10 Tipps für Kleinkinder mit schwierigen Eltern

Huch – aus dem Baby ist ja ein waschechtes Kleinkind geworden. Wie aufregend! Die ersten Schritte, verbotene Schubladen und Zimmer – es gibt viel zu entdecken. Also husch husch auf Erkundungstour! Mama und Papa wollen ja schließlich was zu tun haben. Wie ihr die richtig auf Trab haltet, hab ich euch mal zusammengestellt.

1. Klobesuch
Ja, ja, die Eltern sagen immer „das Klo sei nur für Pipi und Kacka“. Pffff – Pustekuchen. In den Stuhl mit der lustigen Wasserpfütze kann man doch prima Knete, Waschlappen oder Spielzeug versenken. Und natürlich wieder rausangeln. Das platscht nicht nur schön, Mama und Papa bringt dieser Move zum Flitzen und Quietschen. Huch, ist das braune Ding da Schokolade? Und warum schreien jetzt alle?

herrsjardinski2012
HerrSjardinski 2012. Foto: lieblingsbilder

2. Licht
Klick klack, an aus – so ein Lichtschalter ist schon ein sagenhaft interessantes Ding. Das blinkt so schön – die Disco für Kleinkinder sozusagen. Ich versteh gar nicht, warum Mama und Papa bei dem Strobolicht, das ich da auffahre, nicht tanzen wollen.

3. Mr DJ
Noch besser als der Lichtschalter ist ja dieses Hammerteil, was so lustige bunte Bildchen mit Ton macht. Und die vielen Knöpfe – herrlich. Gleicht darunter ist so ein riesen Knopf, den man drehen kann. Damit kann ich den Sound so richtig schön aufdrehen. Nennt mich doch einfach Mr DJ, anstatt dauernd „Nein, nein“ zu schreien. Versteh ich meistens sowieso nicht – is ja so laut!

4. Lecker
Eins wollt ich ja mal sagen – es ist super unfair, dass die Katzen immer was Leckeres zu essen auf dem Boden stehen haben. Noch unfairer ist, dass ich da nicht dran darf! Ihr fiesen Schweine – das sieht doch lecker aus! Und ist doch auch genau in meinem Krakenradius – menno!  Das muss einfach gut sschmecken, genau wie Schokolade – da darf ich ja auch nie alleine dran. Wenn Mama und Papa nicht gucken, probier ich heimlich was von, klar oder?

5. Hoch hinaus
Die lustig blinkenden Dinger, an die ich nicht randarf, haben Mama und Papa auf Tischen und Co außerhalb meiner Reichweite abgelegt. Aber ich bin ja schön ausgefuchst. Da schieb ich doch einfach einen Stuhl, eine Kiste oder ein großes Spielzeug hin. Voilá – schon komm ich dran. Hä hä – wer hätte das gedacht? Da kann man mal sehen, wie schnell die lieben Eltern flitzen können.

6. Weitwurf
Eine meiner liebsten Sportdiszipline ist der Weitwurf. Bälle, Spielzeug – einfach alles kann man so toll durch die Gegend werfen. Auch Mamas Handy. Hoppala – jetzt hab ich doch glatt den Spiderman-Modus auf die Vorderseite gezaubert. Findet sie bestimmt auch so cool wie ich. Am besten lach ich sie an, damit sie sieht, wie sehr ich mich mit ihr freue. Ich Crack.

7. Fang mich
Das allerliebste Spiel von mir und Mama ist übrigens Fangen. Wenn ich neben ihr herlaufen soll, dann renn ich einfach los und werde immer schneller, je mehr sie mich anfeuert. Das ist so lustig und Mama hält es schön fit. Hihi – fang mich doch du Eierloch! Schnell, da vorn ist eine Treppe – hihihi.

8. Kunst
Wenn ich nicht gerade Sport mache, dann male ich ja gerne mit Stiften. Aber dieses öde Papier – da hat kind ja gar keinen Platz sich kreativ zu entfalten. Warum nicht den Boden, die Wand oder das Sofa? Die sind eh ultra langweilig. Mit ein paar tollen Strichen und Kreisen drauf, machen die doch viel mehr her, oder? Am besten Mama anstrahlen, wenn sie das neuste Kunstwerk begutachtet.

9. Augezogen
Immer muss ich Socken tragen UND dann noch Hausschuhe – mäh. Ich mag diese Dinger einfach nicht. Im Sommer durfte ich doch auch halb nackelig rumlaufen, warum nicht jetzt? Also Motorik-Skills verbessern und weg mit dem Zeug. FFK-Baby ahoi, sag ich nur. Hab ich mich erstmal von den engen Klamöttchen befreit, verstecke ich die schnell und warte, was Mama macht. Was für ein Spaß!

10. Ausgeleert
Sollte ich mal zu faul sein, mich selbst auszuziehen gibt es Plan B. Der wird auch aufgefahren, wenn ich an Knöpfen scheitere. Ich nehme meine Trinkflasche und schüttel die soooooo lange, bis sich kleine Pfützen auf dem Boden bilden. Darin kann ich mich dann ein wenig erfrischen, falls nicht sowieso schon etwas auf mich getröpfelt ist. Taaadaaa – schon kommt Mama und ich bekomme ein neues und hoffentlich angemessen bequemes Outfit.

Viel Spaß beim Nachmachen 😉

Hier geht´s zu Teil 1: 10 Tipps für Babys mit schwierigen Eltern

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Ein Gedanke zu “10 Tipps für Kleinkinder mit schwierigen Eltern

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