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Wo Licht ist, ist auch Schatten

Es ist Dezember. Der Winter liegt in der Luft, überall bunte Lichter und Dekorationen: eine fröhliche Vorweihnachtszeit. Doch zwischen all dem Plätzchenduft, der Vorfreude auf leuchtende Kinderaugen und den Geschenken sehe ich, wie das Ende des Jahres immer und unaufhaltsam näherrückt.

Schon wieder ein Jahr vorbei. Alles geht so schnell. So viel wollte ich doch dieses Jahr schaffen. So wenig ist passiert. Und mir wird irgendwie schwer ums Herz. Die grauen Gedanken klopfen an.

Es ist so dunkel. So kalt. Und mit dabei dieser Schatten auf meinem Herz, der Wunsch, dass nicht schon wieder das Ende des Jahres erreicht ist. Eines ganzen Jahres! Wie ging da so plötzlich vorbei? Habe ich das Jahr wirklich optimal ausgenutzt und gelebt? War ich eine gute Mutter, eine gute Frau und eine gute Freundin? War es ein gutes Jahr?

Ich habe das Gefühl, nicht alles gegeben zu haben. Und nun geht es mit Siebenmeilenstiefeln voran und die Tage ziehen blitzschnell vorüber. Die Zeit läuft ab. Es ist so viel zu tun, zu organisieren. Auf der Arbeit und daheim. Einkäufe, Weihnachtsfeiern, Geburtstage, Feiertage. Lachen mit schwerem Herzen. Und dann kommt er, der letzte Tag des Jahres. Mein persönliches Grauen. „Wo Licht ist, ist auch Schatten“ weiterlesen

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Handtasche & Werkzeugkoffer – UNTypisch mit Familienkarussel

Irina ist eine echte Mädchenmama und schreibt seit März ihr Familientagebuch Familienkarussell. Ein Tagebuch in dem ihr Alltag und ihr Leben als kleine Familie festgehalten wird. Ein Tagebuch, das die Dinge, Tage, Gelegenheiten und Kleinigkeiten zeigt, die ihr Freude im Leben bereiten und ihr Herz berühren! Das Leben schreibt unsere Geschichte und diese Geschichte möchte Irina auf Familienkarussell teilen.

Irinas älteste Tochter ist 2 Jahre und 3 Monate alt. Und schon jetzt verlässt sie nur mit ihrer Handtasche das Haus. Typisch Mädchen? Vielleicht, wenn in der anderen Hand nicht der Werkzeugkoffer baumeln würde. Anonsten ist sie 24/7 ein absoluter Wirbelwind….

Blau und rosa. Bagger und Ponyhof. Rabauke und Zicke. Immer wieder liest man von Klischees, wenn es um Jungs und Mädchen geht. Aber was ist wirklich typisch Junge, typisch Mädchen? Rosa-Hellblau-Falle – trifft das? Wie ist das mit diesem Genderdings? Oder sind alles einfach nur Kinder? Ich stelle in meiner Reihe UNTypisch Jungs- und Mädchenmamas vor, die von den Eigenarten ihrer Kinder berichten. Und ich hoffe dass ich damit zeigen kann: jedes Kind ist anders und Klischees treffen manchmal, aber eben nicht immer zu.

familienkarussell Drei Dinge, die dich bei deiner Tochter in den Wahnsinn treiben / aufregen / nerven?

Drei? Mein kleiner Tornado ist wirklich ein Wirbelwind! Sie rennt einfach immer zu schnell, schaut nicht nach vorne beim Gehen und sagt grundsätzlich immer „Nein“. Die Kombination dieser drei Sachen treibt mich wirklich in den Wahnsinn!

Ballspiele, Dinge zusammenschrauben, Klettern und Autos – eher Yeah oder Neee?

Das JuliMädchen liebt es Fußball zu spielen und Autos sind auch sehr hoch im Kurs bei uns. Also absolut Yeah! „Handtasche & Werkzeugkoffer – UNTypisch mit Familienkarussel“ weiterlesen

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Wir backen eine Weihnachtskrippe #Rezension

Wenn die Tage so grau und nasskalt sind, dann machen wir es uns gerne gemütlich. Ein warmes Feuer im Kamin, ein bisschen Musik und schon hebt das unsere Laune. Und so kurz vor Weihnachten komme selbst ich in Bastelstimmung. Natürlich ist das mit dem Rabauko noch nicht so einfach, aber meistens finden wir etwas, was wir alle können. Plätzchen backen zum Beispiel.

Wer hier schon länger mit liest weiß: Backen gehört nicht so ganz zu meinen Stärken. Ich mag es gerne einfach ohne viel Chi-chi. Und deshalb habe ich mir – danke Buchmesse – ein Backbuch für Kinder besorgt. „Süße Engelsbäckerei“ von Martina Leykamm enthält 16 easy peasy Rezepte, die garantiert gelingen und dazu noch super schmecken.

Ob kleine Igel mit Marzipan, Marmeladennester oder Vanillekipferl – die Rezepte sind einfach geschrieben und kommen ohne wilde Zutatenliste aus. Dazu ist alles sehr niedlich bebildert. Allerdings können Kinder nicht ganz alleine ans Werk, denn ein Vorleser und Zutaten-Abwieger muss dabei sein. Für ein Kinderbackbuch ab 3 Jahren hätte ich mir einfache Messweisen (mit Tassen) oder eine bebilderte Anleitung gewünscht. Aber gut – so hält sich das Küchenchaos wenigstens in Grenzen.

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Wir haben uns als erstes Plätzchenprojekt für die Ausstechplätzchen entschieden. Denn hier können wir nicht nur wunderbar verzieren – was vor allem für den feinen Herrn ein echtes Highlight ist – sondern auch unsere neuen Plätzchenformen kommen zum Einsatz. „Wir backen eine Weihnachtskrippe #Rezension“ weiterlesen

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StayAtHomeDad – Wie wir ein Wochenende die Rollen tauschten

Habt ihr auch schon einmal euren Mann mit den Kids mehrer Stunden allein gelassen und dabei ein fettes schlechtes Gewissen gehabt? Das ist echt kacko, oder? Ich hab diesen Wochenende einen lang geplanten Kurztrip gemacht, obwohl der feine Herr krank war. Und ganz oft denken müssen „kann der Papa das alleine wuppen?“

Aber von vorn. Letzten Freitag hatte ich die Gelegenheit einen kleinen Blick hinter die Kulissen der Eltern.de Redaktion in Hamburg zu werfen. Und dazu noch viele Bloggerkolleginnen, die wie ich für die ELTERNBlogs schreiben, endlich mal persönlich zu treffen. Eine Reise nach Hamburg – wie wundervoll.

Erst überlegte ich noch, die Jungs oder zumindest HerrnSjardinski mit auf diesen kleinen aber feinen Kurztripp zu nehmen. Aufgrund des langen Programms – ein Blogger-Meeting, Workshop zu Sharing ist Caring mit Bea von Tollabea, Redaktionsrundgang und Party – entschieden wir uns aber dagegen.

So ging es dann am Freitag morgen los. Der feine Herr war schon in der Nacht davor nur am Husten und es war klar: in den Kindergarten kann er SO nicht. Alle 20 Sekunden eine Hustenattacke bedeute: Ab zum Kinderarzt. Denn vor über einem Jahr erst landete der feine Herr ja wegen obstuktiver Bronchtis im Krankenhaus. Seitdem bibbern wir bei jedem Husten und gehen lieber rechtzeitig auf Nummer sicher.

Ich verließ also mit einem fetten schlechten Gewissen das Haus, um mit dem Zug zu meinem Bloggertreff zu düsen. Während der Mann den Rabauko in den Kindergarten brachte und mit dem feinen Herrn zum Arzt fuhr. Zum Glück gab der Iro-Mann kurze Zeit später für eine Bronchitis Entwarnung. Aber inhalieren solle der Herr trotzdem, die Bronchien seien asthmatisch belegt. Das Papa & Sohn Team feiert des bei einem Frühstück bei MCDonalds.

Immerhin etwas. Dem Herrn ging es bis auf den Husten soweit gut. Und meine Anspannung fiel erstmal ab. Ich möchte euch nicht mit den Einzelheiten des Bloggertreffens langweilen. So viel ist gesagt: Eltern.de hat eine super professionelle (und witzige) Redaktionstruppe, die uns Blogger herzlich empfangen hat. Trotz der Größe von Gruner + Jahr herrscht hier familiäre Stimmung. Etwas, das wir Elternblogger zu schätzen wissen. Und ich glaube wir alle werden uns Beas Worte zu Herzen nehmen und in Zukunft mehr miteinander agieren.

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Top Beiträge der Eltern-Facebook-Seite. Ein Blogpost von mir ist auch dabei.

Während ich mich also bei ELTERN mit vielen Bloggerinnen austauschte und neue Kontakte knüpfte, leckere Häppchen aß und GinTonic schlürfte – wuppte der Mann alles. „StayAtHomeDad – Wie wir ein Wochenende die Rollen tauschten“ weiterlesen

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Mitleid statt Streit – UNTypisch mit AllerleiThemen

Petra ist Anfang der 1980er geboren und seit 2011 Mutter eines liebenswerten Bengels. Seit der Trennung vom Papa schreibt sie auch einen eigenes Blog – Allerlei Themen – über, wie der Name sagt, alles.

Denn Petra möchte keine Themen ausschließen und schreibt auch gern über Leben mit Kindern, Katzen, Suchmaschinenoptimierung, Aquarell-Farben oder DIY-Projekte. Das Leben ist zu bunt und zu unterschiedlich, als dass sie nur eine Facette betrachten möchte!

Ich hoffe, ihr lest diesen Beitrag bis zum Ende. Obwohl ich sofort hier schrie, als las, dass es um #Jungsmama geht, so habe ich doch eine entschiedene Meinung zu “typisch Jungs”.

Petras Sohn ist 5 Jahre alt und Einzelkind. Er liebt Lego, Playmobil und greift auch mal nach dem Traktorbuch. Was Jungs eben so mögen. Doch jenseits des Kindergartens werden auch gerne die Das-ist-doch-nur-für-Mädchen Sachen bespielt. Und wenn E. nicht gerade furchtbar mit der Hauptfigur eines Filmes mitleidet oder von seinen Wehwehchen berichtet, streut er gerne eine große Portion Glitzer auf alles …

Blau und rosa. Bagger und Ponyhof. Rabauke und Zicke. Immer wieder liest man von Klischees, wenn es um Jungs und Mädchen geht. Aber was ist wirklich typisch Junge, typisch Mädchen? Rosa-Hellblau-Falle – trifft das? Wie ist das mit diesem Genderdings? Oder sind alles einfach nur Kinder? Ich stelle in meiner Reihe UNTypisch Jungs- und Mädchenmamas vor, die von den Eigenarten ihrer Kinder berichten. Und ich hoffe dass ich damit zeigen kann: jedes Kind ist anders und Klischees treffen manchmal, aber eben nicht immer zu.

Drei Dinge, die dich bei deinem Sohn in den Wahnsinn treiben / aufregen / nerven?

petraAufregen? Puh! Kommt auf die Tageszeit an. Morgens ohne Kaffee über die Passform von Hosen zu diskutieren ist für mich schon hart an der Grenze.

Ganz ehrlich finde ich ihn aber ab und an… darf man das sagen? weinerlich. Das ist aber nichts Schlimmes und auch erklärbar für mich. Er versucht oft, sehr stark zu sein und oft klappt es dann nicht. Meist kann ich das akzeptieren, aber es bietet konfliktpotential. Er verbringt viel Zeit damit mir von seinen Wehwehchen zu erzählen. Es fällt mir schwer, da den nötigen Respekt zu haben. Das liegt aber an mir!

Die richtigen Wutanfälle sind GOTT SEI DANK seit ca. 3 Monaten vorbei. Pünktlich zum 5ten Geburtstag. Wirklich, ich danke allen und jedem dafür. DAS hatte mich echt fertig gemacht.  „Mitleid statt Streit – UNTypisch mit AllerleiThemen“ weiterlesen

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35 Gründe, weshalb du ein toller Papa bist

Vor ein paar Tagen habe ich auf Spiegel einen Artikel gelesen, bei dem es die Chefs einfach nicht für möglich hielten, dass der Vater seine Kinder an bestimmten Tagen betreut.

Wer kümmert sich um die Kinder, während Sie arbeiten?“ Bei dieser Frage musste eine Texterin im Vorstellungsgespräch lügen – weil die Chefs die Wahrheit nicht glauben wollten. Protokoll eines verstörenden Jobinterviews.

Warum sollte das so unwahrscheinlich sein? Gibt es eigentlich noch diese konservativen Väter? Die Kinder und das Ganze Drumherum allein den Müttern überlassen? Oder ist der Weekend-Daddy eher ein verstaubter Mythos?

Denn in meinem Umfeld begegnet mir eher die engagierte Papa-Sorte. Ich sehe sie morgens oder nachmittags im Kindergarten, auf dem Fußballplatz oder sogar im Büro. Anwälte, die sechs Monate Elternzeit nehmen, Berater, die Kindergarten-Eingewöhnungen alleine wuppen, oder Chefs, die wegen Krankenlager im Home Office arbeiten.

Eltern-Sein ist wundervoll, anstrengend und manchmal auch kompliziert. Und daher sollte auch die Verantwortung irgendwie geteilt werden. Klar geht das je nach Job bei dem einen besser, als bei dem anderen. Aber manchmal sind es ja auch die kleinen Dinge, die das eben ausmachen.

Und deshalb will ich unserem Papa einfach mal Danke. Du bist der weltbeste Papa, den ich mir vorstellen kann, „35 Gründe, weshalb du ein toller Papa bist“ weiterlesen