Gedanken zur Vorschule

Ich habe mich schon früher darüber gewundert, wie schnell die Zeit verrinnt. Gerade schöne Momente wie Urlaube, Sommertage, Wochenende – ein Augenblick und schon ist er Erinnerung. Jetzt mit Kindern ist es manchmal atemberaubend, wie schnell Zeit vergeht. Sie rast dahin. Mensch, manche Wochen gehen so irre schnell um. Kaum isses zwei Tage Sommer, muss man schon fast wieder an Weihnachten denken.

Man sitzt teilweise wie in einer Zeitkapsel, alles spult im Schnellverfahren vorbei und – Zack – ist sie da, die eben noch so weit entfernte Zukunft. Wie bei HerrnSjardinski. Eben war er noch mein kleines Baby, das in der U3-Gruppe eingewöhnt wurde. Und jetzt – vier einhalb Jahre später, kommt er in die Vorschulgruppe. Hallo! Wo ist die Zeit hin? Nächstes Jahr habe ich hier ein großes Schulkind. Und bald sitze ich neben einem erwachsenen Menschen. Ist das nicht Wahnsinn?

Und dann war da die letzte Woche. Da hatte ich echt Pipi in den Augen. Weil mir ein Infozettel für die Vorschukinder in die Hand gedrückt wurde. Wie sentimental, oder? Einfach nur ein Zettel, auf dem drauf stand, was die Eltern für das „Vorschulkind“ besorgen müssen. Und irgendwie dachte ich, dass das so krass ist. Der zweite Gedanke: „Nicht heulen – reiß dich zusammen – es ist ein Zettel. Oaaarr.“

Es ist zwar „nur“ Vorschule. Aber trotzdem ist es ein großer Schritt. Jedenfalls fühlt der sich groß an. Denn der feine Herr wird nicht nur die Kindergartengruppe wechseln, sondern auch die meiste Zeit des Kindergartentages in einem anderen Gebäude verbringen.

Vorschule1

HerrSjardinski hasst Veränderungen. Es hat so lange gedauert, bis er im Kindergarten richtig „ankam“ und gerne hingehen mochte. Und jetzt ändert sich auf einmal so viel. Er kommt mit seinen Freunden aus seiner Gruppe und den anderen Kindern seines Jahrgangs in die neue Vorschulgruppe. Und die verbringt den Vormittag in einem alten Schulhaus.

Von dort aus werden sie nicht nur viele Ausflüge starten, sondern auch auf Schulwege, Pünktlichkeit und den Schulalltag vorbereitet werden. Neu ist zum Beispiel auch, dass alle Vorschulkinder ein eigenes Mäppchen mit Buntstiften, Spitzer und Radiergummi haben werden.

Und dann entstehen sicherlich auch neue Freundschaften – bzw. wir es auch erstmal einige Rangeleien um die „Rangordnung“ geben. Aber alles in allem finde ich das Vorschulkonzept ziemlich cool – auch die räumliche Trennung zu den „kleinen“ Kindergartenkindern.

Denn so ist es schon etwas besonderes, zu den „Großen“ zu gehören. Ein großer Schritt für einen kleinen Jungen. Ein Zwischenschritt, der den Sprung in die Schule verkleinert. Und vielleicht auch meine Sentimentalität.

Wie ist das bei euch? Erschreckt euch auch, wie schnell die Zeit vergeht? Brecht ihr auch wegen solchen Kleinigkeiten fast in Tränen aus? Und wie wird das mit der Vorschule bei euch im Kindergarten geregelt?

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3 Gedanken zu “Gedanken zur Vorschule

  1. Yeah, Vorschulkinder 😀 meine Tochter stellt sich allen möglichen Leute mit Namen vor und betont dann noch, dass sie ja jetzt schon ein Vorschulkind ist *hihi* also sie ist jetzt einfach schon so mega stolz, weil sie ja mitbekommen hat, was die Vorschulkinder im vergangenen Kindergartenjahr so alles gemacht haben. Nächste Woche gibt es noch ein Schulranzenfest in ihrer Gruppe, neben einer Party mit Essen (das wieder zwischen den Eltern aufgeteilt wurde) dürfen die angehenden Schüler nochmal ihren Schulranzen zeigen (glaube ich). Also bei uns bleiben die Kinder in ihren Gruppen und werden für die Vorschulaktionen rausgenommen. Eine Liste, was sie jetzt brauchen, habe ich noch nicht bekommen, aber ich glaube sie brauchen dann auch schon Stifte und ein Federmäppchen. Wir werden sehen, es wird immer spannender 😀 Liebe Grüße, Ella

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