woche fing mal wieder mit einem Mad-Monday an: Der feine Herr klagte über Ohrenschmerzen, ihm war alles zu laut und „es drücke so“. Ich hatte noch nie richtige Ohrenschmerzen, aber habe mir sagen lassen, dass es fies sei. Also sind wir gleich zum Doc gefahren, bei dem uns ein montäglich proppe volles Wartezimmer erwartete. Zum Glück ging es schnell.

Und dann bekamen wir doch tatsächlich statt „Geduld und Mutterliebe“ ein Antibiotikum verschrieben. Da der Herr nicht fiebrig war, haben wir die Planungen nur leicht umgeschmissen und die Woche mal wieder sehr entschleunigt verbracht. Wir haben also eins gemacht: nix. „Ein Hauch von Frühling – Freitagslieblinge am 17. Februar“ weiterlesen

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Schwimmkurs im Winter – wir sind dann mal krank

Also Mal vorweg: Ich bin nicht so der dollste Schwimmer. Mir ist das Wasser meist zu kalt und überhaupt ist Schwimmen nicht so mein Ding. Ich hasse es. Aber ich kann es. Meine Mama hat es mir mit 4 Jahren beigebracht, im Schulschwimmkurs habe ich dann den Freischwimmer gemacht.

Nun ist es ja nicht so easy, seinem eigenen Kind schwimmen beizubringen, wenn man selbst nicht gerne ins Wasser mag und dazu noch ein Kleinkind dabeihat, das ebenfalls nicht schwimmen kann. Jedenfalls habe ich mir das dann doch nicht so zugetraut. Trotzdem fand ich es wichtig, dass der Herr schwimmen lernt und sich über Wasser halten kann. Denn Ertrinken ist immerhin die zweit häufigste Todesursache bei kleinen Kindern. Und im Hinblick auf den nächsten Sommer, wollte ich dann doch die Option haben, entspannt mit beiden Kindern alleine Schwimmen zu gehen.

So hat HerrSjardinski im Spätsommer zweimal die Woche einen Schwimmkurs besucht. Der Kurs war toll, der Schwimmlehrer hat sich viel Mühe gegeben und der Herr ging gerne hin. Es machte ihm Spaß. Das Seepferdchen hatte er jedoch ganz knapp nicht geschafft, weil er sich nicht so recht traute, ohne Schwimmgürtel zu schwimmen. Ein Folgekurs war daher schnell gebucht. Im Winter. Ihr könnt euch denken, was jetzt kommt. „Schwimmkurs im Winter – wir sind dann mal krank“ weiterlesen

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Märchenhafte Elternauszeit – Kinderfrei Teil 2

Und da saßen wir nun im Auto – zu zweit – und fuhren Richtung Mosel. Voller Vorfreude auf das schöne Märchenhotel, das der Iro-Mann ausgesucht hatte. Und unserer Pärchenzeit.

Mit dabei auch ein kleiner Kloß im Hals. Gemischte Gefühle für unseren erste Elternauszeit. Die wir uns ja eigentlich so lang ersehten hatten. Wir drängten also die ganzen Worst-Case-Szenarien aus unseren Köpfen. Aber dieses Elternsein kann man nicht einfach abstreifen. Oder? „Märchenhafte Elternauszeit – Kinderfrei Teil 2“ weiterlesen

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Ein Kindersitz der mitwächst – der Diono Radian 5 mit Sicherheits-Tipps

Ich war wohl eines der ersten Kinder der frühen 80er, das die Sicherheit eines Kindersitzes genossen hat. So ein hässliches Teil mit orangefarbenem Fangkörper, das heue wohl nicht mehr den vorgegebenen Standards entsprechen würde. Aber das Teil hat mich immerhin bei zwei Unfällen vor schlimmeren Verletzungen bewahrt.

Und auch wenn man heute meint, diese ganzen Anschnall-Vorschriften seien eine Schippe zu viel, finde ich, dass Sicherheit im Auto wirklich wichtig ist. Lebenswichtig. Daher bin ich auch ein großer Fan von Reboardern. Für den Rabaukowitsch hatten wir einen angeschafft, den er bis zum 4. Lebensjahr nutzen konnte. Theoretisch. Denn mit 92 cm Körpergröße wurde der Sitz immer einengender, vor allem im Fußbereich. Noch dazu konnte ich mich hinten mit Ach und Krach zwischen die beiden Sitze quetschen. Gerade auf langen Autofahrten eine echte Quälerei.

So fuhr der Rabauke mit knapp zwei Jahren vorwärts, gesichert mit einem Fangkörper. Der wiederum immens störte. Aber nur mit eingeengter Bewegungsfreiheit, denn Spielen, Trinken und Essen waren im Auto kaum möglich. Ja, diese Fangkörper sind in Sachen Sicherheit super, aber warum muss das immer zu Lasten des bequemen Sitzens sein?

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Wenn Murphy zuschlägt – Kinderfrei Teil 1

Könnt ihr euch noch an die Zeit erinnern, als ihr noch nicht „Mama“ und „Papa“ wart, sondern einfach nur ein Paar? Als die Wochenenden im Bett oder auf der Couch verbracht wurden, man romantisch Essen ging und so zu zweit in den Tag hineinlebte?

Ich vermisse manchmal diese Zeit – vor allem das Ausschlafen und das Rumgammeln. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Jungs und bedauere auch garantiert nicht meine Mutterschaft. Nur eben manchmal, ja, da sehne ich mich nach einer Pause.

Denn unser Alltag als Eltern ist eben doch meist ziemlich durchgetaktet, wenn er nicht gerade total chaotisch ist. Zeit zu zweit: Fehlanzeige. Meist sitzt man abends nur noch matt und müde auf der Couch und netflixt sich so durch die Serien. Romantischer wird´s dann auch nicht mehr. Und das scheint nicht nur uns so zu ergehen. „Wenn Murphy zuschlägt – Kinderfrei Teil 1“ weiterlesen