
Basti und seine Freunde möchten mit Uropa Urlaub auf einer Berghütte machen. Doch alles kommt anders, als ein Unwetter heraufzieht und sie auf sich allein gestellt sind. In einer Schlucht stoßen sie nicht nur auf einen mysteriösen Hund, sondern auch auf einen Zwerg, der sie um Hilfe bittet. Ob sie es schaffen, den jahrhundertealten Fluch zu brechen, der die Zwerge im inneren eines Berges festhält? „Der schwarze Hund“ ist der dritte Band von Bettina Kleinszigs Reihe „Die sagenhaften Abeteuer des Bastian Zekoff“, der eine alte Sage mit einer spannenden Abenteuergeschichte neu zum Leben erweckt.

Darum geht´s in Die sagenhaften Abenteuer des Bastian Zekoff – Der schwarze Hund
Basti und seine Freunde unternehmen eine Wanderung in den Bergen. Was als fröhlicher Ausflug beginnt, entwickelt sich rasch zu einem gefährlichen Abenteuer. Als ihre Berghütte bei einem Unwetter Feuer fängt und sie in eine Schlucht gedrängt werden, bekommen es die Kinder mit einem riesigen schwarzen Hund zu tun. Seit Jahrhunderten bewacht der den Eingang in ein altes Bergwerk. Darin soll sich der mysteriöse Schatz eines verfluchten Zwergenvolks befinden. Doch um ihn zu bergen, müssen die Freunde nicht nur den schwarzen Hund bezwingen, sondern auch drei Rätsel lösen.

Von alten Sagen und verschollenen Schätzen
Ich liebe alte Sagengeschichten. Vor allem solche mit zwergischen Protagonisten und Schätzen haben es mir angetan, wie beispielsweise von Zwergenkönig Laurin und seinem Rosengarten oder dem Schatz der Nibelungen. Die Sage vom Weißeck-Hund im Lungau (Salzburg) kannte ich bisher noch nicht, weshalb ich gleich alles über die ursprüngliche Sagenerzählung nachlesen musste. Sie erzählt von einem unheimlichen Wesen, das in stürmischen Nächten am Fuße des Berges heult. Das Untier bewacht auf einem Felsen sitzend mit einem Schlüssel im Maul die riesigen Schätze im Inneren des Berges. Wer dem Hund den Schlüssel entreißt, gewinnt die Schätze und erlöst die verbannten Wesen.
Genau in dieses sagenhafte Abenteuer geraten die vier Kinder: Sie treffen auf den gefährlichen Weißeck-Hund und erfahren von einem Zwerg von dem Fluch, der das ganze Zwergenvolk und seine Schätze im inneren des Berges gefangen hält. Mit einer List können sie dem Hund den Schlüssel entreißen und gelangen ins innere des Bergstollens. Seite um Seite wird es immer spannender und ein bisschen Indiana-Jones-like, denn natürlich ist es nicht so einfach, einen so alten und gewaltigen Fluch zu brechen. Rätsel, geheime Mechanismen und Fallen lauern auf die vier Kids – und natürlich ist ihnen der ungeheuerliche Hund immer auf den Fersen.
Ein Abenteuer im Bergstollen – spannend wie Indiana Jones
Ich fieberte mit und war sehr gespannt, ob die Kinder den Fluch lösen und den Schatz finden werden. Der finale Showdown war bildgewaltig und actionreicher als ich erwartet hatte – und hat mich etwas an eine Szene aus der Verfilmung von „Der kleine Hobbit“ erinnert. Die detailreichen und düsteren Illustrationen von Jürgen Blankenhagen haben die Ereignisse wunderbar atmosphärisch dargestellt und die Spannung noch verstärkt. Insgesamt ist die Geschichte eine richtig gute Adaption, die die alte Sage erlebbar macht – einfach fantastisch! Die ersten beiden Bände „Fluch der Feen“ und „Der Basilisk“ kenne ich leider noch nicht. Es fiel mir aber nicht schwer, in die Erzählung einzusteigen, da sie ganz unabhängig voneinander gelesen werden können. Eine wirklich tolle Reihe für alle ab 8 Jahren, die alte Sagen, Abenteuer und mystische Kreaturen lieben.

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Die sagenhaften Abenteuer des Bastian Zekoff – Der schwarze Hund *Affiliate-Link
- Autorin: Bettina Kleinszig
- Illustrator: Jürgen Blankenhagen
- Seiten: 128
- Verlag: G&G Verlag
- ISBN-13: 978-3707426564
- Altersempfehlung: ab 8 Jahren
- Preis: 13,50 €
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