
Als Mira von ihrer Mutter ins strenge Internat Kloster Engelsbach abgeschoben wird, nutzt sie jede Gelegenheit, um gegen die dreihundertdrölfzig Regeln zu verstoßen. Sie kommt dauernd zu spät, legt sich mit dem privilegierten Schnösel Jakob an und verlässt dann auch noch unerlaubterweise das Schulgelände. Als sie dabei in einem verlassenen Haus einen Kristall findet, eröffnet sich ihr eine mysteriöse magische Welt voller Geheimnisse. „Splitterkristall: Die Schattenchroniken 1“ von Michael S. V. Preis ist der Auftakt einer Urban-Fantasy-Reihe für Fantasy-Einsteiger:innen ab 9 Jahre.

Darum geht´s in Splitterkristall: Die Schattenchroniken Band 1
Die fünfzehnjährige Mira ist entsetzt: Ihre Mutter hat kurzerhand entschieden, sie auf ein abgelegenes Internat zu schicken. Zwar ist das Verhältnis zu ihrer Mutter seit Jahren angespannt, doch die strengen Regeln und das Leben abseits der Stadt passen einem Freigeist wie Mira überhaupt nicht! Wen wundert es also, dass sie von Beginn an als eigenbrötlerische Unruhestifterin wahrgenommen wird? Als sie jedoch ein geheimnisvolles Leuchten in einem verlassenen Haus entdeckt, weckt dies ihre Neugier. Was verbirgt sich hinter dem rätselhaften Licht? Einen Blick zu riskieren, kann doch sicherlich nicht schaden …

Ein geheimnisvoller Kristall, eine magische Welt und viele Fragen
Ein abgelegenes Internat, ein erlassenes Haus mit magischem Leuchten und eine magische Welt – klingt das nicht nach spannendem Lesestoff? Aus der Perspektive von Mira erkundet man nicht nur ihr neues Heim – das Kloster-Internat -, sondern schließt auch neue Freundschaft (und leider auch Feindschaften). Dabei bemerkt man schnell: Mira ist klug, mutig, rebellisch – und eben auch verdammt neugierig. Klar, dass sie das auch direkt in Schwierigkeiten bringt, als sie der Kristall plötzlich für mehrere Stunden in eine magische Welt „beamt“. Dort lauern jedenfalls neben Steinriesen und Hexen jede Menge Gefahren – aber auch unverhoffte Hilfe. Toll finde ich die vielen wunderschönen Illustrationen von Anastassia Schitz, die die Atmosphäre vom Internat, aber auch der Begegnung mit den Irrlichtern sehr gut einfangen. Auch die Charaktere kann man sich danke ihrer Zeichnungen sehr gut vorstellen, da sie anfangs direkt vorgestellt werden (Noah Gruber hätte nach meinem Geschmack nicht ganz so klischeehaft aussehen müssen).
So spannend die Auftaktgeschichte ist, tun sich jedoch trotz einiger Hintergrundinfos viele Fragen auf: Woher kommt dieser Kristall eigentlich – und wohin bringt er Mira und später auch Vanessa? Was haben die Mönche und der mysteriöse Fremde damit zu tun? Und forscht Miras Mutter vielleicht an solchen Portalen? Das macht mich ganz kribbelig-gespannt auf den zweiten Band, in dem hoffentlich das ein oder andere aufgelöst wird. Auch über die magische Welt – die hier ähnlich wie „Die Chroniken von Narnia“ aufploppt – möchte ich unbedingt mehr erfahren. Wobei ich ja ganz und gar kein Narnia-Fan bin – diese Story hat mir sehr viel besser gefallen. Eine prima Geschichte, um zum ersten Mal im Fantasy-Genre magische Luft zu schnuppern.

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Splitterkristall: Die Schattenchroniken Band 1 *Affiliate-Link
- Autor: Michael S. V. Preis
- Illustratorin: Anastassia Schitz
- Seiten: 200
- Verlag: Projekt VielSeitig
- ISBN-13: 978-3945310182
- Altersempfehlung: ab 9 Jahren
- Preis: 14,95 €
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