
Elva ist anders als die anderen Kinder. Die meisten finden sie sogar etwas gruselig. Das liegt vor allem daran, dass sie sehen kann, wie andere Menschen sterben werden. Als sie auf dem Weg in eine Psychartrische Klinik ist, landet sie mit Hilfe von der Fee Farnanda in der Schule der außergewöhnlichen Feen. Denn auch Elva ist eine Halbfee, genau wie die anderen Internatsschüler:innen. Dschinns, Vampire, Gnome, Todesfeen – sie alle exisieren hier, inmitten des Verlorenen Waldes. Doch als ein Mitschüler plötzlich verschwindet, muss Elva all ihren Mut zusammenkratzen, um ihre Magie zur Rettung einzusetzen. „Die Schule der außergewöhnlichen Feen“ von Farnanda und Piper CJ ist der mysteriöse Auftakt einer märchenhaft-düsteren und spannenden Fantasy-Reihe für Kinder ab 10 Jahren.

Darum geht´s in Die Schule der außergewöhnlichen Feen
Elvas Gabe ist faszinierend und beängstigend zugleich: Sie kann sehen, wie Menschen sterben werden. Das macht sie in der Menschenwelt zur Außenseiterin, doch als sie an der Schule für außergewöhnliche Feen aufgenommen wird, scheint sie endlich ihren Platz gefunden zu haben!
Hier trifft Elva auf Mitschüler und Mitschülerinnen, die alle halb Mensch und halb … etwas anderes sind. Doch hinter den Mauern der Schule schwelt ein alter Konflikt und als einer ihrer neuen Freunde spurlos verschwindet, muss Elva eine Entscheidung treffen. Kann sie sich ihrer größten Angst stellen: ihrer eigenen Magie? Kann sie einen Freund retten, dessen Schicksal sie selbst vorhergesehen hat?

Angekommen auf der Schule der Halb-Feen
Was dieses Buch ganz besonders macht, ist nicht nur das wunderschöne Cover, sondern auch der Erzählstil. Denn niemand anderes als Farnanda, die mysteriöse Gründerin der Schulde der außergewöhnlichen Feen, erzählt Elvas Geschichte. Besonders cool ist dabei, dass sie sogar als Autorin gennannt wird.
Zusammen mit Elva, nichtsahnend ihrer Herkunft, erkunden wir das geheime Internat und lernen nach und nach Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrkräfte und magische Wesen kennen. Schnell erkennt Elva, dass es einen Konflikt zwischen den Höfen der Lichter- und der Düsterfeen gibt. In der tauben Todesfee Trym, dem Halb-Dschinn Essie und dem düsteren Henry findet sie schnell wahre Freunde – die ersten in ihrem Leben. Von ihnen erhält sie auch den klugen Ratschlag, zu sich selbst zu stehen. Denn die Entscheidungen, die wir treffen, sagen mehr über uns aus als die Herkunft. Als Essie verschwindet, entrollt sich eine rasante und abenteuerliche Suche, die mich so gepackt hat, dass ich das Buch kaum noch aus den Händen legen konnte.
Doch wie es in der Welt der Feen so ist: man weiß nie genau, woran man ist. Kaum hat man anhand der Puzzelteile ein mögliches Bild vor sich, ergibt sich mit dem nächsten ein komplett anderes. Farnanda weiß es wirklich, ungeahnte Wendungen einzusetzen und den Lesenden in die Irre zu führen. Und so hat auch mich das Ende dieses ersten Bandes voller quälender Fragezeichen zurückgelassen. Was führt Farnanda im Schilde? Wer ist Elvas Vater? Ist sie eine Düster- oder eine Lichterfee? Und kann ihre Gabe weit mehr, als nur den Tod vorherzusehen?
Ein packendes Fantasyabenteuer über Freundschaft, Mut und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt, das einen mal eine ganz andere Perspektive auf die Welt der Feen liefert.

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- Autorin: Piper CJ, Farnanda Vergissmein
- Illustrator: Matt Rockefeller
- Übersetzerin: Anja Fisslage
- Seiten: 288
- Verlag: Coppenrath Verlag
- ISBN-13: 978-3649652120
- Altersempfehlung: ab 10 Jahren
- Preis: 16,- €
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