Pilze sammeln im Wald - ein Spaß für Kinder

Ferien & Waldspaziergang – WMDEDGT 10/18

Heute ist wieder der fünfte des Monats – also Zeit für Tagebuchbloggen nach dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. Die erste Ferienwoche ist fast rum, der Oktober zeigt sich von seiner sonnigen Seite und trotzdem sind wir alle erkältet. Aus dem geplanten Städtetrip nach Nürnberg ist daher nix geworden. Raus wollen wir aber trotzdem – vielleicht in den Wald? Ob das mit dem Pilze sammeln nach diesem trockenen Sommer was wird?

9:00 – Ich höre wie die Jungs wach werden. Die beiden durften gestern Abend noch das Spiel Eintracht Frankfurt gegen Lazio Rom sehen. Wir haben gerade Herbstferien, da finde ich das ok. Das Spiel ging bis 23 Uhr, war aber sau spannend, so dass ich den Wunsch nicht ausschlagen konnte. Die zwei kleinen Fußball-Fans sind echt ausgeflippt. Vielleicht auch, weil der Papa als Zuschauer im Stadion saß. Jedenfalls waren die zwei dann mächtig aufgedreht, als ich sie ins Bett verfrachtet habe. Und da sie es sich so gewünscht haben, beieinander zu schlafen, lagen sie dann aneinander gekuschelt im großen Hochbett. Immerhin haben sie lange geschlafen. Ich bleibe trotzdem noch liegen.

10:00 – Vor einem Jahr hätten wir nicht ausschlafen können, auch nicht im Urlaub. Das ist schon echt mega. Die Jungs spielen so schön in ihren Zimmern und lassen uns weiter schlafen, außer es ist etwas. Heute bleibt aber alles ruhig. Und ich stehe nun wirklich auf. Der Rabauko hat sich schon selbst ein Nutella Brot geschmiert und HerrSajrdinski  ein Müsli gemacht. Rabeneltern scheinen die Selbständigkeit ihrer Kinder zu fördern. Die Milch ist nun aber leider leer. Mäh!

11:00 – Da ich gestern meine geplante Suppe nicht gekocht hatte (Mann im Stadion, HerrSjardinski zum Abendbrot bei einem Freund) mache ich die jetzt. Soll ja schließlich gut tun, wenn man erkältet ist. Die Jungs spielen im Wohnzimmer – trotz der vier Jahre Altersunterschied sind die beiden gerade unzertrennlich.

12:30 – Die Gemüse-Suppe ist nun fertig, wir essen und überlegen, was wir nun machen könnten. Also rufe ich bei meinen Eltern an – spontaner Besuch mit Waldspaziergang. Vielleicht finden wir ja Pilze? Es hat immerhin vor ein paar Tagen mal geregnet. Ein kleiner Funken Hoffnung wäre da. Und wenn nicht, haben wir wenigstens das sonnige Herbstwetter genutzt.

13:30 – Mit Körbchen und sämtlichen Kinderschnitzmessern machen wir uns auf Richtung Darmstadt. Bei Oma und Opa wird noch der Berg Walnüsse bewundert, Tomaten geerntet und etwas getrunken. Dann geht es in den Wald. Der ist leider so staubtrocken, dass wir weit und breit keine Pilze finden. Im letzten Herbst haben wir körbeweise Maronen, Schirmpilze und sogar einen Steinpilz aus dem Wald geschafft. Heute finden wir eine handvoll falscher Pfifferlinge und eine vertrocknete Krause Glucke. Also nix essbares. Die Jungs freuen sich immerhin über die Bucheckern.

15:30 – Zurück bei Oma im Garten genießen wir noch die Herbstsonne, während die Jungs Fußball spielen. Und Abendessen gibt es auch draußen. Auf der einen Seite ist es ja ganz schön, Anfang Oktober bei 20 Grad noch im Freien – ohne Jacke – Essen zu können. Aber einen richtigen Herbst hätte ich schon gerne. Einen mit Regen, kalten Nasenspitzen und windzerzausten Haaren. Und Pilzen.

19:40 – Ferientage gehen immer so schnell um. Gerade wenn man ausschläft. Aber ich finde, dieses in den Tag hinein leben einfach toll. Zurück zu Hause trinken wir alle noch einen Tee und schauen kurz Fern. Dann gehen die Jungs ins Bett. Sie haben sich wieder gewünscht, beieinander zu schlafen. Und ich muss sagen, dass es nichts Schöneres gibt, als seine zwei Kinder aneinander gekuschelt schlafen zu sehen. HerrnSjardinski lese ich noch das erste Kapitel “Die Ein-Finger-Verschwörung” vor. Das könnte gruselig-spannend werden.

21:00 – Urlaub und Bloggen lässt sich manchmal nicht so gut vereinbaren. Ich komme fast zu nichts, weil mir die Alltagsroutine fehlt. Und dann muss ich noch so viele Mails beantworten. Hach. Nächste Woche wieder – da ist zumindest mein Urlaub um und ich gehe wieder arbeiten, während der Mann die zweite Ferienwoche noch etwas rockt. Wir haben uns diesmal nämlich etwas aufgeteilt, um um die Ferienbetreuung herum zu kommen. Und morgen ist erstmal Wochenende. Wir haben noch nichts vor, außer Milch kaufen.

Wenn ihr noch mehr Tagebucheinträge von heute lesen wollt, dann schaut doch mal bei Frau Brüllen vorbei.

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