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Spielen & Lesen

In Spielen & Lesen findest du Beiträge über ausgewählte Kinder und Bilderbücher sowie Brettspiele, Kartenspiele und sonstige Spiele für Schul- und Kindergartenkinder.

Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Rezension: Der fabelhafte Regenschirm – Die verrückte Stadt

Wir sind gerade ziemlich im Vorleseflow. Gerade während des verregneten Sommers kommen Vorleseabende im kuscheligen Bett ziemlich gut an. Und als hätte die Autorin Sarah Storm hellseherische Fähigkeiten, kommt ein Buch mit einem magischen Regenschirm für diesen verpieselten Sommer wie bestellt.

„Der fabelhafte Regenschirm – Die verrückte Stadt“ ist der Auftakt zu einer neuen Kinderbuchreihe. Die Geschwister Ella und Paul sind zu Besuch bei ihrem Opa, einem ehemaligen Meteorologen. Ihnen ist furchtbar langweilig, bis sie einen alten Regenschirm finden, der sie in eine unbekannte Stadt zaubert. Schweine an Hundeleihnen, Erwachsene auf Spielplätzen und Rohkost-Gemüse in der Eiswaffel – alles ist hier verdreht. Und die Einwohner der Stadt scheinen dazu ziemlich verwirrt zu sein. Ella und Paul machen sich auf die Suche, welches Ereignis die Stadt so auf den Kopf gestellt hat. Und dann ist auch noch ihr Hund Cirrus verschwunden.

Das sagt Mutter: Die Idee der Geschichte finde ich super – und spannend ist es allemal. Besonders interessant finde ich, dass der Regenschirm die Kids nicht in die Vergangenheit oder in eine andere „Dimension“ versetzt hat, wie man es aus anderen Büchern kennt. Nein, es ist die reale Welt. Nur hier stimmt irgendetwas nicht. Die Auflösung ist einfach und originell. Ansonsten ist die Story wirklich ziemlich witzig. Read more

Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Schneller Spielspaß mit Halli Galli #Gewinnspiel

HerrSjardinski liebt Kartenspiele. Bisher hatte er es ganz schön mit „MauMau“. Mittlerweile mag er aber auch sehr Quartett-Varianten aller Art, „Schwarzer Peter“ oder „Schau mal“. Und auch sein Ninjago-Kartenspiel ist so heiß geliebt, dass er sogar alle Zahlen – auch mehrstellige – lesen kann.

Kartenspiele sind echt sein Ding. Aber etwas Abwechslung ist manchmal nicht schlecht. Und deshalb habe ich mich für einen echten Klassiker unter den Kartenspielen entschieden, als AMIGO mich fragte, ob wir nicht Lust hätten, ein Spiel zu testen. Ein Kartenspiel mit etwas Spannung, Action und bei dem man vielleicht noch etwas lernen kann.

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Halli Galli ist das Spiel mit der Glocke und sehr easy Regeln. Und man muss einfach mega schnell sein. Wer zuerst klingelt – DING – gewinnt. Zwei bis vier Spieler bekommen gleich viele Karten und drehen pro Spielrunde eine Karte ihres Stapels um. Wenn auf allen aufgedeckten Kartenstapeln genau fünf gleiche Früchte zu sehen sind, muss blitzschnell geklingelt werden. Der Schnellste darf dann die Karten der Mitspieler einsammeln. Wer „falsch“ buzzert,  muss jedoch eine Karte an jeden Mitspieler abtreten.

Wer am Ende alle Karten hat, ist der Gewinner. So simple, so good. Immerhin wird Halli Galli bereits 25 Jahre gespielt – und ist einfach immernoch ein absolutes Lieblingsspiel. Und die HalliGalli-Glocke erinnert mich dabei an solche, die bei manchen Geschäften oder Rezeptionen ausliegen. DING! „Bedienung bitte!“ Ich sollte die mal zu Hause zweckentfremden, oder?
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Reisen & Entdecken, Spielen & Lesen

Wähle dein Schreibwerkzeug weise #Gewinnspiel

Seitdem ich schreiben kann, liebe ich es. Und schon bevor ich kleine Geschichten schrieben konnte, malte ich diese in Bildern. Ich bin quasi mit dem Stift in der Hand geboren. Vielleicht die Gene, denn ich komme aus einer künstlerischen Familie. Alle sind kreative Köpfe – und als Topping mein Opa, der mit seinen Bildern „Physik und Form und Farbe“ schon ziemlich viele Ausstellung gewuppt hat.

Malen und Schreiben – dazu braucht es meiner Meinung auch das geeignete Werkzeug. Der Stift ist der Mediator zwischen Hand und Papier. Er ist das Herz. Denn er hilft all die Kreativität, die Fantasie und all die vielen Gedanken zu visualisieren. Ein Stift muss gut in der Hand liegen. Er muss weich schreiben oder malen. Er darf nicht stören im Fluss der Kreativität.

The Mediator Between Head and Hands Must Be the Heart (Metropolis, 1927)

 

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Es gibt nichts Frustrierenderes als einen Stift, der nicht das zu Papier bringt, was den eigenen Vorstellungen entspricht. Satte Farben, kräftige Linien, feine und dicke Linien müssen es sein. Egal ob Kuli, Bunstift, Füller, Filzstift oder Wachsmalstift. Daher achte ich auch bei der Wahl der Stifte auf Qualität – nicht nur bei meinen eigenen Stiften. Auch die Jungs lieben es zu Malen. Und der feine Herr übt sich bereits in ersten Schreibprozessen.

Für den Rabauken als Malanfänger habe ich die woody 3in1 Stifte von Stabilo entdeckt.Read more

Reisen & Entdecken, Spielen & Lesen

Rezension: Pfeffer, Minze und das Schulgespenst

Ist bei euch auch gerade das Thema Schule total aktuell? Für den feinen Herren geht es bald in die Vorschule, aber auch er findet „Schule“ schon sehr aufregend. Umso mehr hat er sich über die Fortsetzung seines Lieblingsbuchs „Pfeffer, Minze und die Schule“ gefreut, das ich euch vor ein paar Tagen vorgestellt habe.

In dem zweiten Teil „Pfeffer, Minze und das Schulgespenst“ sind Pfeffer und seine Freunde bereits einige Tage in der Klasse von der Minze, ihrer Lehrerin. Doch dann taucht da plötzlich dieses Gespenst auf. Eine Brieffreundschaft entsteht. Und dann finden die Forscherfreunde Pfeffer, Olli und Paula heraus, dass die Minze ein ziemlich großes Problem hat. Und auch Sophie, die gespenstisch aussehende Mitschülerin der dreien, steckt bis zu den Ohren in Schwierigkeiten. Doch Pfeffer wäre kein Forscher, wenn er da nicht helfen würde. Und so packen die Freunde ihre Rucksäcke mit Gurkenglas, Gespenstersauger und weiteren Hilfsmitteln. Zusammen mit der etwas misteriösen Babysitterin geht in ein neues Abenteuer.Read more

Mutterherz, Spielen & Lesen

Gedanken zur Vorschule

Ich habe mich schon früher darüber gewundert, wie schnell die Zeit verrinnt. Gerade schöne Momente wie Urlaube, Sommertage, Wochenende – ein Augenblick und schon ist er Erinnerung. Jetzt mit Kindern ist es manchmal atemberaubend, wie schnell Zeit vergeht. Sie rast dahin. Mensch, manche Wochen gehen so irre schnell um. Kaum isses zwei Tage Sommer, muss man schon fast wieder an Weihnachten denken.

Man sitzt teilweise wie in einer Zeitkapsel, alles spult im Schnellverfahren vorbei und – Zack – ist sie da, die eben noch so weit entfernte Zukunft. Wie bei HerrnSjardinski. Eben war er noch mein kleines Baby, das in der U3-Gruppe eingewöhnt wurde. Und jetzt – vier einhalb Jahre später, kommt er in die Vorschulgruppe. Hallo! Wo ist die Zeit hin? Nächstes Jahr habe ich hier ein großes Schulkind. Und bald sitze ich neben einem erwachsenen Menschen. Ist das nicht Wahnsinn?

Und dann war da die letzte Woche. Da hatte ich echt Pipi in den Augen. Weil mir ein Infozettel für die Vorschukinder in die Hand gedrückt wurde. Wie sentimental, oder? Einfach nur ein Zettel, auf dem drauf stand, was die Eltern für das „Vorschulkind“ besorgen müssen. Und irgendwie dachte ich, dass das so krass ist. Der zweite Gedanke: „Nicht heulen – reiß dich zusammen – es ist ein Zettel. Oaaarr.“Read more

Leben mit Kindern, Reisen & Entdecken, Spielen & Lesen

Ronja bei den Burgfestspielen Bad Vilbel

Wart ihr mit euren Kids eigentlich schon einmal im Theater? Ich meine jetzt keins mit nervigen Handpuppen die komisch reden. Nein, ein Theaterstück mit echten Menschen?

Mit HerrnSjardinski war ich nun das dritte Jahr in Folge bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel. Hier werden jedes Jahr drei Stücke für Kinder in der Wasserburg angeboten. Open Air versteht sich. Naja, nicht ganz, denn ein Großteil der Tribüne ist überdacht, so dass auch bei Regenwetter „gespielt“ werden kann.

So haben wir bereits „Das Dschungelbuch“ (Musical), „Der fliegende Holländer“ (Kinderoper) und „Die kleine Hexe“ (Theater) gesehen. Und jedes Mal war der Herr begeistert.

Diesmal besuchten wir „Ronja Räubertochter“ nach dem Roman von Astrid Lindgren. Den Film kannte der Herr bereits. Und fand sogar die Wilddruden überhaupt nicht creepy. Daher entschied ich mich für das Theaterstück, obwohl es erst ab 7 Jahren empfohlen ist.

Die Story an sich ist schon relativ komplex. Es geht um Familie, Freundschaft, Vertrauen und Ängste. Ronja ist die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis. Als behütetes Einzelkind lebt sie mit ihrere Familie und der Räuberbande in der Mattisburg. Am liebsten stromert Ronja durch den Wald.

Einen Wald, in dem gruselige Graugnome, Wilddruden und die Unterirdischen hausen. Read more

Jungs & Style, Spielen & Lesen

Kindermode aus Muslin und Nicki von Mundo Melocóton

Urlaub an der Ostsee – da kann es vor allem an Strand ziemlich windig werden. Und kühl sowieso. Nach dem Baden ist etwas Kuscheliges zum überziehen goldwert. Nur Herr Sjardinski ist seit dem letzten Jahr ziemlich gewachsen. Auf der Suche nach einem schönen Bademantel bin ich auf das Label Mundo Melocóton aus Belgien gestoßen. Und war gleich hin und weg von den wunderschönen Baby- und Kindersachen aus zartem Velvet (Nicki) und weichem Muslin. Auch die kräftigen oder pastelligen Farben treffen genau meinen Geschmack. Schockverliebt in die komplette Kollektion.

*** Kooperation, Rezension ***

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Schockverliebt: Traumhafte Auswahl bei mundo melocóton. Klick: Zum Katalog

Ich weiß nicht wie ihr so zu Nicki und Muslin steht, aber ich liebe beide Materialien. Und gerade für einen Bademantel finde ich die etwas dünnere und zartere Alternative zum Frottee – der nach dem Waschen auch mal ganz schön kratzig sein kann –  einfach viel eleganter. Read more

Leben mit Kindern, Reisen & Entdecken, Spielen & Lesen

Kultur für Kinder: Lego Zeitreise in Frankfurt

Habt ihr auch ein paar Legofans zu Hause? Na dann packt sie einfach beim nächsten Regentag ein und fahrt in das Archäologische Museum in Frankfurt. Hier könnt ihr euch noch bis zum 30. Oktober 2016 auf eine kleine Zeitreise begeben – und zwar ganz kindgerecht.

Sechs liebevoll gestaltete Schaukästen laden dazu ein, Geschichte zu erleben. Kindgerecht mit Lego. Yeay. Da erlegen zum Beispiel Steinzeit-Jäger ein Mammut. Ok, schon ziemlich fies, wenn das arme Tier in der Grube gepiekst wird, während auf seinen Kumpanen Steine geworfen werden.

MuseumLego1

Auch auf einem mittelalterlichen Marktplatz gibt es viel zu entdecken. Genauso wie am Limes-Wachturm und im Hügelgrab. Schläft der Mann? Warum wird der getragen. Und hier drüben? Was macht der Römer da eigentlich in dem lustigen Whirlpool?Read more

Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Falsch gepackt – und trotzdem den Urlaub überlebt #Reisebericht

Vielleicht habt ihr das ein oder andere unserer Urlaubsfotos ja schon auf Instagram oder Facebook gesehen. Denn letzte Woche waren wir an unserer geliebten Ostsee. Und auch diesmal haben wir – der Tradiotion folgend – einen kleinen Abstecher ins Kieler Krankenhaus gemacht. Welch Freude. Nicht! Aber – uuufff – nix Wildes und die Kinder waren auch nicht betroffen. Nur ein bisschen Drama Drama.

Ich kann es kaum glauben, aber diesmal haben wir den Urlaub ohne größere Katastrophen überlebt. Nur bei einer Sache hatte ich total versagt: dem Koffer packen.

Fünf Seiten Packliste und trotzdem: total versagt

Ich schwöre euch, ich mache mir meist schon Wochen vorher eine Liste mit den nötigsten Sachen. Für die Kinder und für mich. Und den Mann ermahnte ich mehrmals, an seine Unterhosen zu denken. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie oft er die schon zu Hause vergessen hat. Und geht mal Shorts in Größe L in Thailand einkaufen. Pfff – ein Ding der Unmöglichkeit. Aber gut. Die Unterhosen fanden dieses Mal ihren Weg ins Gepäck, genauso wie viele viele andere Dinge.

Dinge, die wir letztlich dann gar nicht brauchten. Auf gemischtes Regenwetter mit Temperaturen unter 20 C waren wir nämlich ganz und gar nicht vorbereitet. Und dann war da auch noch die Sache mit den Erwartungen. Denn mal Hand auf´s Herz: So optimistisch das Denken manchmal auch ist, im Familienurlaub kommt man eben doch nicht zu dem, was man sich vornimmt. Wie Lesen. Oder Sport. (Hier bitte hysterisches Kichern einblenden).Read more

Reisen & Entdecken, Spielen & Lesen

Das Häufchenkomplott – bald Windelfrei?

Letzte Woche war er endlich da – der Sommer. Knalle heiß strahlte die Sonne vom Himmel, so dass ich die Jungs nach dem Kindergarten ins Auto packte und wir in Oma´s Gartenparadies fuhren. Gartenparadies, weil es da wirklich alles gibt, was so einen Sommernachmittag perfekt macht: einen Baum mit Schaukel, einen Sandkasten, einen Hof, viel Kreide, mehrere Fahrgeräte und den allseits beliebten Gartenschlauch. Außerdem Eis für die Kinder und für mich den weltbesten Kaffee. BÄM! Gartenparadies eben.

Der feine Herr blieb im Shirt und den Rabauken zog ich kurzerhand komplett aus. Im Garten ist es schattig und der Knirps war von oben bis unten in Sonnenmilch getränkt. Er durfte sich selbst eincremen und ist, sagen wir mal so, nicht gerade sehr sparsam mit der drölfzig Tausend Euro teuren Kindersonnenmilch umgegangen. So saß ich da mit meinen Eltern, trank meinen Kaffee und redete mir den Frust von der Seele, während die Jungs sich mit Wasser nass spritzten.

Ein friedlicher Nachmittag im Grünen. Bis der Rabaukowitsch ganz aufgeregt angelaufen kam.

Normalerweise kann ich ihn schon recht gut verstehen. Der Wortschatz ist noch nicht groß, aber es purzeln mittlerweile ganze Sätze aus ihm raus. Und man hört sehr genau raus, was der kleine Kerl von einem will – oder auch nicht will. Doch diesmal war der Mini einfach zu aufgeregt. Ich verstand nix.

Mein Papa schnallte als erstes, dass er uns etwas zeigen wollte. Schnurstraks führte uns der Rabauke zu dem alten Nussbaum, vor dessen Stamm viele Kieselsteine liegen. Und auf diesen schneeweißen Steinen prangte: ein riesiger Kackhaufen. Sozusagen ein Häufchen wie gemalt. Mein Papa empörte sich gleich über die Nachbarskatze. Dieses Vieh würde ja vor nichts zurück schrecken und immer auf den Rasen machen. Und jetzt so ein riesen Ding auf den Steinen!

Bevor die Empörung in einen Aufruf zu Mistgabeln und Fackeln gehen konnte, blickte ich zur Seite.

Neben uns stand der Rabauke und grinste. Breit, frech, wie ein Honigkuchenpferd.Read more

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