Hallo Zeitumstellung – hallo Nachtschreck

Alle freuen sich, wenn die Uhr eine Stunde zurück gedreht wird. Eine Stunde geschenkt und man kann länger schlafen – Yay. Außer wir Eltern. Pustekuchen. Wir stehen dann in der Regel ne Stunde früher auf. Oder wie in meinem Fall zwei Stunden. Denn der Rabaukowitsch hat das mit der Zeitumstellung nicht so ganz geschnallt. Statt 7 Uhr jetzt also 5 Uhr. BINGO.

Zeitumstellung

Und als ob das nicht genug wäre, schläft der kleine Rabauke seit einer Woche ziemlich bekackt. Er wacht oft auf. Zwei-, dreimal sind die Regel. Schnulli und Teefläschen helfen dann, damit er schnell wieder in den Schlaf findet. Aber nicht letzte Nacht. Da wimmerte und schrie der kleine Kerl. Er wälzte sich im Bett, trat um sich und wollte nicht, dass ich ihn anfasse. Ich konnte ihn einfach nicht beruhigen. Nach einer halben Stunde schlief er mit Geschluchze wieder ein.

War es ein Nachtschreck? Den haben ja in der Regel eher etwas ältere Kinder. Auch HerrSjardinski hatte um die zwei herum öfter Besuch vom Nachtschreck. Er weinte dann total hysterisch, ließ sich nicht beruhigen und war einfach nicht ansprechbar. Weder mit lieben leisen Worten, noch mit lautem Alles-ist-gut-Mantra. Heute weiß ich, dass er trotz offenen Augen noch in einer Schlafphase steckte. Irgendwann war dann der Spuk vorbei und der Nachtschreck kam nicht wieder.

Aber der Rabauke ist erst 14 Monate alt. Und trotzdem war es ähnlich. Schon das zweite Mal diese Woche hatte er einen Nachtschreck. Und man ist einfach so völlig hilflos, weil man nichts machen kann. Nur warten, bis es endlich vorbei ist. Um 2 Uhr Nachts. Woohooo.

Ist es durch die Zeitumstellung? Hat ihn das spätere ins Bett bringen und häufige Aufwachen so aus der Bahn geworfen? Oder hat es vielleicht mit der Umstellung auf Kuhmilch zu tun? Denn seit letztem Sonntag – die Kindermilch war aus – kam ins Fläschchen einfach nur normale 3,8 % Kuhmilch. Verträgt er die vielleicht nicht und hat dann im Halbschlaf einfach Koliken? Nur warum hilft dann kein Beruhigungsversuch?

Wie auch immer. Diese elende Zeitumstellung ist jedenfalls sowas von überflüssig und beknackt. Und noch nie habe ich das so gemerkt wie jetzt beim Rabauken. Der feine Herr hat das immer mit seinem Bombenschlaf besser weggesteckt. So ne Nacht durchschlafen wäre echt mal toll, ansonsten werde ich wohl bald zum Mombie. Gäääähhhn.

Wie haben eure Kinder die Zeitumstellung so verkraftet?

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0 Kommentare

  1. Hier genau das Gleiche… Auf einmal 2 Stunden früher Anpfiff. 🙈 (Die Große mit 2 Jahren)
    Die Kleine (3 Monate) hat souverän auf die Minute genauso geschlafen wie vorher.
    Zeitumstellung ist wirklich ein A…

  2. Oh man, du Arme. Wir haben nach einer Woche das Kind auf Winterzeit umgestellt, mittlerweile ist alles wieder normal. Habe sie abends einfach immer eine halbe Stunde später ins Bett gebracht, nun läuft es wieder wie immer. Beim Nachtschreck fühlt man sich immer so hilflos, oder? miniberlin hatte mal so einen schlimmen Alptraum, dass sie wimmernd in meinem Arm lag und immer ins dunkle Zimmer zeigte und “Da da” sagte. Ich mit ihr allein im Haus, mein Herz raste dann selbst. Wir sind dann beide bei Licht eingeschlafen. Hehe… LG Bella

  3. Bei uns im Moment ebenso. Häufiges Aufwachen, viel Jammern und Schreien, nur schwer wieder einschlafen. Manchmal schlägt Kiddo wütend um sich, sobald man sie nur berührt. So anstrengend, der Kack. Sie ist jetzt 21 Monate alt – und ich hoffe, dass sich das irgendwann in naher Zukunft mal wieder legt, sonst werd ick irre.

  4. Beim großen (2) lief es ganz gut, auch wenn wir eine Woche um 5:30 aufstehen dürften. Aber unsere klein (6Mo) macht die Nacht zum Tag und wacht noch häufiger auf als sonst. Man merkt erst wie ätzend die Ueitunstellung ist, wenn man Kinder hat.

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