So schön ist unperfekt – wie ich das alles schaffe

Manchmal wünschte ich, der Tag hätte 25 Stunden. Oder vielleicht doch lieber gleich 30. Denn dann könnte ich locker alles reinpacken, was ich mir vorgenommen habe. Besonders seitdem ich wieder halbtags arbeiten gehe. Puuuh, da geht ja auch noch jede Menge Zeit für den Arbeitsweg flöten.

Ja, so ein paar Zusatzstündchen wären wirklich geil. Dann hätte ich einfach mehr Zeit für meine Kinder, den Mann, Freunde, den Haushalt, das Bloggen, den Schlaf und natürlich mich. Und alles an einem Tag. Aber leider wird keine gute Fee oder auch sonst niemand kommen, um mir die Extrastunden zu zaubern. Und wenn es an der Zeit mangelt, dann muss man eben die Ansprüche an sich selbst runterschrauben. Is so.

Denn leider funktioniert es bei diesem Pensum nicht, jeden Tag eine gute Mama zu sein und dazu noch super gut im Job und eine perfekte Hausfrau. Dazu alle Freundschaften und Beziehung zu pflegen und dann noch täglich zu bloggen. Und vor allem: Ausgeschlafen zu sein. Das. geht. Einfach. Nicht.

Jedenfalls nicht bei mir. Denn wenn es mir zu viel wird, stresst mich das ungemein. Und wenn ich gestresst bin, funktioniert alles nicht mehr so wie es sollte und vieles läuft schief. Und dann bin ich noch gestresster. Frustriert sowieso. Und dann kann ich auch keine gute Mama mehr sein, weil ich nur noch rummotze.

Wisst ihr, was ich meine? Weiterlesen „So schön ist unperfekt – wie ich das alles schaffe“

Der Zauber der Kindheit

Vor kurzem waren wir zum allerersten Mal zu viert im Kino. Der Rabauko durfte mit zweieinhalb Jahren seinen ersten Film sehen. Ich weiß, das ist verdammt früh. Manche Kinder schauen in dem Alter nicht Mal Fern. Aber es macht nun mal die Planung der Familienaktivitäten einfacher, wenn wir Dinge auch zu viert unternehmen können.

Also starteten wir einen Versuch mit „Feuerwehrmann Sam“, denn beim Rabauko ist seit kurzem große Sam-Liebe ausgebrochen. Während der feine Herr mittlerweile eigentlich schon aus der Story herausgewachsen ist. Ehrlich gesagt, mag ich den Feuerwehrmann selbst nicht wirklich. Hallo: Wieso gibt es in Pontypandy eigentlich mehr Feuerwehrleute als Einwohner? Wieso müssen die alle immer gerettet werden? Aber gut, der Film erschien uns für den ersten Versuch geeignet. Eine Stunde Film, das packen wir.

Mit großen glänzenden Augen saß nun der Rabauko auf seinem Kino-Sessel, auf dem Schoß ein kleines Tütchen Popcorn. Und ganz aufgeregt plapperte er so gut wie jeden der Dialoge nach oder erklärte uns grinsend die Szenen. „Da ist ein Feuer, das brennt.“ „Daaaa, der ist ins Wasser gefallt.“ Er wäre sicherlich eine geniale Vertretung für Feuerwehrhauptmann Steele, denn der widerholt ja auch einfach alles. Weiterlesen „Der Zauber der Kindheit“

Teuflisch gut: Luzifer Junior – Zu gut für die Hölle #Rezension

Wissen eure Kids eigentlich, was die Hölle ist? Ihr wisst schon, dieser schweflig stinkende Ort, in dem es Backofen-warm ist? Ja genau der. Dort geht es schon etwas ruppig zu, findet auch manchmal Luzie. Und stellt für die Heavy-Metal-Fans aus Abteilung 27 auch mal Metallica an. Deshalb bekommt Luzie auch mächtig Ärger mit seinem Papa, dem Teufel höchst persönlich. Der findet seinen Sohn nämlich viel zu nett und schickt ihn dorthin, wo man das Bösesein am besten lernen kann: in ein Internat auf der Erde.

Und dort wartet ganz neuer Ärger. Luzifer kommt nicht nur in den Genuss von Schokolade, sondern ist auch noch sterblich. So sieht sich der Sohn des Teufels schnell mit einem zerfließenden Gesicht, höllischen Rülpsern sowie gefährlichen Büchern konfrontiert. Und dann ist da ja noch die gemeine Bande vom schnöseligen Torben, bei dem man Bösesein eigentlich so herrlich abgucken könnte, wenn…ja…wenn man eben nicht so nett wäre… Weiterlesen „Teuflisch gut: Luzifer Junior – Zu gut für die Hölle #Rezension“

Vom stark sein – Freitagslieblinge am 17. März

Was für eine Woche, Leute. Jetzt wird es jeden Tag wärmer, die Sonne scheint und die gute Laune ist Programm. Yeah. Wenn da nicht Murphy wäre. Ich bin nämlich krank. Total erkältet, nur am Husten und Schneuzen, kurzatmig, schwach – also einfach komplett im Arsch. Dem Rabauko auf dem Bobbycar hinterher rennen – zack – muss ich mich hinlegen, weil ich nicht mehr kann. Treppen steigen – mir wird schwarz vor Augen. Ich funktioniere nicht mehr.

Als Mama denkt man so oft, man müsste immer alles wuppen, egal wie es einem geht. Man arbeitet, füllt den Kühlschrank, kämpft gegen den Wäscheberg, schmiert Stullen und liest den Kids abends vor. Und erst, wenn man kurz vor Zusammenbruch steht merkt man: es geht nicht mehr. Jedenfalls ging es mir am Mittwoch so. Nach einem 10 Stunden Workshop am Vortag fand ich mich im Büro wieder und merkte „Ich kann das alles heute nicht.“ Ich zog die Reißleihne und ging wieder nach Hause, um mich auszukurieren, bevor ich erst richtig krank werden. Warum nur fordert man eigentlich erst seine Pausen ein oder sucht Hilfe, wenn es fast zu spät ist? Wir Eltern müssen nicht immer alles alleine schaffen, oder? Weiterlesen „Vom stark sein – Freitagslieblinge am 17. März“

Kritik ist kein Mobbing – mein bis hierhin und nicht weiter!

Vielleicht haben es ja einige von euch gelesen: Ich werde von einer anderen Bloggerin in einem Blogpost des Mobbings bezichtigt und öffentlich an den Pranger gestellt. Ja, mit einigen anderen Bloggerinnen soll ich mich gezielt zum Mobben verabredet haben.

Eigentlich wollte ich mich dazu nicht äußern, denn mir reicht es langsam und ich habe es unendlich satt, mich dauernd mit dieser Person zu beschäftigen. Ich hatte gehofft, dass mit Schweigen endlich Schluss wäre. Ist es aber nicht. Mittlerweile trollt die Dame auf Profilen großer Blogger, um mit ihren Behauptungen um Aufmerksamkeit, Klicks und Zuspruch ihrer selbst erwählten Opferrolle zu bettelt.

Und auch wenn nun viele von euch gar nicht wissen, worum es so genau geht oder total genervt von dem Thema sind: So ganz ohne ein Wort möchte ich diese Behauptungen nicht mehr stehen lassen. Mir reicht es nämlich!

Erstmal: Kritik oder das Äußern einer Meinung ist nicht gleich Mobbing.

Mit den aus dem Englischen kommenden Begriffen Cyber-Mobbing, auch Internet-Mobbing, Cyber-Bullying sowie Cyber-Stalking werden verschiedene Formen der Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen oder Firmen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über das Internet […] Opfer werden durch Bloßstellung im Internet, permanente Belästigung, durch entwürdigende Bilder oder durch Verbreitung falscher Behauptungen gemobbt. Die Täter werden in diesem Zusammenhang auch als Bullies bezeichnet. (Quelle: Wikipedia)

Wie gesagt, Kritik an handwerklichen und inhaltlichen Fehlern eines Blogs / Blogartikels sowie die direkte und sachliche Äußerung einer Meinung ist noch lange kein Mobbing. Aber egal. Kritik…, Mobbing…, is ja das Gleiche. Das sind ja nur Definitionen, über die man hinwegsehen kann, nicht? Vielleicht sollten wir dann lieber alle ganz still sein, und aufhören, am armen Donald Trump rumzumobben. Oder an Erdogan, Assad, Putin und der total schikanierten AfD. Die Armen Opfer werden ja auch total mit Gegenwind traumatisiert. Öhm. Weiterlesen „Kritik ist kein Mobbing – mein bis hierhin und nicht weiter!“

Der Rabauke mag nicht groß werden

Dass unsere Kinder groß werden, das passiert von ganz alleine. Manchmal reichen nur wenige Tage oder Wochen und schon ist unser Baby oder Kleinkind nicht nur ein paar Zentimeter gewachsen, sondern hat on Top noch ganz neue Skills drauf. Wir staunen, wenn die ersten Sätze gesprochen werden, das erste Lied gesungen oder das erste Glas Wasser eingeschenkt wird. Und nur ein Blick auf ein 6-Monate altes Foto verrät uns: Puuh, das Kind ist unbemerkt ganz schön groß geworden.

Groß werden, das ist nicht nur körperliches Wachsen, sondern das Aneignen von Fähigkeiten und Erlangen von Selbstständigkeit. Groß werden ist ein an sich selbst Wachsen; ein wiederkehrendes Meistern neuer Herausforderungen.

Mama, iss bin doch noch klein!

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