10 Dinge die mich im Alltag nerven

Seitdem ich zweifach Mama bin, gibt es so Dinge, die mich nerven. Und zwar immer wieder. Täglich. Oder zumindest manchmal. Klar, sollte man mit etwas Gelassenheit in den Tag starten. Aber irgendwie sind diese „Nerv-Dinge“ mit zwei Kindern stärker, gravierender als früher. Kennt ihr das? Hier meine Top 10:

10 Die Sekretärin
„Mama, kann der XY mal wieder zu uns kommen?“ – Klar, nur nicht sofort. Erst muss die Mutter bzw. Sekretärin des gewünschten Spielbesuchs angefunkt werden. Kalender werden verglichen und oft erst Tage oder eine Woche später ein „Termin“ gefunden. Freudig teilt man dann dem „MiniChef“ mit, wie oft noch geschlafen werden muss, bis besagter Freund kommt. Besonders spaßig wird das ganze, wenn der Freund oder das eigene Kind dann krank ist. Möp. Oder noch schlimmer: „Schatz, XY kommt heute zum spielen“ – „Och nööö – ich wollte aber dass der Z kommt.“ Waaaaaah

9 Ding Dong
Wenn der Postmann zweimal klingelt, dann meist zur Mittagsschlafzeit. Oder noch besser der TK-Laster-Fahrer. „Nein, ich kaufe jetzt keine Erbsen zwischen Tür und Angel. Ich meld mich gerne selbst.“ Oaaarr. Wie oft ich schon mit weinendem aufgewachten Kind die Tür aufgemacht habe. Und wenn man die Klingel abstellt, dass ist es garantiert, dass zufälligerweise Pakete & Co. NICHT beim Nachbarn abgegeben werden konnten, is klar. Mäh.

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8 Winter Fail
Ich find Winter ja generell ok. Aber was da gerade draußen so los ist, damit kann ich echt nix anfangen. Denn bei uns hat es im Vergleich zu anderen Regionen NICHT geschneit. Es ist seit Wochen warm, windig und nass. Weder Schnee noch Sonnenschein. Wir hängen hier seit Tagen in der Bude. Ab und an erhascht man mal ein Zeitfenster, während dem man einen Spaziergang machen kann. Nix mit Schlittenfahren – nur trübe Tage. Und das nervt.

7 24 Stunden
Warum hat der Tag nur 24 Stunden, wenn man für 48 zu tun hätte? Und komischerweise vergehen davon manche Stunden – also solche wie meTime oder Schlaf –  wie Minuten um. Während Wartezeiten beim Kinderarzt und besagte trübe Nachmittage gefühlte Jahre dauern? Nerv!!!

6 Mamrobot
Gerade wieder am Wochenende erlebt: Krank sein geht nicht! Auch wenn man tags zuvor Stunden auf dem Klo verbringt, sobald die Arbeitswoche eingeläutet wird, ist wieder Programm. Nichts mit im Bett bleiben oder auf der Couch ausruhen. Nein, die Kinder wollen bekocht, abgeholt, umsorgt und bespielt werden. Das heißt der Mamrobot muss angeschmissen werden. Funktionieren auf Sparflamme. Megaanstrengend, kräftezehrend, ätzend.

5 Falschparker
Der durchschnittliche Nutzer eines Elternparkplatzes ist männlich, zwischen 30 und 40 – und ein fucking Asshole. Jedenfalls frag ich mich manchmal, ob die nerdbebrillten Hipster ihre Kinder im Rauschebart versteckt haben. Nein – in der Regel wohl eher nicht. Die Pisser wollen nur ganz „schnell“ mal ihren linksdrehenden Bio-Joghurt im Supermarkt einkaufen. Ob man dann mit zwei Kindern über den ganzen Parkplatz gondeln muss, is denen ja rille. Ok, es sind nicht nur Hipster – Sorry. Gleiches gilt für Business-Frauen mit Alibi-Kindersitz ohne Kind sowie Mettbrötchen und Dosenbier kaufende Handwerker. Grrrr.

4 Küchenschlacht
Da steht man fast ne Stunde in der Küche, bruztelt was Leckeres aus den feinsten Zutaten und dann mag es KEINER! Außer man selbst. Sohn1 findet es „ekelig“, der Mann hat keinen Hunger und Sohn2 macht „Bääääh“. Tja, meine große Koch-Konkurrenz ist die Frau im Kindergarten. Sie macht das Appetito-Essen warm und hat kulinarisch einfach mehr drauf als ich. Das sagt jedenfalls Sohn1. Ich geh heulen.

3 Aufräumen
Ne Stunde saugen, wischen und verstreute Spielsachen wegpacken. Hachz, endlich 10 Minuten die aufgeräumte, saubere Wohnung genießen. Doch schwuuups – bringt Sohn1 etwas Kita-Sand in der Hose mit, das Kleinkind will essen, die Katze kotzt und der Nachmittagskeks wird durch die ganze Wohnung gekrümelt. Und schon ist wieder alles schmutzig und verwüstet. Gnäääh. „Warum Krähe? Warum?“

2 Kassenzone
Jedes Mal beim Einkaufen ärgere ich mich über sie: Die Grabbelzone. Rechts die Kasse, links Zigaretten, Tabak, Ü-Eier und Schnaps. Und während man das Kassenband mit den Einkäufen belegt, räumt Sohn2 – im Wagen sitzend – Zigarillos & Co. ab und zerdellert eine Stiege Schokoeier. Ich finde das UNMÖGLICH. Warum müssen diese Dinge in Griffnähe eines Kindes stehen? Warum sind nicht wenigstens die Tabakprodukte mit Gittern gesichert? Könnt ich ausflippen.

1 Ich mich
Ja, es nervt mich selbst, wenn ich motzig und schlecht gelaunt bin. Ich mag mich dann gar nicht. Vor allem wenn ich schimpfen muss. Oder alles nicht klappen will. Ich bin eben manchmal (oft – zu oft?) eine genervte Jammer-Mama. So wie grad mit diesem Text. Aber manchmal nervt´s eben einfach. Oder?

Kennt ihr das? Von welchen Alltagssitzuationen seid ihr genervt?

Dieser Beitrag nimmt Teil am Scoyo Eltern! Blog Award

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30 Gedanken zu “10 Dinge die mich im Alltag nerven

  1. Monique

    Oh Gott – ich kann es mir bildlich vorstellen! Mir geht es manchmal auch so als Nicht-Mama: der Frauenparkplatz am spätend Abend im gruseligen Parkhaus ist belegt – eindeutig ein Mann am Steuer. Der Postbote, der schon gar nicht mehr klingelt, da man ja eh arbeiten ist (außern in der Woche, in der Frau Urlaub hat und das Paket annehmen kann!!) und dann darf man den netten Nachbarn wieder stören – und der Klassiker für mich: nach einem langen Arbeitstag beim Bäcker wieder mal feststellen: das leckere Brot ist aus… Erscheint banal – bringt mich aber auf die Palme… 😉

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    1. Stephanie

      Beim Brot funktioniert eventuell der Trick das gewünschte Brot per Telefon zurück legen zu lassen. Das habe ich früher regelmäßig so gemacht.

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  2. Ich könnte deine Aufzählung fast 1 zu 1 übernehmen. Mal abgesehen, dass bei uns der Papa kocht und meine Kinder zum Glück die Kassenzone nicht ausräumen aber leer kaufen wollen würden.
    Trösten wird es dich nicht, aber jetzt, wo bei uns der Kleine bald eingeschult wird und der Große in die 4. kommt, hat sich an fast allem nicht viel geändert. Das nervige Klingeln diverser Vertreter o.ä. hat sich jetzt halt auf den Feierabend verlegt, auf den Zeitpunkt, an dem man selbst völlig k.o. fast auf der Couch dem Sekundenschlaf erlegen wäre…

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      1. Nicht wirklich und ich habe auch schon Gerüchte gehört, dass es sich wenn dann maximal „verschiebt“. Und irgendwann, wenn wir uns mit allem arrangiert haben, sind die Kinder aus dem Haus…

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  3. Ding Dong liebe ich!! Immer 13.15 klingelt ein Postmann. DIE Falschparker sind meine Lieblinge, ich habe letzten Mal schon was gesagt, weil ich dazu schlechts geschlafen habe,die Dame hatte einfach Pech gehabt;/ sonst hätte ich nur falsch geguckt und wäre weitereinkaufn gegangen;)
    Man sollte nicht mit einer Mutter anfangen,und dazu ist sie noch schwanger;) Es kann nur eine Gewinnen;)

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  4. So langsam kommt mir der Verdacht, dass es eine Verschwörung der Postmänner gegen die Mamas gibt – oder warum kommen die überall bei allen Mamas zur Mittagsschlafzeit?! :p

    Ich kann alle Punkte mehr oder weniger bestätigen. Und zu Punkt 1 bekenne ich mich auch schuldig…!

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  5. Oh ja, das kommt mir zu einem sehr großen Teil auch ziemlich bekannt vor =D Wo man früher gejubelt hat, wenn die Post dein Päckchen vorbeibringt, zuckt man nun beim Klingeln zusammen =D Und würde z.B. sogar lieber in Kauf nehmen länger auf seine Schuhe zu warten, als gerade in diesem Moment einen unterbrochenen Mittagsschlaf auszubaden =D

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  6. fraukblog

    Du spricht mir aus der Seele 😀 . Jeden einzelnen dieser Punkte kann ich so gut nachvollziehen. Besonders bei Punkt 3, da Frage ich mich immer wieder: Für wen räumst du hier eigentlich auf.

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  7. Sandra

    Wenn man morgens im Halbschlaf auf das Lego-Teil tritt, was man doch abends noch weggeräumt hat und der Blutdruck ohne Zutun von Kaffee schon auf 180 ist…..
    Wenn man am Wochenende von der pubertierenden Tochter nur noch „Häh“ oder „Boah“ hört, daher haben wir jahrelang geglaubt, sie ist die einzige, die bitte, danke und Guten Tag sagt…
    Wenn man denkt, man, respektive Frau, durchspielt grad den Film “ und täglich grüßt das Murmeltier“, weil jeden Tag dieselben Sachen weggeräumt, hinterhertragen werden müssen, die dreckigenklamotten aus unerfindlichen Gründen den Weg in die Wäscherinnen nicht finden..Jeeeeeden Tag….

    Ja dann, dann wünsch ich mir meine eigene Insel….nur für mich…

    Ach nee, ohne sie geht’s ja doch nicht. Das kann nur Liebe sein. 😉

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  8. Silke

    Ja genau! Du sprichst mir aus der Seele!!! Diese Falschparker…grrrrr, denen würde ich am liebsten auflauern und ihnen Maxi Cosi, Babytasche und Leerguttasche in die Hand drücken um sie dann einmal um den Parkplatz joggen zu lassen 😈
    Ich liebe auch dass mein Vater IMMER abends um 19.30Uhr anruft und dann auf dem AB die Nachricht hinterlässt „Ach ja. Du bringst wohl gerade deine Kinder ins Bett…. Egal ruf bitte bis spätestens zu den Nachrichten um 20.00 zurück…“ Woooaaarrrr. Da könnte ich manchmal….

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  9. Julia Leonhardt

    Da kann ich mitsingen! Stimme allen Punkten voll und ganz zu!!! Wie oft hab ich dem Postmann, ja.., aufgelauert!! Damit der bloß nicht klingelt! Und ab und an gab es auch den TK-Typ, dem ich manchmal fast uns Gesicht gesprungen bin weil ich mit DEM natürlich nicht gerechnet hab!!;) Sehr schön geschrieben!! Voll ins Schwarze! LG

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  10. Sabrina

    Ich bin ja grundsätzlich tiefenentspannt… Aber die Falschparker, die am Kindergarten den einzigen Parkplatz direkt am Haus blockieren, nur weil ihr 4 – jähriger keine Treppen steigen mag, bringen mich zum platzen… kurz nachdem ich den 12 kg-Babysafe samt Inhalt und den 2,5-jährigen die Treppen hochgewuchtet habe. Die Frage von besagten Faulpelzen, ob ich schwer tragen muss… ist tödlich!

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  11. meinminime

    Warum hast Du denn einen BlogBeitrag über meinen Alltag geschrieben? Ich will ja jetzt nicht böse klingen, aber es ist so schön zu hören, dass ich nicht alleine oft auf dem Zahnfleisch laufe. Da gehts mir gleich ein bisschen besser.

    Und Kopf hoch – bald kommt die Pubertät. Da wird alles besser … NICHT 😉

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  12. Ich hab soooo gelacht! Herrlich! Alles wahr, und mit Galgenhumor und dem Wissen, dass ich nicht alleine damit bin, wird alles gleich etwas leichter.
    Bei den Falschparkern hasse ich auch die, die einfach einen neuen Parkplatz ganz vorne auf der Sperrfläche für sich einrichten, obwohl etwas weiter hinten noch massig Platz ist. Diese Typen, die meinen, sie seien das Zentrum der Welt, VIPs – würg.
    Ansonsten gehen mir die gratis „Erziehungstipps“ von Fremden auf den Keks, die immer wieder auf einen einprasseln. Kind weint (das tun Kinder eben schon mal) und die nette Tante hinter uns in der Kassenschlange mutmaßt über die Ursache und gibt Tipps, was bei ihren Kindern immer geholfen hat. Grrr!

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  13. Gegen Nr 8 kann ich wärmstens einen Zettel „Bitte klopfen, Baby schläft“ an der Tür empfehlen (bzw an der Klingel), klappt bei uns wunderbar, wird im Mehrparteienhaus eventuell schwierig. Doof nur wenn man selbst auch eingepennt ist XD

    Mir fehlt noch: Kaputte Aufzüge an einsamen Bahnhöfen/SBahn-Stationen etc. Normalerweise trage ich ja mein Kind… bin aber gerade schwanger und da muss es manchmal der Kinderwagen sein. Woah wie mich das Teil nervt. Es ist sperrig, es ist schwer und man fühlt sich IMMER im Weg. Ich kann es nicht mal eben mit in die Toilette nehmen und überhaupt… WAH! Wie machen das Mütter, die generell eher wenig tragen? Okay wahrscheinlich nervt mich der Kinderwagen mehr als die kaputten Aufzüge 😀

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  14. Bianca

    Es gibt solche und solche Postboten. Mein Mann ist einer von den „Guten“. Doch unser hiesiger Zusteller wohl eher nicht.

    Ich, hochschwanger, bin gerade im 1. Stock am Wickeln unserer 17 Monate alten Tochter, da klingelt der Postbote sturm. Muss irgendwas sein, denke ich, denn für Pakete haben wir einen Ablagevertrag. Ich schmeiss meiner halb angezogenen Tochter schnell eine Decke um und rase die Treppe herunter. Natürlich stolpere ich über einen runter hängenden Deckenzipfel und knalle die letzten 4-5 Stufen samt Kleinkind auf dem Arm herunter. Der Postbote hat das definitiv mitgekriegt, denn ich komm stöhnend vor Schmerz an die Tür. Er fragt aber nix, interessiert ihn gar nicht. Als er Damm weg war, hab ich mit erstmal einen Krankenwagen gerufen. Grrrrrrrr….. Gott sei Dann war aber alles halb so schlimm…

    Die anderen Punkte unterschreib ich voll und ganz! Ergänzend gäbe es bei mir noch den Punkt: Sachen hinterher räumen. Egal, ob beim Mann oder beim Kind. Liebe ich ja total!

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  15. Ja leider aufräumen , waschen ,kochen die unendliche geschichte grade aufgewaschen mopp weggeräumt mich in der küche ans essen machen getrollt … Platsch im wz becher natürlich mit himbeersaft auf dem tisch dem sessel und dem boden verteilt ….juhu …. Und ein kaufmannsladen ist ja an und für sich eine nette idee … Wenn er aufgeräumt bleiben würde und man nicht durch haus rennt um plastik obst und dosen ect wieder mühsam aufzuheben ….

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  16. KJJK

    aaahhhhh wie fein, gerade als ich dachte ich bin allein auf der Welt….also wie du dich beschreibst…..Superkraft Faulheit ;)…..leicht „aufbrausend“…….finde ich deinen Blog…..soooo toll!!!!!
    Ich hab echt schon gedacht bei mir läuft was falsch….um mich herum lauter Übermütter (stampfen in der Karenzzeit ein Mottotortenunternehmen, Nähgeschäft, Schmuckbastelgeschäft,….aus dem Boden) und ich bin NUR ICH!

    zum obigen:….kann ich beinahe alles so unterschreiben wie beschrieben, nur dass unsere Pakete zum Glück um rund 8 Uhr in der Früh geliefert werden, der Postbote kommt auch um die Mittagszeit muss aber nicht läuten außer bei eingeschriebenen Sachen.

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  20. Kerstin

    Also zum Thema Postbote: Ich habe einen Zettel an der Klingel befestigt: „Bitte klopfen, NICHT klingeln! Danke!
    Hat gut funktioniert 🙂

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  22. Anna

    Die Welt scheint für euch ja echt groß, ungerecht und immer gegen euch zu sein.

    Habt ihr mal überlegt was das zu 99% für lächerliche „Probleme “ sind über die ihr euch hier beklagt als würde gleich die Welt untergehen ?

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