Wie werde ich ihn los in 30 Tagen – Teil 1

Nächstes Wochenende wird MisterWin acht Monate alt. Und ich stille immer noch. SO war das nicht geplant! Eigentlich wollte ich nur sechs Monate – wie damals bei HerrnSjardinski – stillen. Eigentlich. Und dass der Mini achte Monate bei mir im Bett und der Iromann auf der Couch schläft, war auch nicht geplant. Aber wie das so ist mit Kindern: man kann alles sich ausmalen und planen, es kommt doch anders. Denn jedes Kind ist nunmal einzigartig und hat andere Bedürfnisse. Und auch die Familiensituation ist diesmal eine andere. Wir sind vier!

Das Motiv gefällt mir schonmal - MisterWins Schnuller.
Das Motiv gefällt mir schonmal – MisterWins Schnuller.

Ich will hier von unseren letzten zwei Wochen berichten, in denen sich unsere Still- und Schlafsituation etwas verändert hat. Wie das die letzten sieben Monate lief, darüber habe ich hier und hier schon geschrieben. Weiterlesen „Wie werde ich ihn los in 30 Tagen – Teil 1“

Alleine schlafen mag ich nicht…

MisterWin ist jetzt fast sieben Monate auf der Welt. Wie krass – schon fast SIEBEN Monate! Und fast sieben Monate schläft der kleine Mann bei mir im Ehebett. Das ausgeliehene Beistellbettchen dient dabei als prima Schnuller-, Tempo- und Flaschenlager. Ein halbes Familienbett sozusagen. Halb, da der Iromann nun schon fast sieben Monate auf der Couch nächtigt. Weil „das Baby ja Geräusche“ macht. Soweit so gut.

Die Nächte sind mal mehr mal weniger unruhig. Ich stille etwa zwei bis vier Mal pro Nacht. Und immer schläft der kleine Kerl sofort danach wieder ein. Nur in den Morgenstunden wird gelegentlich gequegelt und gebrabbelt. Ich versuche dann das Baby zu ignorieren, stille und meistens schläft es vor Langeweile wieder ein. Hooray. Lucky me!

Nun mag der Iromann aber auch gern mal wieder auf einer komfortablen Matratze schlafen. Und nicht auf der ollen durchgerittenen Couch. Im Wohnzimmer mit zwei Katzen, die gelegentlich am Fenster kratzen, um rein und wieder raus und wieder rein gelassen zu werden. Kann ich verstehen. Ich fände Kuscheln am Morgen auch mal wieder ganz schön. Doch vermissen tue ich meinen Mann nachts eigentlich nicht. Denn wirklich ruhiger werden die Nächte mit dem schnarchenden Berg von Mann auch nicht gerade. Zumal ich dann bei jedem Quäkeln durch die halbe Wohnung schlurfen müsste, um dann im Babyzimmer auf der Minicouch zu stillen. Nichts mehr im Liegen und einfach weiterschlafen.

Noch ein bisschen Mamabett oder Zeit zum Ausquartieren?
Noch ein bisschen Mamabett oder Zeit zum Ausquartieren? (Foto: lieblingsbilder)

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Das Spuckkind – das Baby der besonderen Art

Das Prinzchen auf dem Fuchs
MisterWin auf dem Fuchs

Herzlichen Glückwunsch, es ist ein Spuckkind. Folgenden Text finden Sie nicht auf Wikipedia, er könnte hier aber stehen. Das Spuckkind ist ein Baby der besonderen Art. Es hat den fiesen Plan, alle nur erdenklichen Textilien von der Babydecke bis hin zum Sofakissen in den käsigen Geruch vergorener Muttermilch zu hüllen. Jaaa, alles soll nach Milchkotze riechen! Ob das Baby einfach nur den Geruch mag oder ob es gar sein Territorium damit markieren möchte, ist noch unerforscht.

Das modische Spuckkind

Sie mögen sich gefreut haben, genug Babyoberteile für Ihren Spross angeschafft haben. Aber genug ist für ein Spuckkind nicht genug. Niemals. Denn ein frisch angezogenes Oberteil ist für ein Spuckkind wie für einen kreativen Künstler die weiße Leinwand. Die sofort befüllt bzw. in diesem Fall bespuckt werden muss, is klar. Und so wird die Garderobe von dem Baby von Welt drei- bis viermal täglich gewechselt. Aber auch die elterliche Kleidung bleibt nicht verschont. Ob Hemd, Pulli, Bluse, Kleid – alles wird augenblicklich mit einem Klecks Milchspuck versehen. Das modische Detail, das den Spuckkindeltern noch gefehlt hat. Oder hatten Sie vielleicht einfach noch kein babygerechtes Parfum aufgetragen? Wer weiß schon, was in dem kreativen Köpfchen Ihres Spuckkindes vorgeht.

Die verschiedenen Disziplinen des Spuckens

Das Spuckkind ist nicht nur ein besonders modisches Babyexemplar, nein es ist auch sehr sportlich. Damit die kleine Babykäserei seinen Tagesplan erfüllen kann (Sie erinnern sich: ALLES soll noch Kotze riechen), gibt es verschiedene Spuckarten. Weiterlesen „Das Spuckkind – das Baby der besonderen Art“

Schlaflos mit Keks

fotor_(35)Schlaflose Nächte – bisher blieben wir verschont. Sogar als die Jungs letzte Woche alle krank waren ging es erstaunlicherweise. Tja, nun hab ich die Halsschmerzen aus der Hölle. Und wie es der Zufall will auch die schlafloseste Nacht seit langem hinter mir.

23:00 – Etwas spät mit dem ins Bett gehen, aber egal. Der Iromann wickelt die Pofelmaus nochmal, im Bett gibt’s noch die Abendmilch. Doch MisterWin ist nur am gorchen und stöhnen. Nachdem ich mit einem Riesenschwall angespuckt werde, steh ich auf und übergeb das Baby dem Papa. Der ist eh noch wach. Zurück ins Bett – Schlaaaf.

23:40 – Der Iromann bringt mir wieder die Pofelmaus. Ich lunse kurz.

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Stillleben – Brust oder Geheule

Ja liebe Papas, das Leben ist ein Hund. Da hat Frau die prallsten dicksten Hupen ever und Mann darf sie nicht anfassen, während der eigene Sproß bei jedem Kwäkeln selbe ins Gesicht gedrückt bekommt. Tja, was soll ich sagen, aus bloßer Dekoration wurde eben über Nacht eine funktionstüchtige Futterstation. Die weh tut wie hulle. Und außerdem ist da ja auch Essen drin. Also Babys Essen. Und mit Essen spielt man nicht!

Das Leben ist ein Hund
Mal schwarz, mal weiss, mal kunterbunt
Es bellt es beißt, es frißt und scheißt
Und manchmal reibt sich’s an dein Bein
Oh nein, das Leben ist kein Schwein
Nein, das Leben ist ein Hund

(Wizo)

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