Und dann kam Nummer zwei

Jetzt sind es schon über drei Monate mit Söhnchen Nummer zwei. Und immer wieder fallen mir Dinge auf, die sich seit der Geburt geändert haben. Kennt ihr diesen Clip von Knallerfrauen mit Martina Hill? Schon wär´s, wenn man diese Situation faken müsste – manchmal bin ich heilfroh, wenn der Iromann heimkommt und übernehmen kann.

Ich habe daher mal meine Fakten zusammentragen, was sich so mit Sohn Nummer zwei geändert hat.

  1. Eine Person mehr, aber trotzdem wäscht man doppelt so viel wie vorher.
  2. Die Tage fangen früher an und hören später auf.
  3. Der Große spielt öfter in seinem Zimmer, weil es ihm zu laut ist (wirklich!).
  4. Man schaut ständig beide Kinder an und sucht Ähnlichkeiten.
  5. Die ganze Familie ist dauerkrank – einer hat immer den Rotz.
  6. Die Mülltonne ist permanent voll.
  7. Bis man aus dem Haus kommt, dauert es eine Gefühlte Ewigkeit.
  8. Man schleppt noch mehr Zeugs mit sich rum.
  9. Man vergisst ständig Sachen und Termine, z.B. Geburtstage, Einkäufe oder die Katzen zu füttern (oh Schreck!).
  10. Jeder hat nur noch Augen für das Baby, sogar das eigene Kind. Mama ist Luft!
  11. Man braucht keinen Wecker mehr, man wird auh so wach (außer vor wichtigen Terminen, das ist Gesetz).
  12. Man fragt sich, was beim ersten Kind so verdammt anstrengend war.
  13. Die Zeit geht viel schneller um. Sie rennt.
  14. Man verwechselt dauernd die Namen der Kinder.
  15. Man schaut beide Kinder an und ist erfüllt von Glück und Liebe, so ein Wunder zweimal vollbracht zu haben.

Habt ihr dem etwas hinzuzufügen? Oder trifft bei euch etwas gar nicht zu?

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14 Gedanken zu “Und dann kam Nummer zwei

  1. Oh du hast ja so recht!
    Termine hab ich bisher noch keine vergessen, bin aber sonst schrecklich vergesslich und muss alles irgendwie aufschreiben.
    Und ich frage mich, was ich mit einem Baby nur den ganzen Tag gemacht habe…

    Aber alles in allem ist es schön zwei Kinder zu haben 😊

    Liebe Grüsse,
    Miriam

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  2. Kathi

    Oh ich kann da erst an Anfang Feb. mitreden. Wir hoffen das Nr.2 ähnlich pflegeleicht wird wie Nr. 1.

    Ich mache mir im Moment nur ein wenig einen Kopf wie Nr.1 es verdauen wird. Sie wird jetzt am 27.12. gerade 2.
    Ich habe ihr gegenüber irgendwie ein schlechtes Gewissen. Oh man, mal schauen ich bin gespannt.
    LG
    Kathi

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    1. Hallo Kathi, das mit dem schlehten Gewissen kenn ich auch. Manchmal tut es mir so leid, HerrSjardinski vertrösten zu müssen, wenn er mir etwas zeigen oder mit mir spielen will. Aber ich gerade wickle oder stille. Aber so ist es eben mit zweien. Dafür bekommt er aber auch etwas unendlich Wertvolles: der „große stolze Bruder“ sein zu dürfen.

      Positiv denken – das klappt schon.

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  3. Hehe, unsere erste Anschaffung war auch eine größere Mülltonne.

    Ich hab noch was, wenn das Zweite dann auch etwas größer ist:

    Einer zickt/bockt immer. Ob beim Essen, Anziehen oder Waschen. Es macht allerhöchstens ein Kind das, was es soll…

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  4. Bei sind viele Sachen sehr ähnlich! Die Rotznase, der ewige Kampf gegen die Zeit, das Verwechseln der Namen… Multitasking wird immer mehr gefragt! Außerdem kauft man alles doppelt: egal ob Zahnbürsten, Fahrzeuge, Säfte oder Handschuhe – beide Kinder wollen unbedingt das gleiche haben, zumindestenst ähnlich, wie der Bruder 🙂
    LG aus München
    Dominika

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  5. MamaOTR

    Die Liste ist super und (leider…) so so wahr! Vor allem Punkt 2 spüre ich sehr deutlich. Mein Tag beginnt um 6 und hört meist um 22 Uhr auf – dann hätte ich Feierabend. Hätte. Was sich bei uns noch geändert hat: Wir mussten ein grösseres Auto kaufen. Und der Hauptpunkt ist: Einer will immer irgendetwas von Dir.
    LG aus der Schweiz
    Séverine

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  6. Da stimme ich Dir ja soo zu! ☺️ Wir sind aktuell in einer Phase angekommen, in der es quasi IMMER Wäsche zusammenzulegen zuwachsen u.s.w.gibt (Bügeln, habe ich eh schon auf Minimum bis garnich reduziert) und auch das mit dem schlechten Gewissen, kann ich so sehr nachempfinden. Freu mich umsomehr, wenn ich doch mal Raus komme ☺️ und meine Arbeit im Büro, die mag ich nicht missen! Denn auch wenn es dort stressig wird, es ist soviel anders .. Perfekt für die Balance als Gegenpool

    Liebe Grüße

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  7. Wundervoll geschrieben!
    Ich muß aber sagen das die Punkte 2,3,4 und10 bei uns nicht passt.
    Unser kleiner schläft gern lange und geht trotzdem pünktlich schlafen, die große ist schon auf selbstversorgen geübt.
    Von wegen allein im Zimmer, unsere große muß Überfall dabei sein, genau wie der kleine. Das leben spielt bei uns im Wohnzimmer ab.
    Ich brauch nicht nach Ähnlichkeiten suchen, sie sind eindeutig!
    Ich wünschte es wäre so, aber nein, jede sekunde wird nach mama gerufen. *drop*

    Was ergänzen?
    Oh ja, es sind viel mehr kinder zum spielen da, denn jeder will seine freunde einladen.
    Zum teil muß man sachen dobbelt kaufen, den der kleine will das was die große hat.
    Es wird gestritten, aber sobald einer was angestellt hat wird vor den eltern zusammen gehalten. Usw usw …

    LG Nicky

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  8. Auftragsmama

    Hallo, meine Liebe… so schön geschrieben 🙂 .. und Nr. 15 ist wirklich wunderschön – man hat sich vorher überlegt, wie das neue Kind wohl aussehen mag – und dann ist es so, als wäre es schon immer da gewesen !
    Die Liste ist gleichzeitig perfekt und noch laange nicht fertig ..
    liebste Grüße – Linda

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  9. Pingback: Zwei Kinder und doppelt so viel Liebe | Mutter & Söhnchen

  10. Pingback: 10 ultimative Vorteile, wenn das 2. schnell auf das 1. Kind folgt | Mama Schulze

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