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Leben mit Kindern

Leben mit Kindern, Reisen & Entdecken

Wie ich durch ein Buch meine Kinder besser verstehen lernte #Rezension

Seit September ist der Rabaukowitsch zwei Jahre alt und er macht seinem Alter wirklich alle Ehre. Teribble Two – willkommen in der Autonomiephase. Tja, der Rabauko ist also noch ein Stückchen mehr rabaukiger geworden. Da ich das alles schon mit dem feinen Herrn durchgemacht hatte, werde ich diese Trotzwelle nun mit Links überstehen. Dachte ich. Nur ist der Rabauke einfach viel heftiger in seiner Wut, wie es der feine Herr in dem Alter war. Und ich am Rande der Nerven…

Wisst ihr, ich bin kein Fan von Elternratgebern. Bisher habe ich einen zum Thema Trotzphase gelesen und ein weiteres Buch von Jesper Juul. Und bei beiden Büchern dachte ich mir: „Yo – einleuchtend. Wusste ich vorher auch. Im Westen nix Neues.“ Klar brachten mir die Ratgeber im Sinne von Bestätigung etwas, aber irgendwie kam ich mir nach der Lektüre genauso schlau (bzw. hilflos) wie vorher vor.

Wo ich jedoch öfter guten (und logischen) Rat fand, war auf dem Blog Das gewünscheste Wunschkind aller Zeiten. Schon lange wünschte ich mir von Danielle und Katja einen Ratgeber. Und taaadaaa, endlich ist er da: „Der entspannte Weg durch Trotzphasen“.

Das gute Stück entsprach ca. vier Lesestunden. Und einer langen Liste an Aha-Erlebnissen. Ihr glaubt es gar nicht, ich fand so viele Antworten auf das Verhalten vom Rabaukowitsch. Tja, irgendwie habe ich gerade beim zweiten Kind das Gefühl, sehr viel versäumt zu haben. Ich habe einfach weniger zugehört und beobachtet – und vieles falsch gedeutet.Read more

Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Schöne Momente für immer festhalten #Verlosung

Seit einiger Zeit habe ich wieder das Fotografieren für mich entdeckt. Viele meiner Fotos nutze ich dabei für den Bog. Aber da ich meine Kinder ja im Netz nicht voll zeige, habe ich auch viele viele Bilder, die irgendwo auf diversen Festplatten und Speichern rumdümpeln. Eigentlich müsste ich die alle mal sortieren und Fotobücher drucken lassen. Rückwirkend. Seit 2013. Ihr kennt das.

Und dann kam mir die Idee, aus einigen der schönsten Fotos Fotokalender zu zaubern. Ja, ich bin da etwas oldschool. Aber ein Kalender in der Küche und im Büro ist einfach ein MUSS. Ich kann mir wichtige Termin und die meisten Geburtstage nur merken, wenn ich diese aufschreibe. Sorry Googlekalender & Co., aber ich finde das einfach viel praktischer. Ein Blick in meinen Kalender am Vorabend oder Morgen – zack – und ich weiß was ansteht.

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Dazu kam dann noch, dass der Geburstag meiner Mutter sowie meiner Schwiegermutter anstanden. Und bisher bin ich mit persönlichen Geschenken hier immer gut gefahren. Und taaadaaa – beide Mamas benutzen ebenfalls einen Kalender. Für Termine, Geburtstage und den Wochenspeiseplan. Aber wo bekomme ich nun drei bezahlbare Kalender her, die ich aus meinen Fotos gestalten kann?Read more

Leben mit Kindern, Mutterherz, Reisen & Entdecken

Ich will kein Hilfslehrer sein – meine Angst vor der Schulzeit

In wenigen Wochen wird der feine Herr sechs Jahre alt. Der erste Zahn wackelt bereits, die Vorschule läuft und sowieso kommt mir mein großer Sohn gerade wirklich wahnsinnig groß vor. Er ist gerade bei so vielen Sachen mit Spaß und Ehrgeiz dabei, sei es der Schwimmkurs, sein Fußball und alles, was er ganz allein hinbekommen möchte.

Ja, man merkt langsam, es wird Zeit für die Schule. Und so nötig diese Veränderung ist, so sehr fürchte ich auch den Bruch mit unserem jetzigen Alltag. Ich meine, mit dem Kindergarten im Rücken, auf den ich mit 100% verlassen konnte, ist dann Schluss. Waaaaah. Ich denke jetzt mal an diese unendlich langen und häufigen Ferienzeiten und die kurzen Stundenpläne. In einem Jahr steht mein kleiner großer Sohn schon um 11 Uhr auf der Matte. Und mindestens an meinen drei Arbeitstagen bin ich dann auf den Hort angewiesen.

Das heisst nicht nur, der feine Herr muss sich auf neue Bezugspersonen einstellen, sondern auch wir. Wie kommt man miteinander klar? Wie sind die Regeln in den Einrichtungen? Und wie schnell bekommt der feine Herr bei so vielen anderen Kindern Anschluss? Ich sehe hier jedenfalls im Worst-Case eine Menge Konfliktpotenzial. Möööp.

Und dann lese ich den Text von StandLandKind über eine Mama, die nach der Arbeit nicht nur den Haushalt wuppt und die Kinder von A nach B gurkt, sondern auch noch täglich stundenlang Hausaufgaben macht. Weil es die Kinder ganz ohne Hilfe gar nicht gebacken bekommen, den knackigen Berg an Aufgaben inklusive Heftverzierungen zu schaffen. Eingeforderte Hefteverzierung – muss man sich mal geben.Read more

Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Pinguine auf Fischfang – IceCool #Rezension #Gewinnspiel

Als wir vor einige Wochen auf dem Bloggerevent von AMIGO waren und durch das Maisfeld stapften, gingen wir mit einem Gewinn nach Hause: einem mega Gutschein, da wir die meisten Ufoteile gefunden hatten. HerrSjardinski wusste gleich, was er von dem Gutschein haben wollte: „IceCool“ – eines der neuen Brettspiele von AMIGO.

Vier kleine Pinguine wollen die Schule schwänzen um Fische zu fangen. Doch erst müssen sie am Hausmeister im Flur vorbeikommen. Nur mit geschickten Zügen auf der Eisfläche können die Freunde dem Spielverderber entwischen und die begehrten Leckerbissen über den Eingangstüren schnappen. Doch werden sie erwischt ist eins klar: der Schülerausweis wird eingezogen.

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Irgendwie muss ich bei der Pinguintruppe an die vier Kollegen einer Comicserie denken. Frech, clever und voller Aktion. Das braucht man zum Spielen:Read more

Körper & Seele, Leben mit Kindern, Mutterherz

Eigentlich hätte ich keine Kinder haben dürfen

Manchmal denke ich an die Zeit zurück, als ich vor rund 12 Jahren eine ziemlich fiese Diagnose bekam: unheilbar krank. Jetzt sitze ich hier, mit meinen zwei Jungs im Arm, kerngesund und kann nur den Kopf schütteln. Wenn ich gewusst hätte wie mir es heute geht, wäre ich damals nicht so traurig und verzweifelt gewesen. Ich hätte damals schon gewusst, dass die Aussage eines Arztes noch lange kein endgültiges Urteil ist. Und alles anders kommt als man denkt. Aber von vorne.

Ich war mitten im Studium, hatte eine neue Beziehung und mein Herz hüpfte, weil mein Leben einfach so wunderbar war. Ich genoss mein Studentenleben in vollen Zügen. Und wunderte mich irgendwann über meine blauen Flecken, die überall waren. Stieß ich mich – buuum – bekam ich ein riesiges Hämatom. Fasste mich jemand fest am Arm an, sah man die Finger. Bindegewebsschwäche oder so? Bis ich dann auch öfter Zahnfleisch- und Nasenbluten bekam. Komisch…

Ein kurzer Check beim Onkel Doc sollte Klarheit bringen. Der rief mich einen Tag später an und teilte mir mit, ich hätte nur 29 Tausend Thrombozyten (Blutblättchen), normal wären zwischen 140 und 400 Tausend. Ein Messfehler, ansonsten „wären Sie schon längst tot“. Wie beruhigend. Ich ging noch zwei weitere Male zum Blutabnehmen, immer mit dem gleichen Ergebnis, bis mich mein Arzt zum Onkologen schickte. Read more

Leben mit Kindern

Wieviel Süßes darf´s denn sein?

Heute hat der Rabauke nach drei Tellern Kürbis-Karoffelsuppe noch einen Nachtisch verlangt. Einen Fruchtzwerg. Ich weiß, dass ist purer Zucker, der Alptraum aller Ernährungswissenschaftler, ungesund, der Teufel wird uns holen und sowieso. Gnäh.

Tja, was soll ich sagen: Es blieb nicht bei EINEM Fruchtwerg. Insgesamt aß der kleine Kerl drei Zwerge. Drei! Und danach noch zwei Kuhflecken-Puddings hinterher. Zuckerschock let´s go!

Kurz hab ich überlegt, ob das jetzt zuviel Nachtisch ist. Und kam zu dem Schluß, dass, solange die Kinder ihre Hauptmahlzeiten wahrnehmen und sich nicht an süßem Zeug satt essen, das als Ausnahme total ok ist. Solange nicht jeden Tag 5 süße Puddings gegessen werden – von mir aus.

Hilfe! Angriff der Zuckerzombies

Ich selbst durfe als Kind auch immer an die Süßigkeiten Schublade und mir soviel nehmen wie ich wollte. Nach dem Essen, ist klar. An manchen Tagen war das mehr, an andern weniger. Und oft mochte ich auch gar nichts Süßes. Im Gegensatz zu anderen Kindern in meinem Umfeld. Besuchskindern. Read more

Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Wettlauf mit dem Wächtergeist – Zauberei hoch drei #Rezension #Gewinnspiel

Hexen, Zauberer, Geister – magische Figuren und Geschichten sind bei uns gerade  angesagt. Der feine Herr ist total fasziniert von Geschichten mit Zauberlehrlingen, Zauberschulen und verzauberten Tieren. Er saugt dazu alles auf, was er bekommen kann. Und hat sich riesig gefreut, dass wir das neue Brettspiel „Zauberei hoch drei“ von Pegasus Spiele testen durften.

Drei Zauberschüler schleichen sich nachts heimlich aus der Schule, um auf dem geheimen Mitternachtsmarkt für Zaubereibedarf nach verbotenen Tränken und Büchern Ausschau zu halten. Dummerweise hat sie Willi, der Wächtergeist, entdeckt und ist ihnen nun auf den Fersen. Jetzt heißt es zusammenhalten und schnell durch den Wald zurück finden, damit die Freunde nicht erwischt werden. Aber nur mit genügend Lumies – den kleinen Lichtwesen, die den Weg erhellen – kommen sie zurück in die Zauberschule. Und die muss man erstmal finden.

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Schaffen die Freunde das? Wir mussten das natürlich gleich ausprobieren. Das Spielset enthält:Read more

Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Baby- und Kinderfotografie – Fototipps für Blog & Alltag #Rezension

Der Alltag mit zwei Kindern ist turbulent, bunt und wunderbar. Manche Momente möchte man für immer festhalten. Daher versuche ich seit einiger Zeit diese schönen Augenblicke mit meiner Spiegelreflex Kamera einzufangen. Nicht nur damit ich hier auf meinem Blog schöne Bilder habe. Da ich meine Kinder hier ja nicht zeige, bleiben auch sehr sehr viele Bilder für unser privates Fotoalbum.

Ja, und ich finde ich werde immer besser. Ich bekomme sogar manchmal Komplimente für meine Fotos – auch von anderen Bloggern. Fotografieren ist nun ein kleines Hobby, mit dem ich mich immer mehr auseinandersetze. Aber so richtig mit meiner Kamera beschäftigt hatte ich mich noch nie. Bis ich das Buch „Baby- und Kinderfotografie“ von Judy Hohmann in den Händen hielt.

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Judy hat Fotojournalismus in Texas studiert und führt ein eigenes Studio für Baby- und Kinderfotografie. Sie wurde sogar vor zwei Jahren von der Vereinigung Professioneller Kinderfotografen zum „Baby- und Kinderfotograf des Jahres“ gewählt. Nun hat sie ihre Erfahrungen in einem Ratgeber für Eltern und Hobbyfotografen gebündelt.Read more

Leben mit Kindern, Reisen & Entdecken

Ist das Ihrer? – Das Assi-Kind beim Möbelschweden

Vor ein paar Tagen las ich das IKEA-Workout von Erdbeerlila und ihren verzweifelten Versuchen, das schlecht gelaunte zweijährigen Kind während dem Möbelslalom bei Laune zu halten. Ich wollte Maras Workout jetzt nicht unbedingt nachmachen, aber ihr Post erinnerte mich daran, dass wir doch dieses Wochenende eigentlich das neue Regal für den feinen Herrn kaufen könnten.

Gesagt getan, wir packten die Kids am Samstag mittag ins Auto. Köttbullar essen und „schnell“ das Regal einladen – so ein IKEA-Quickie kann ja nicht anstrengend werden. Wie dumm von mir.

Der erste verregnete Samstag seit Wochen und im Geschäft war es natürlich mega voll. Der Iro-Mann stellte sich beim Essen an, während ich mich mit dem feinen Herrn im Spielbereich des Restaurants hinsetzte. Der Rabukowitsch flitzte freudig hin und her und ich hatte ihn bequem im Blick. Ab und zu hielt ich Ausschau nach dem Mann oder sprach mit HerrnSjardinski, der auf meinem Schoß saß.

Kurz nicht hingeschaut und schon erspähe ich den Rabauko, der gerade über den Tresen klettern will. Während ich ihn da runter pflücke, baut sich ein Mann vor mir auf, der die ganze Zeit mehrere Tische hinter mir gesessen hat.Read more

Leben mit Kindern

Was an Jungsmüttern wirklich anders ist

Vor kurzem las ich in einem Blogpost über Jungsmütter, dass sich diese besondere Art von Mutter durchaus von den anderen, nämlich den Mädchenmüttern, unterscheide. Dieses etwas „burschikoseres“ Schlappen tragende Mütterexemplar würde nämlich gar schlecht hinter dem krawalligen männlichen Nachwuchs herrennen können und daher auf Highheels verzichten.

Und sowieso müssen sich Jungsmütter abschminken, jemals eine Vorbildfunktion einzunehmen. Weil sie ja quasi dazu verbannt seien, niemals hinter die Gedanken und Wünsche ihrer Söhne steigen zu können. Im Gegensatz zu den Mädchenmamas, die sich ja scheinbar „nur“ mit kleinen, sich um Puppen kloppenden Kratzbürsten auseinandersetzen müssen.

Der ganze Text war von der Autorin mit einem Augenzwinkern geschrieben. Und sicherlich auch darauf aus, zu polarisieren. Aber ich saß einfach nur da und dachte „Whaaaat?“ Müssen wir jetzt auch noch dieses Genderdings auf die Mütter übertragen? Reicht nicht schon dieses ganze Klischeegewäsch, wenn es um unsere Kinder geht?

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