Category

Leben mit Kindern

Kinder stärken und aus der Opferrolle holen
Alltag, Körper & Seele, Leben mit Kindern

Mobbing in der Grundschule – Kinder stärken & aus der Opferrolle holen

Dass es schon in der Grundschule für den ein oder anderen ein hartes Brot ist, mit anderen klar zu kommen, kennt man vielleicht noch aus seiner eigenen Schulzeit. Da wird man ausgelacht, weil man die falschen Turnschuhe an hat. Oder man wird im Sport-Unterricht immer als letzter in die Gruppe gewählt, weil man weder Fangen noch Werfen kann. Vielleicht wird man sogar richtig gehänselt, weil man stottert oder einfach nur klein ist. Und auch wenn das alles nicht zutrifft, wird manchmal geärgert, ausgelacht oder es fallen dumme Sprüche. Tja, willkommen im Schulleben.

Gewalt in der Schule – Es sind ja nur Jungs…

 

Auch Herr Sjardinski hat von einigen Vorfällen in der Schulpause berichtet. Von größeren Jungs wurde ihm die Mütze geklaut und hin und her geworfen. Und einmal haben ihn mehrere Kinder körperlich bedrängt, festgehalten und ihn nicht gehen gelassen. Er war alleine, blieb unbemerkt und musste längere Zeit ausharren, bis Hilfe durch die Pausenaufsicht kam. Soweit erstmal nichts Dramatisches: Es wurde niemand verletzt und der feine Herr war auch nicht verängstigt. Aber trotzdem gehen die Alarmsignale bei mir an. Einmal Opfer – immer Opfer?

Es sind ja nur Jungs, könnte man ja jetzt sagen. Bullshit! Was ist, wenn sich dieses „Ärgern“ über einen längeren Zeitraum hinzieht und sich die „Gewalt“ steigert? Wenn dann wirklich jeder Gang zur Schule ein Spießrutenlauf wird? Denn Täter suchen Opfer: Sie wollen sich auf Kosten eines anderen selbst bestätigen. Und wenn jemand wie der feine Herr – der nicht nur körperlich recht klein ist – sich auch noch klein macht, dann bietet er das perfekte Opfer für Übergriffe, Mobbing & Co.

Wie sieht Mobbing in der Grundschule aus?

 

Von Mobbing spricht man, wenn gewalttätiges Handeln geplant, wiederholt über einen längeren Zeitraum erfolgt. Bei Mobbing geht es um verbale Gewalt wie Auslachen von Mitschülern, Beleidigungen, Beschimpfen und Verbreiten von Unwahrheiten. Dazu kommt die Zerstörung von von persönlichem Eigentum wie Schulranzen ausleeren oder Kleidung werfen sowie körperliche Angriffe wie Hauen, Treten, Bedrängen oder Festhalten. Jede einzelne Tat für sich ist schon anstrengend, demütigend und verängstigend. Aber alles zusammen – verbale Gewalt, körperliche Gewalt und das Zerstören von Eigentum – ist erst Mobbing. Wehren ist bei Mobbing oft zwecklos. Dem Opfer kann nur durch Hilfe von außen geholfen werden.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, möchte ich meinen feinen Herrn stärken. Ihn irgendwie vorbereiten. Denn in der Schule ist er auf sich allein gestellt. Und das nicht nur heute und morgen, sondern noch mindestens 10 Jahre.

Kinder aus der Opferrolle zu holen

 

Der feine Herr ist eben klein und den meisten seiner Mitschüler körperlich unterlegen. Ja, sogar in Konfliktsituationen mit dem kleinen Bruder kann er oft nicht klar machen, wann aus der Rauferei Ernst wird. Und sein „aufhören“ kommt dann immer ganz zaghaft.

Ich habe ihm versucht, einige Tipps für den Pausenhof mit auf den Weg zu geben, um eben nicht als Opfer wahrgenommen zu werden, sondern als selbstbewusster Junge, der sich nix gefallen lässt. Aber das ist wirklich schwerer gesagt als getan. Wenn man als Mama ernsthaft an die Sache ran gehen will und sich der Sohn dann beim „Schreien üben“ kringelig lacht. Püh. Ich war wirklich froh, dass ich den Selbstbehauptungskurs „Schlaukopf-Sicherheitstraining“ vor einiger Zeit gebucht hatte. Dieser wurde dann sogar von der Schule empfohlen.

In dem Kurs für Grundschüler der ersten Klasse werden in Rollenspielen verschiedenen Handlungsmöglichkeiten geübt, zum Beispiel wenn ein Kind von anderen Kindern bedrängt, von Fremden angesprochen oder unerwünscht berührt wird. Kinder lernen, aus der passiven Opferrolle auszusteigen und sich aktiv zu behaupten, in dem sie selbst die Konfrontation beenden oder sie verlassen.

Was ich sehr beeindruckend und schlüssig finde: Selbstbestimmtes Handeln, Nein-Sagen und Stärke zeigen – auch wenn die Tante ein unerwünschtes Küsschen aufdrücken will – ist in diesem Zusammenhang die beste Prävention gegen körperlichen Missbrauch.

Erste Tipps gegen Angriffe auf dem Schulhof

 

Interessant war, dass meine ersten Tipps sich fast mit denen der Kursleiterin gedeckt haben. Ich hatte nur die ersten wichtigen Schritte nicht bedacht. Die Körperhaltung ist – auch wenn wir in unserem Innersten aufgewühlt oder sogar ängstlich sind – enorm wichtig, damit Täter einem dieses Stärke-Zeigen auch abkaufen.

Was sollte man bei einer unerwünschten Konfrontation tun:

  1. Sicherheitsabstand – einen Schritt zurück treten
  2. Aufrichten und den Löwen in sich wecken, starke Körperhaltung einnehmen
  3. Laut, deutlich und bestimmt sagen oder sogar schreien: „Lasst mich in Ruhe!“ und damit Aufmerksamkeit erregen
  4. Den Täter verwirren, ablenken („du blutest ja“) oder erschrecken (mit einem angedeuteten Schlag und einem Schrei)
  5. Flüchten / die Konfrontation verlassen
  6. Ggf. Hilfe holen – auch im nachhinein

Um selbst zu erleben, wie stark sie sind, dürfen die Kinder zum Abschluss des Kurses ein Brett durchtreten, das sie als Andenken mit nach Hause nehmen dürfen. Das macht die Kinder nicht nur super stolz, sondern sie erinnern sich auch immer wieder an den Löwen in sich.

Ich bin schon sehr gespannt, ob HerrSjardinski sich in nächster Zeit besser auf dem Schulhof behaupten kann – mit gestärktem Selbstbewusstsein. Und eben nicht mehr als Opfer gesehen wird.

Einen Artikel zum Thema Mobbing und wie man sein Kind stärken kann, findet ihr auch bei BerlinMitteMom.

Gibt es bei euch in der Grundschule auch solche Situationen? Wie stärkt ihr eure Kinder? Habt eure Kind auch schon einen Selbstbehauptungskurs besucht?

Wenn dir mein Beitrag gefallen hat, pinnte ihn doch auf Pinterest.

Mobbing in der Grundschule - Tipps um Kinder zu stärken und aus der Opferrolle zu holen #Mobbing #Schule #Grundschule #Schulkind

 

Handlettering Watercolor
Leben mit Kindern, Spielen & Lesen, Werbung

Aquarell Weihnachtskarten gestalten mit dem Buch „Handlettering Watercolor“ #Verlosung

Vor einigen Wochen nahm ich den feinen Herrn mit auf eine große Blogger- und Instagrammer-Veranstaltung bei dem Schulrucksackhersteller Ergobag. Neben vielen anderen spannenden Programmpunkten gab es auch einen Raum, in dem man sich in Sachen „Handlettering“ ausprobieren konnte. Sprich mit Aquarellfarben malen und dazu wunderschöne Botschaften schreiben.

So malten der feine Herr und ich erstmal Kakteen und probierten uns aus. Und hatten riesigen Spaß. Als Hilfestellung konnten wir immer wieder in das Buch Handlettering Watercolor von Sue Hiepler und Yasmin Reddig schauen – eine echte Hilfe. Und so easy für Einsteiger beschrieben. Ich stelle euch das Buch vor und in Exemplar darf ich sogar an euch verlosen.

Read more

Leben mit Kindern, WorkingMom

Nicht perfekter Gammelsonntag – WMDEDGT 11/17

Heute ist wieder der fünfte des Monats – also Zeit für Tagebuchbloggen nach dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. Diesmal nehme ich euch mit durch meinen Sonntag. Am Wochenende sind wir meist im Gammelmodus und pflegen eines unserer liebsten Rituale: Frühstücken. Morgens lassen wir Eltern uns abwechselnd schlafen, während die Kinder ein erstes Frühstück mit Nutella-Toast, Müsli oder Joghurt genießen. Und mittags, da gibt es dann eben ein zweites Frühstück mit allen zusammen. Warum der Tag dann ganz und gar nicht pädagogisch wertvoll war, erzähle ich euch gleich….

7:00 – Der Rabauke wird wach und schluft ins Wohnzimmer zu seinem Bruder und seinem Papa. Ich darf noch etwas liegen bleiben, bis der Mann mich um 8:30 ablöst.

8:30 – Von jetzt auf gleich im Betriebsmodus: Der Rabauko will ein Puzzel haben, der feine Herr Nutella-Toast und die Küche ist unaufgeräumt. Ich räume die Spülmaschine aus und machen nebenbei ein kleines Frühstück, das wir im Wohnzimmer essen. Vor dem Fernsehr. Ja, ich weiß, böse böse Unsitten. Aber ganz ehrlich mag auch ich lieber im gemütlichen Wohnzimmer kuscheln und dabei mit nem Kaffee in der Hand „Die Pfefferkörner“ schauen.

9:30 – Draußen ist es verregnet und total dunkel – die Katzen flippen an den Balkontüren aus. Nein, sie können nicht fliegen, sondern kommen da über eine Treppe zum Balkon hoch. Jedenfalls wollen die nun auch ihr Frühstück. Und dann wollen auch noch die Nachbarskatzen von oben was zu Fressen. Ich geh mal im Bademantel hoch.

10:30 – Nach der ersten Runde Bruderkeile sind die Jungs nun am spielen – jeder für sich. Und ich kann mich ein bisschen mit anderen Bloggern via Facebook austauschen. Denn da ist ja noch die Sache mit meinen verschwundenen Blog-Followern.

11:30 – Puh, wenn man sich mal so einem Blogproblem widmet, vergisst man schnell die Zeit. Aber zum Glück streiten sich die Jungs mal wieder und wir verlassen unseren Gammelmodus. Yeah. Nicht! Eine Runde Badewanne für die Jungs und danach machen wir zusammen Waffelteig für unseren Brunch.

12:30 – Schock – um die Uhrzeit kann man dann auch mal selbst ins Bad gehen. Ich telefoniere mit einer befreundeten Mama – morgen ist der Hort zu und wir müssen etwas umplanen. Die Jungs backen mit dem Papa die Waffeln, kochen Eier und decken den Tisch. Und dann gibt es eine sehr leckeres Frühstück. Ich sehe sogar auch wieder wie ein Mensch aus. Ein kurzes Gefühl von Urlaub an dem trüben Herbsttag.

13:30 – Der feine Herr darf einen Film schauen. Der Mann widmet sich dem Vorhang-System vom Möbelschweden und ich versuche den Rabauko ins Bett zu legen. Letzteres klapp nicht. So gar nicht. Er ist unleidlich, will nicht bei mir im Bett bleiben und muss permanent seinen Bruder ärgern. Es fliegen Bücher an Köpfe.

Mach doch einfach mal die Augen zu.
NEIN, dann seh iss doch gar nix mehr.
Oaaarrr!

15:00 – Ich finde eine Beschäftigung für beide Kinder, die kurzweilig funktioniert: Fliegen jagen. Wir haben nämlich ungefähr seit einer Woche drölfzigtausend Stück in der Küche. Ich sag nur Katzenfutter. Der Rabauke freut sich, wenn er eine erwischt, während der feine Herr sauer ist, dass er die „bessere“ Fliegenklatsche nicht hat. Und es gibt wieder Streit und Tränen. Wären wir doch mal besser raus gegangen.

16:00 – Der Rabauko muss nun alleine in seinem Zimmer spielen, damit es mal 5 Minuten keinen Streit gibt. Dabei schläft er auf seinem Sitzsack ein. Schön. Naja, so kann ich mich auch mit den Vorhängen beschäftigen, damit wir das heute noch fertig bekommen.

18:00 – Die Jungs kochen Spaghetti, ich mache die Wäsche. Das war heute ein sehr unspäktakulärer Tag mit viel Langeweile, Fernsehen und Streit. Warum muss es eigentlich immer anstrengender sein, daheim zu bleiben als unterwegs zu sein? Aber wenn ich so auf den Terminkalender für nächste Woche schaue, bin ich ganz froh, dass wir uns heute nicht vor die Tür bewegt haben.

19:30 – Gleich machen sich die Jungs Bett fertig und dann kommt mein liebster Tagesabschnitt: Die Vorlesezeit.

Wenn ihr noch mehr Tagebucheinträge von heute lesen mögt, dann schaut mal bei Frau Brüllen vorbei.

Kaffee für müde Eltern
Körper & Seele, Leben mit Kindern

Endlich wieder Winterzeit – die Zeitumstellung mit Kindern

Holy moly – endlich wieder Winterzeit! Und während an allen Ecken und Enden des Internets alles jammert, dass nun die Kids morgens so früh wach wären, muss ich etwas feiern. Denn ab sofort habe ich das Gefühl, dass wieder alles normal ist. Dass die Zeit wieder richtig tickt. Die geklaute Stunde der Umstellung zur Sommerzeit ist wieder zurück. Endlich. Unsere Kinder, die hatten sich nämlich nie so richtig „umgewöhnt“.

Am letzten Wochenende wurden die Uhren um eine Stunde auf die Winterzeit zurückgestellt. Klingelt mein Wecker nun um 6:30 Uhr, dann ist es eigentlich schon 7:30 Uhr. Daher ist es auch morgens wieder früher hell – und abends stockfinster. Was eigentlich ganz cool ist, denn nun wird den Kindern viel bewusster, wenn endlich „Heiazeit“ ist.

Sommerzeit: „Iss bin noch müüüde, iss will ssslafen“

 

Die Jungs hatten die „Umgewöhnung“ zur Sommerzeit gar nicht richtig mitgemacht. Sie gingen erst zwischen 20 und 21 Uhr schlafen – manchmal dauerte es sogar noch länger und wir eierten bis 22 Uhr noch herum. Während sie dann morgens meist echt müde waren und geweckt werden mussten. Außer am Wochenende – is klar – da sprangen sie hellwach um 7 Uhr um uns herum.

Gerade mit dem Beginn der Schulzeit war das ziemlich hart, denn nun mussten wir alle noch viel früher raus. Der Bus muss ja erwischt werden. Zum ersten Mal kam bei uns ein Wecker zum Einsatz, der ab sofort oft mehrere Minuten lang immer hecktischer piepste, während der Herr aus dem Tiefschlaf erwachte.

Winterzeit: Die Kinder kommen endlich zeitig ins Bett

 

Und nun – mit der Winterzeit – sind die Jungs abends so müde, dass sie noch während der Vorlesegeschichte einpennen. Dafür werden sie morgens zeitiger wach. Ja, das ist dann schon etwas ätzend, wenn man am Wochenende nun vor sieben aufstehen muss, aber unter der Woche finde ich das durchaus angenehmer. Und so sind wir endlich wieder in „unserer Zeit“ angekommen.

Diese Uhrumstellerei, die ist dennoch ziemlich überflüssig und ätzend. Und wie viele Studien bestätigen, sogar gesundheitsschädlich, wirtschaftsschädigend und einfach nur total hirni. Aber abgeschafft wird der ganze Schmu trotzdem nicht.

Wir leben einfach auch im Sommer nahezu in unserer Winterzeit weiter. Und ansonsten: Kaffee! Prost!

Noch mehr Gedanken zur Zeitumstellung findet ihr bei Babykeks Blog.

Adventskalender basteln
Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Adventskalender für Kinder ab 3 Jahren: Ideen zum basteln und befüllen

Seit Anfang September lachen uns die Lebkuchen in den Supermarktregalen an. Und langsam rückt Weihnachten immer näher. Im letzten Jahr habe ich ziemlich unromantisch zwei Adventskalender auf den letzten Drücker gekauft: Einen von Lego für den feinen Herrn und einen von PlayDoh für den Rabauken. Die kamen zwar gut an, aber trotzdem ärgerten mich zwei Dinge an den Spielzeugkalendern. Beim Knetkalender waren viel zu viele Plastikförmchen und viel zu wenig Knete dabei. Und mit den weihnachtlichen Legofiguren wurde nie wieder gespielt.

Also dachte ich mir diesmal: Selber machen! Zwei Adventskalender für Kinder ab 3 Jahre müssen her! Ich zeige euch meine Bastel Idee sowie zwei Varianten zum befüllen mit Lego, Knete und Utensilien für den Arztkoffer sowie süßen Kleinigkeiten.

Adventskalender basteln

Häuschen Adventskalender basteln

 

Vorneweg – ich basteln nicht wirklich gerne. Daher wollte ich eine schöne weihnachtliche, Kalenderverpackung, die nicht zu bastellastig ist. Ich entschied mich für die Tütennummer, die es in der Vorweihnachtszeit auch bei zahlreichen Drogerien und Discounter zu kaufen gibt. Papiertüte, Aufkleber drauf, Goodie rein – fertig! Nur wollte ich die Papiertüten etwas „aufmotzen“. Denn malen mag ich sehr gerne. Und ich entscheid mich für Häuschen, weil man die weihnachtlich dekorieren kann und es einfach zu den Zahlen so super passt.

Meine Einkaufsliste:

  • 8x 6er Pack Papiertüten von dm (da zwei Kinder)
  • 2x Zahlenaufkleber (1-24) von Rossmann – kann aber auch gemalt werden
  • Ein Pack kleine Tortendeckchen von dm (für die Vorhänge)

Stifte, Schere und Kleber vorhanden. Einen weißen Stift hatte ich nicht – hätte auch super ausgesehen (Schnee!!!).

Häuschen Adventskalender basteln

Die Häuser können dabei sehr individuell und je nach malerischem Geschick verziert werden. Aus den Tortendecken werden Gardinen. Für spitze Hausdächer werden einfach links und rechts Ecken abgeschnitten. Ist wirklich easy.

Adventskalender aus Papiertüten

Da ich mir mit meinen 48 Häusern dann doch ganz schön viel Arbeit aufgehalst hatte, habe ich den feinen Herrn mitmalen lassen. Der hatten riesigen Spaß daran „seinen Kalender“ zu gestalten. Da er zu Anfang etwas gefrustet war, weil seine Häuschen nicht so aussahen wie meine, malte ich grob das Haus vor und er machte dann den Feinschliff. Es hat uns so riesigen Spaß gemacht.

Häuser Adventskalender basteln

Adventskalender mit Lego befüllen

 

Was da nun in die Häuschen einzieht, bleibt euch und den Vorlieben eurer Kids überlassen. Ich wollte diesmal wenig Schoko und keinen teuren Kleinkram, der eh nicht bespielt wird. Also keine hübschen Stifte, Radiergummies und Co., sondern nur Dinge, die wir auch im Alltag brauchen und die garantiert bespielt werden.

Lego Kalender selbst befüllen

Daher entschied ich mich beim feinen Herrn für eine Lego-Set, das ich in kleine Bastelhäppchen aufteilte. Die kleinen Zipper-Tütchen dafür habe ich bei dm gefunden. Dazu gibt es noch Knete, ein paar süße Snacks und ein Kartenspiel. Da es an Nikolaus sowieso noch einen Stiefeln mit Buch und Naschkram geben wird, finde ich, dass der Kalender auch nicht zu pompös befüllt werden muss. Das Lego Set war reduziert, somit liegt der Kalenderinhalt bei etwas über 20,- Euro.

Adventskalender mit Utensilien für den Arztkoffer

 

 

Da der Rabauke gerade sehr gerne „Dr. Meier-Metzel“ spielt – der Arzt, der Bauch-Ops mit dem Hammer durchführt – habe ich für ihn einen günstigen, aber schönen Arztkoffer mit Holzelementen auseinandergepflückt. Dazu gibt es noch etwas Verbandszeug aus der Apotheke, Knete, ein mini Duplo-Set und ebenfalls süße Snacks. Der Arztkoffer kostete 11,- Euro, somit liegen wir hier insgesamt auch bei etwas über 20,- Euro. Den Koffer selbst lege ich eventuell noch zum Nikolausstiefel, dann kann der Rabauko ihn schon während der Vorweihnachtszeit auffüllen.

Adventskalender

 

Puuuh! Da das nun doch etwas Arbeit war, weiß ich nicht, ob ich nochmal zwei Kalender basteln würde. Oder im nächsten Jahr doch lieber einen fertigen Kalender befülle oder mal wieder zu einer fertigen Variante greife? Wir werden sehen: Das kommt auch immer drauf an, wie weihnachtlich meine Jahresstimmung ist. So bin ich sehr zufrieden mit unserem „Häuschen Kalender“, der sich sehr dekorativ in der Küche macht.

Wie macht ihr es denn dieses Jahr? Was kommt bei euch rein? Kauft ihr einen Adventskalender? Bastelt ihr oder nutzt ihr fertige Systeme zum befüllen?

Adventskalender selbst basteln aus Papiertüten, Häuschen Adventskalender #papiertüten #basteln #adventskalender #kalender #befüllen #anleitung #weihnachten #DIY #Adventskalender

Wenn euch der Beitrag gefallen hat, pinnt ihn doch auf Pinterest.

Clementoni Construction Challenge
Leben mit Kindern, Spielen & Lesen, Werbung

Mit Flugzeugen und Hubschraubern experimentieren – Clementoni Construction Challenge

 

Wenn es etwas gibt, wofür der feine Herr brennt, dann ist das Bauen. Egal ob nun mit Hölzern und Steinen in der Natur, Bauklötzen oder Bausystemen. Er kann sich wirklich stundenlang mit der Konstruktion von Häusern, Höhlen und Fahrzeugen beschäftigen. Nun ist HerrSjardinski auch unter die Flugzeugkonstrukteure gegangen. Wir durften nämlich das Bauset Flugzeuge und Hubschrauber aus der Reihe Clementoni Construction Challenge testen. Und ein Bauset darf ich verlosen.

*** Werbung ***Read more

Leben mit Kindern
Leben mit Kindern, Mutterherz

20 Fakten – So merkst du, dass du mit Kindern zusammen lebst

Das Leben mit Kindern ist so …. anstrengend. Ja einfach anstrengender, als ich je gedacht hätte. Man fühlt sich manchmal so ausgelaugt leer und möchte einfach nur schlafen. So zwei drei Tage durchgehend wäre jedenfalls ziemlich mega. Einfach mal nichts machen. Aber mit Kindern hat man immer etwas zu tun – die schier unendliche ToDo-Liste, die man nie abarbeiten kann.

Und warum das Ganze? Weil es eben doch nichts Schöneres im Leben gibt. Wie beispielsweise Kinderlachen. Oder diese kleine Hand, die deine fasst. Oder der verschwitze Kinderkopf, der sich an dich lehnt. Aber weil das Leben mit Kinder meistens alles andere als pastellig, aufgeräumt und geordet ist, gibt es von mir meine 20 Fakten für den echten Scheiß, durch den wir Mamas und Papas uns kämpfen.

So ist das Leben mit Kindern wirklich

 

1. Man hört sich Sätze wie „Jeder popelt in seiner eigenen Nase“ sagen. Ständig.

2. Arbeiten gehen hat auf einmal sowas von Freizeit. Kein Kollege oder Kunde kann einen so megamäßig auf die Palme bringen wie das eigene Kind. Sozusagen Erholung pur.

3. Genauso wie alleine Einkaufen gehen. Ist das nicht herrlich, wenn man nicht immer „Nein, ich kauf das nicht!“ sagen muss?

4. Was mich auf ein anderes ganz spezielles Thema bringt: Essen. „Kinder kommt nörgeln, Essen ist fertig“ – ein Satz mit so viel Wahrheit.

5. Denn was heute lecker war, ist morgen „Bäh!“ Und sowieso kocht die Frau im Kindergarten besser als du!

6. Was zur Folge hat: Du lebst fortan nur noch von Essensresten deiner Kinder.

7. Sogar manchmal von denen, die auf dem Boden landen, weil du einfach zu faul bist, zum drölfzigsten Mal etwas in den Müll zu werfen.

8. Dr. Beckmann ist übrigens dein bester Freund.

9. Zusammen mit dem – mir unbekannten – Erfinder des Feuchttuchs und des feuchten Klopapiers.

10. A pros Popo: Die Sache mit den Körperflüssigkeiten. Nach einem Jahr Eltern-Sein, umgeben von Schnodder, vollgekotzt bis ins Genick und die Hände voll mit Kacke, kann einen nichts mehr so schnell aus der Fassung bringen.

11. Als Mama kann man eigentlich immer nur alles falsch machen. Nicht nur in den Augen anderer (zu viel stillen, zu wenig stillen – zu viel arbeite, zu wenig arbeiten usw.), sondern auch in denen deines Kindes. Manchmal hast du einfach nur das Brot falsch geschmiert oder falsch geschnitten, manchmal bist du der Arsch, weil du Hilfe anbietest – oder auch nicht.

12. Aber ohne Kind(er) kann man auch nicht mehr sein. Schon bei einer Nacht getrennt von seinen Kindern fängt diese schreckliche Vermissung an.

13. Und manchmal, da Platzt man fast vor Stolz, weil beispielsweise das Kacka endlich mal den Weg ins Klo gefunden hat.

14. Man sieht sich in seinen Kindern. Gesten, Gewohnheiten und Vorlieben. Und genießt Gemeinsamkeiten wie den Musikgeschmack.

Leben mit Kindern

15. Auch wenn diesem dann Kindergitarren zum Opfer fallen, weil Kind sich „Guitar smashing“ eben von Kurt auf YouTube abgeschaut hat. Ich sag nur „Hade naunau“.

16. Sowas passiert übrigens genau in den Momenten, in denen du gerade auf Klo bist, das heiße Nudelwassser vom Herd nimmst oder unter der Dusche stehst. Genau dann wird garantiert etwas kaputt gemacht, ein Glas Wasser ausgekippt, gegen eine Tür gerannt oder ein erbarmungsloser Fight mit dem Bruder angezettelt.

17. Und trotzdem lacht man so viel zusammen. Wie beim gemeinsamen Spiel, wenn „Dr. Meier-Metzel“ einen mit dem Hammer am Bauch operiert.

18. Oder wenn einen mal der Sohn lobt, weil dein klägliche Versuch, ein Auto aus Legoteilen zu bauen, halbwegs geglückt ist.

19. Man lacht sogar, wenn es auf eigene Kosten geht. Denn der kindliche Charme bringt es auf den Punkt. immer und gnadenlos. So viel Ehrlichkeit muss man erst mal vertragen. „Mama, bäh, du stinkst“ – Huch, das war wohl der morgendliche Mundgeruch. „Papa, du kleiner Speckberg“ – Das waren wohl zu viele Essensreste? „Mama, dass passt dir ga niss“ – Danke, das Kleid sieht wohl echt scheiße an mir aus.

20. Mit Kindern lernt man sich selbst von einer anderen Seite kennen. Und alle Emotionen sind tausendfach stärker – Liebe, Angst, Freude, Zufriedenheit. Und das Wichtigste: man feiert die kleinen wirklich wichtigen Dinge im Leben. Wie Gesundheit.

 

Dieser Text ist Teil der Blogparade #thereallebenmitkindern von Frida von 2kindchaos. Lest doch einfach mal vorbei!

Kein Mittagsschlaf
Körper & Seele, Leben mit Kindern

Kein Mittagsschlaf mehr – die Nachmittage des Grauens

„Iss. Bin. Gar. Niss. Müüüüde!“ Der Rabauko steht vor mir, roter Kopf, die kleinen Fäustchen sind geballt und in jedem Auge ein Tränchen. Es ist Samstag Nachmittag und schon seit zwei Stunden ist der kleine Kerl auf Krawall gebürstet. Sein Anzeichen dafür, dass er müde ist. Hundemüde. Aber Mittagsschlaf, den mag er nicht mehr machen. Er ist eben groß und nicht mehr klein. Und trotzdem merkt er, dass er müde ist. Das macht ihn sauer. Ziemlich sogar.

Seit drei Tagen ist der Rabauko nicht mehr in der U3-Betreuung. Und kann daher im Kindergarten keinen Mittagsschlaf mehr machen – es fehlt an Räumlichkeiten zum Schlafen. Doch eigentlich braucht er ihn noch so sehr, den Mittagsschlaf. Und das bedeutet: Am Nachmittag ist bei uns nicht mehr so viel los. Der Rababauko ist nörgelig und grantig. Nur zum Streiten reicht die Kraft. Zum Pipi machen auf dem Klo allerdings nicht mehr.

Kein Mittagsschlaf mehr wegen Groß-sein

 

Der Plan, ihn nach dem Kindergarten einfach für ein Stündchen hinzulegen scheiterte. „Iss bin niss müde. Iss will spielen“, stampft er. Also bleiben wir daheim. Ohne Spielverabredung.

Am zweiten Tag ohne Mittagsschlaf fielen dem frisch gebackenen Kindergartenkind dann einfach gegen fünf Uhr nachmittags die Augen zu. Beim Vorlesen sackte sein kleines Köpfchen von einer Minute auf die andere schlaff auf meine Schulter. Ich ließ ihm den kleinen Powernap. Und bekam ihn nach einer halben Stunde kaum wach. Während dem Abendbrot lag er erst auf dem Küchenboden, um dann – an den Tisch gesetzt –  sein Brot und seine Gurken im Halbschlaf mit abgelegtem Kopf zu genießen. Und kurz vor der Bettgehzeit war er dann wieder völlig aufgedreht. Überdreht. Krawallig. Eben sacke müde.

Aber wir brauchen ihn doch, den Mittagsschlaf

 

Durch diese Regelmäßigkeit aus dem Kindergarten ist er den Mittagsschlaf gewöhnt. Nun – von einem Tag auf den anderen – fällt das weg. Der umständehalber. Und daheim lehnt er ihn nun auch ab. Was auch logisch ist, da wir den Gruppenwechsel als „du bist jetzt groß“ angeteasert hatten. Zum Groß sein gehört dann wohl auch der Verzicht auf Mittagsschlaf. Auch wenn man den eigentlich noch braucht.

Und nicht nur er braucht ihn: Wir alle brauchen Mittagsschlaf. Diese 1-2 Stunden am Wochenende Streitpause zwischen den Brüder waren doch unsere kleine Erholung. Oder eben DIE Zeit, um mit dem feinen Herrn in Ruhe etwas Anspruchsvolles zu basteln oder Lego zu spielen. Diese kurze Zeit der Einschlafbegleitung, in der man selbst zur Ruhe kommen konnte. Hach. Ich vermisse den Mittagsschlaf jetzt schon. Aus so vielen Gründen.

Ich hoffe, diese blöde Übergangsphase ist bald vorbei. Ansonsten werde ich wohl noch lange zu wütend und mit Tränen der Müdigkeit in den Augen zu hören bekommen: „Iss bin niss müde“.

 

 

Augenvorsorge Kleinkind
Körper & Seele, Leben mit Kindern, Werbung

Augenvorsorge bei Kindern – mit Plusoptix Sehstörungen bereits bei Babys erkennen

Schon längere Zeit mache ich mir Gedanken über die Sehleistung meiner Jungs. Denn der Iro-Mann ist mit -11 Dioptrien ein echter „Hans Maulwurf“. Und auch ich bin seit meiner Kindheit mit Kurzsichtigkeit gesegnet. Ein Hoch auf die Gene, sag ich nur. Unser Kinderarzt riet mir daher, frühestmöglich zum Augenarzt zu gehen, um die Sehleistung unserer Jungs zu überprüfen.

***Werbung ***

Früh hieß in diesem Fall mit 4 Jahren. Denn der normale Sehtest kann erst durchgeführt werden, wenn Kinder so weit sind, Symbole auf einer Tafel zu erkennen und zu benennen. Und auch dann braucht man etwas Geduld. Abgesehen von der 3-monatigen Wartezeit bis zu einem Termin war auch die Untersuchung recht langwierig und nur zu bewerkstelligen, da der feine HerrSjardinski damals schon so gut mitgearbeitet hat.Read more

Bambus Geschirr Tiger
Leben mit Kindern, WorkingMom

Home-Office, Schnodderalarm und ein Bär in Hosen – WMDEDGT 10/17

Heute ist wieder der fünfte des Monats – also Zeit für Tagebuchbloggen nach dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. Diesmal nehme ich euch mit durch den Alltag an einem ganz normalen Donnerstag. Wie jeden Donnerstag arbeite ich etwa zwei Stunden im Home-Office, während die Waschmaschine läuft und die Jungs im Kindergarten bzw. der Schule sind. Wer hätte gedacht, dass ich heute noch einen Bären anziehen werde?

6:40 – Die Nacht war unruhig. Der Rabauko ist verschnupft und dadurch übelst gelaunt. Er hasst seine verstopfte Nase und hat im Schlaf immer wieder gejammert. Das Schnupfenkind bleibt im Bett mit dem Papa liegen, während ich Stullen schmiere, Frückstück mache und die Spülmaschine ausräume.Read more

Schliessen
Sie können die Erfassung Ihrer Daten durch Google Analytics verhindern, indem Sie auf folgenden Link klicken. Es wird ein Opt-Out-Cookie gesetzt, der die Erfassung Ihrer Daten bei zukünftigen Besuchen dieser Website verhindert. Jetzt Google Analytics deaktivieren: Hier klicken um dich auszutragen.