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Leben mit Kindern

Leben mit Kindern

35 Gründe, weshalb du ein toller Papa bist

Vor ein paar Tagen habe ich auf Spiegel einen Artikel gelesen, bei dem es die Chefs einfach nicht für möglich hielten, dass der Vater seine Kinder an bestimmten Tagen betreut.

Wer kümmert sich um die Kinder, während Sie arbeiten?“ Bei dieser Frage musste eine Texterin im Vorstellungsgespräch lügen – weil die Chefs die Wahrheit nicht glauben wollten. Protokoll eines verstörenden Jobinterviews.

Warum sollte das so unwahrscheinlich sein? Gibt es eigentlich noch diese konservativen Väter? Die Kinder und das Ganze Drumherum allein den Müttern überlassen? Oder ist der Weekend-Daddy eher ein verstaubter Mythos?

Denn in meinem Umfeld begegnet mir eher die engagierte Papa-Sorte. Ich sehe sie morgens oder nachmittags im Kindergarten, auf dem Fußballplatz oder sogar im Büro. Anwälte, die sechs Monate Elternzeit nehmen, Berater, die Kindergarten-Eingewöhnungen alleine wuppen, oder Chefs, die wegen Krankenlager im Home Office arbeiten.

Eltern-Sein ist wundervoll, anstrengend und manchmal auch kompliziert. Und daher sollte auch die Verantwortung irgendwie geteilt werden. Klar geht das je nach Job bei dem einen besser, als bei dem anderen. Aber manchmal sind es ja auch die kleinen Dinge, die das eben ausmachen.

Und deshalb will ich unserem Papa einfach mal Danke. Du bist der weltbeste Papa, den ich mir vorstellen kann,Read more

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6 Tipps für die Hilfe bei Kinderunfällen mit Platzwunden

Unser letzter Samstag fing entspannt mit einem Fußballspiel des feinen Herrn an. Danach wollten wir „nur Mal schnell“ in einem Einkaufszentrum eine Kleinigkeit essen und noch eine Hose für den Iro-Mann kaufen. Und anschließend ein entspanntes Wochenende mit Plätzchenbacken & Co genießen. Aber es kam anders. Wir landeten unfreiwillig im Krankenhaus. Zweimal. Unfälle gehören zum Groß werden dazu. Doch wie regiert man in solchen Sitationen richtig?

Der Rabauko war ausgeschlafen und wollte nicht im Buggy fahren, sondern unbedingt alleine laufen. So durfte er an diesem Tag zum ersten Mal Rolltreppe fahren. Er war total fasziniert von diesen Treppen, die sich bewegten. So sehr, dass er sich an der Kasse blitzschnell umdrehte und wieder auf die Rolltreppe zurannte. „Stoooop“ – er hörte nicht und schupps, war er schon auf der ersten Stufe. Dummerweise lief die Rolltreppe in die entgegengesetzte Richtung. Mit dem Schwung vom Rennen zog es dem Rabauko glatt die Füße unter den Beinen weg und er stürzte frontal. Mitten aufs Gesicht. Buuuum. Schock!

In sekundenschnelle plückte ich ihn von der Rolltreppe – bevor noch Fingerchen oder irgendwelche Teile der Jacke sich in den Stufen verfangen konnten. Blut, da war überall Blut. An Rabaukos Kinn klafte eine große Schnittwunde. Und mir rutschte das Herz in die Hose. Wir schauten uns an und ich muss wohl sehr erschrocken geblickt haben, denn erst dann fing der Rabaukowitsch an zu brüllen.

1 Blutung stillen

Ich war so erschrocken, dass ich erstmal erfolgslos nach einem Tempo in der Tasche nestelte, bis mir eine Frau eines in die Hand drückte. Das wiederum presste ich erstmal auf die Wunde, um die Blutung zu stillen. Verzweifelter Blick zum Iro-Mann. Wir wussten es beide: Das muss genäht werden. Ich schnappte mir den Buggy, setzte den Rabauken rein – immernoch die Hand mit Druck am Kinn – und düste zur Information. Hinterher der feine Herr, der sichtlich erschrocken war. Die Dame am Infoschalter holte schnell Hilfe, wir kamen in einen Raum.Read more

Leben mit Kindern

Im Einsatz als Elsa und Spiderman – UNTypisch mit Frau Hamschta

Frau Hamschta ist eine Gothmamai, aber eigentlich doch ganz normal. Auf “Bei Hamschtas unterm Sofa” plaudert sie über Familie, Dies-und-das und alles was ihr so gerade in den Sinn kommt. Hauptsächlich geht es aber um Familie und Erziehungsthemen.

Der älteste Sohn, Motschi, ist gerade 4,5 Jahre alt. Er verkleidet sich gerne als Spiderman und liebt Lego NexoKnights. Typisch Junge? Wenn ihm nicht gerade alles zu laut und aufregend ist, kümmert er sich liebevoll um den kleinen Bruder. Und auch Elsa und My little Pony sind unheimlich angesagt…

Blau und rosa. Bagger und Ponyhof. Rabauke und Zicke. Immer wieder liest man von Klischees, wenn es um Jungs und Mädchen geht. Aber was ist wirklich typisch Junge, typisch Mädchen? Rosa-Hellblau-Falle – trifft das? Wie ist das mit diesem Genderdings? Oder sind alles einfach nur Kinder? Ich stelle in meiner Reihe UNTypisch Jungs- und Mädchenmamas vor, die von den Eigenarten ihrer Kinder berichten. Und ich hoffe dass ich damit zeigen kann: jedes Kind ist anders und Klischees treffen manchmal, aber eben nicht immer zu.

Drei Dinge, die dich bei deinem Sohn in den Wahnsinn treiben / aufregen / nerven?

frauhamschta Puuh, das ist schwer… Ich glaube, das schlimmste ist, dass der Große (Motschi) sich so schnell über Kleinigkeiten aufregt und schnell überreizt ist. Das ist wahnsinnig anstrengend. Dazu kommt noch, dass er unglaublich sensibel ist. Ich weiß nicht, ob er vielleicht sogar ein hochsensibles Kind ist, aber ihm ist schnell alles zu schwer, zu laut, zu aufregend und wir lernen gerade erst so richtig, wie wir damit umgehen können.

Nagellack, Backen, Kochen und Kuscheltiere – eher Yeah oder Neee?

Bei Nagellack weiß ich es nicht so genau, weil ich selber sehr selten welchen trage.

Aber alles andere eher so Yeah, außer der Große hat einen schlechten Tag oder einen neuen Nexo Knight. 😉Read more

Leben mit Kindern, Mutterherz

Hallo! Wer bist du denn? – Mein Weg zu mir selbst

An manchen Tage überlege ich, wer eigentlich diese seltsame Person ist, die mich jeden Tag mit müden grünen Augen aus dem Spiegel entgegenblickt. Ich bin Marsha, 35 Jahre alt. Mutter zweiter Jungs, Ehefrau, Bloggerin und Social Media Tante in Teilzeit. Ich bin die mit dem vollgepackten Alltag, die ihre Aufgaben den Tag abarbeitet, trotzdem viel zu spät ins Bett geht und seit zwei Jahren keine Nacht durchschlafen konnte.

Für Freundeschaftspflege bleibt da leider sehr wenig Raum. Und sowieso ist der riesige Freundeskreis von damals – aus einer fernen Zeit – auf eine kleine Basis geschrumpft. Und doch sind so viele virtuelle Freunde hinzugekommen: obwohl ich es wie die Pest hasse zu telefonieren, gibt es wieder Menschen, mit denen ich das sehr gerne tue. Aber was wirklich wichtig ist, sind meine Liebsten – meine Familie.

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich mich gerade in den letzten Jahren sehr verändert habe. Und dazu muss ich nochmal weit ausholen. Wisst ihr, als ich noch klein war, war ich offen, frech und hatte eine verdammt große Klappe. Frei und ehrlich sprudelte es aus mir heraus. Immer. Meine Eltern unterstützen das. Und doch eckte ich an den Regeln der Gesellschaft an.

Ich muss immer an die Geschichte denken, die mir meine Mutter so oft erzählt. Wir waren im Urlaub, es hatte etwas geregnet und wir spazierten am Ostseestrand, an dem ich so gerne Muscheln sammelte und die an Land gespülten Quallen bestaunte. Sandig, mit vom Wind zerzausten Haaren und den schmutzigsten Gummistiefeln ever, landeten wir im Restaurant eines sehr noblen Hotels. Zum Kuchen essen. Und weil ich so war wie ich war, wollte ich mich natürlich all den unbekannten Hotelgästen vorstellen. Leuten, die alle piekfein da saßen und auf ihr Mittagessen warteten.

Also ging ich von Tisch zu Tisch: „Hallo, ich bin die Marsha. Und wer bist du?“, „Hallo ich bin die Marsha. Und du siehst aus wie eine Hexe.“ „Hallo ich bin Marsha. Wollt ihr mit mir spielen?“. Natürlich bekam ich keine Antworten. Und die zwei Kinder – in Anzug und Tüllkleidchen wohlbemerkt – wollten oder durften schon gar nicht mit mir – dem Störenfried – spielen. Als Einzelkind ist man da nicht so picky – man spielt mit dem was da ist. Nur leider kann man ja nicht von sich auf andere schließen. Ich verstand die Unfreundlichkeit nicht.

marshaschwein

Dieses freche, vorlaute kleine Mädchen eckte immer wieder an, vor allem bei Erwachsenen. Weil sie oft Dinge aussprach, die keiner zu sagen wagte. Ich fand aber trotzdem immer schnell Freunde, selbst wenn wir nicht die gleiche Sprache sprachen. Eine wahre beste Freundin hatte ich jedoch nie, auch wenn ich mit vielen Freundinnen aus den ersten Jahren immer noch Kontakt habe.Read more

Leben mit Kindern

Chefkoch & Tierflüsterer – UNTypisch mit Motherbirth

Andrea vom MOTHERBIRTHBLOG beschäftigt sich mit den drei großen Themengebieten: Schwangerschaft, Geburt und Stillen. In ihren Texten versucht sie eigene Erfahrungen erfrischend ehrlich, aber auch einfühlsam zu schildern, und dabei ihren Lesern durch ihre eigene positive Einstellung Mut zumachen. Natürlich schaut sie auch über ihre  Tellerrand hinaus und schreibt auch gerne über alle Themen, die mit Familie, Eltern- und Mutterschaft in Verbindung stehen.

Andreas Sohn NotYet ist 5,5 Jahre alt und ein richtiges DiskuTIER. Er liebt Lego und Fußball, während er mit Kuscheltieren so gar nichts anfangen kann. Junge ebend. Aber wenn ihm nicht gerade scheue Tiere aus der Hand fressen, spielt er am liebsten Restaurant ….

Blau und rosa. Bagger und Ponyhof. Rabauke und Zicke. Immer wieder liest man von Klischees, wenn es um Jungs und Mädchen geht. Aber was ist wirklich typisch Junge, typisch Mädchen? Rosa-Hellblau-Falle – trifft das? Wie ist das mit diesem Genderdings? Oder sind alles einfach nur Kinder? Ich stelle in meiner Reihe UNTypisch Jungs- und Mädchenmamas vor, die von den Eigenarten ihrer Kinder berichten. Und ich hoffe dass ich damit zeigen kann: jedes Kind ist anders und Klischees treffen manchmal, aber eben nicht immer zu.

motherbirthDrei Dinge, die dich bei deinem Sohn in den Wahnsinn treiben / aufregen / nerven?

Er braucht für ALLES unglaublich lange. Er ist sozusagen der ungekrönte König des Aussitzens und bringt meine Geduld manchmal ganz schön an ihre Grenzen. Echt, ich bin wirklich eine geduldige Mutter geworden, aber er… Ich habe schon innerlich viele, viele „Ommmms“ zu mir selbst sagen müssen.

Zudem hat er seit kurzem seine Liebe zum Diskutieren entdeckt. Er ist zu einem richtigen „DiskutierTIER“ geworden. Alles ist verhandelbar, alles muss noch genauer nachgefragt werden – nichts wird als gegeben hingenommen. Seufz… Noch mehr Geduld wird von meiner Seite gefordert – wo bitte nehme ich die immer wieder her?

Und er findet immer seine kleinen Helferlein. Eigentlich kann er alles alleine, aber meistens ist er zu faul dazu und schafft es immer wieder mit einem solchen Geschick andere Menschen in seinem Umfeld einzuspannen, es für ihn zu erledigen oder ihm zu helfen. Einerseits nervt es mich wahnsinnig, wenn er auch mich wieder eingelullt hat, bis ich ihm die Aufgaben abnehme, andererseits bewundere ich ihn dafür, mit welchem Geschick und Menschenkenntnis er das tut.Read more

Leben mit Kindern, Mutterherz

Kindergartenfrei – nix für uns

Seit einiger Zeit lese ich immer öfter von Familien, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten geben, sondern lieber zu Hause betreuen. Oft ist das eine ganz bewusste Entscheidung. Oder es hat sich einfach aus Mangel an kompetenten Einrichtungen oder Kindergartenplätzen ergeben. Wie auch immer, ich möchte hier keineswegs darüber urteilen. Jede Familie hat ihren eigenen Weg. Und jedes Kind ist anders.

Wie ihr vielleicht wisst, gehen meine zwei Jungs seitdem sie 15 Monate alt sind, in den Kindergarten bzw. die U3-Betreuung. Mittlerweile beide auch sehr gerne. Das hinterlässt natürlich auch ein gutes Gefühl bei mir: sie sind gut aufgehoben und fühlen sich wohl. Für mich wäre Kindergartenfrei einfach nichts. Und das habe ich die letzten zwei Tage wieder knallhart festgestellt. Denn unser Kindergarten war wegen Konzeptionstagen geschlossen (hier dramatische Musik denken).

Donnerstag: Allein aufs Klo wäre auch mal geil

Wir stehen um 7 Uhr auf, frühstücken und baden. Es ist schön, sich mal Zeit zu lassen. Auch wenn wir erst um 10 Uhr alle fertig angezogen sind. Ich schmeiße ne Ladung Wäsche in die Maschine und schlichte die ersten Streits. Dann versuche ich weniger erfolgreich einige wichtige Mails zu beantworten und werde alle 3 Minuten unterbrochen: „Der Rabauke hat…“, „Raabääääh“, „Mama, der hat mein …“, „Hiiiilf mir mal…“, „Mama, hol mal….“. Um 11:30 Uhr ist der Rabauko schon wahnsinnig müde und auf Krawall gebürstet. Ich schmeiße Minipizzas in den Ofen, denn zum Einkaufen bin ich natürlich nicht gekommen. Wir essen. Naja, der feine Herr und ich essen. Der Rabauko puhlt den Belag von den Pizzas.

Danach versuche ich unter Gezeter und Geschrei mit Kind am Bein meine Wäsche aufzuhängen. Und dann nichts wie ab zu Oma. Auf der Fahrt schläft der Rabauko und wird beim Oma einfach umgebettet. Nach 2 Stunden wecke ich ihn – wir wollen in den Wald. Frische Luft und so. Doch der Rabauko mag heute nicht laufen – und ich habe den Buggy nicht dabei. Däää däää! Aber Tragen bitte nur von mir. Sobald der Opa ihn nehmen will: ohrenbetäubendes Geschrei. Nach 40 Minuten Captain Schlepp auf der MS Marsha kann ich nicht mehr. Doch Monsieur Krawallo ist damit gar nicht einverstanden und brüllt den Wald so zusammen, dass sämtliche Eichhörnchen in der Umgebung vom Baum fallen.Read more

Leben mit Kindern

Was ich heute so gemacht habe 11/16 #WMDEDGT

Heute mache ich zum ersten Mal bei „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ kurz #WMDEDGT mit. Ich nehme euch also einfach mit in unseren Wochenendalltag. Samstag ist es bei uns immer etwas chilliger und wir leben quasi in den Tag hinein. Muss ja auch mal sein.

6:30 – Der Rabauko kuschelt mit mir im Bett und steht dann auf. Ich bleibe liegen, da der Mann schon im Wohnzimmer ist. Noch ein bisschen döse ich vor mich hin und merke, wie der Rabauko wieder rein kommt und mir „bin ausgelauft“ zuflüstert. Ich schicke ihn wieder zum Papa.

7:30 – Jetzt werde ich vom Mann geweckt, der sich nochmal hinlegen will. Wir wechseln uns am Wochenende immer damit ab. Dummerweise hat der Mann im Wohnzimmer auch gedöst und den Rabauko nicht gewickelt. Der hat das selbst in die Hand genommen – war auf dem Töpfchen und hat sich eine Windel mit Hilfe vom feinen Herrn angezogen. Fühle mich wie eine Rabenmutter und bin gleichzeitig furchtbar stolz auf meine Jungs.

8:00 – Ich ziehe den Rabauko um. Wir frühstücken Müsli und schauen Fern. Die Jungs bauen sich eine Höhle auf der Couch mit allen Kuscheltieren.

8:30 – Ich gehe die Nachbarskatzen in der Wohnung über uns füttern – stilecht im Bademantel und ungewaschen. Danach gammeln wir weiter im Wohnzimmer rum.

9:30 – Beim Küche aufräumen entdecke ich Maden im Bio-Müll. Örgs – wie eklig! Der Mann wird nun geweckt. Ekelalarm. Wir putzen nun zu viert die Küche.Read more

Leben mit Kindern

Wilde Locken, zarter Kern – UNTypisch mit Taate

Christane schreibt auf taate über ihr Bild und Wort-Sammelsurium aus genähtem und gelebtem Alltagswahnsinn. Dazu liefert sie witzige Anekdoten und Rezepte aus ihrem fructosefreien Familienleben. Taate ist übrigens das Wort des Sohnes für Tasche.

Besagter Sohn ist mittlerweile vier Jahre alt. Wenn er nicht gerade mit Autos oder Zügen spielt, lässt er sich gerne als Pirat schminken. Ansonsten gilt: Harte Schale weicher Kern. Denn hinter wilden Locken verbirgt sich ein emotionaler Junge, der sein Müsli nur mit zwei Löffeln isst und sich um Puppen kümmert.

Blau und rosa. Bagger und Ponyhof. Rabauke und Zicke. Immer wieder liest man von Klischees, wenn es um Jungs und Mädchen geht. Aber was ist wirklich typisch Junge, typisch Mädchen? Rosa-Hellblau-Falle – trifft das? Wie ist das mit diesem Genderdings? Oder sind alles einfach nur Kinder? Ich stelle in meiner Reihe UNTypisch Jungs- und Mädchenmamas vor, die von den Eigenarten ihrer Kinder berichten. Und ich hoffe dass ich damit zeigen kann: jedes Kind ist anders und Klischees treffen manchmal, aber eben nicht immer zu.

Drei Dinge, die dich bei deinem Sohn in den Wahnsinn treiben / aufregen / nerven?

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  1. Er redet ununterbrochen, von morgens bis abends. Selbst nachts erzählt er oft im Schlaf vor sich hin. Ruhe ist also eher eine Seltenheit. :I Wobei er dann wiederum (im Schlaf) Sachen sagt wie „Jetzt gibt’s Küsschen!“ Das hilft dem Nervenkostüm immens. 😉
  2. Es gibt Rituale und Abläufe, die unter gar keinen Umständen geändert werden dürfen. So braucht er für sein Müsli zum Beispiel 2 Löffel. Einen zum Umrühren und einen zum Essen. Verwechsele NIEMALS NICHT die beiden Löffel. Sonst …
  3. „Schlafen ist so langweilig, Mama!“ Wir unterscheiden uns in dieser Ansicht (noch) gewaltig. Umso anstrengender sind dann die Abende, an denen ich über einer Stunde lang versuche, ihn vom Einschlafen zu überzeugen. ?

Nagellack, Backen, Kochen und Kuscheltiere – eher Yeah oder Neee?

Yeah! Wir backen gern und oft zusammen. Kuscheltiere dürfen nie fehlen, weder im KiGa noch auf Reisen.

Nagellack interessiert ihn weniger, wobei er mir gern welchen aussucht und hinstellt. 😉Read more

Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Was schenkt man dem zweiten Kind?

Halloween-Kürbisse, kalter Wind und Lebkuchen in den Regalen. Langsam ist es nicht mehr zu leugnen: Es geht steil auf Weihnachten zu. Schon jetzt merke ich, auch dieses Jahr stellt sich bei mir keine weihnachtliche Vorfreude ein. Und schon gar nicht werde ich besinnlich. Weder überlege ich mir Plätzchenrezepte, noch bin ich im Dekokaufrausch oder bastele an prall gefüllten Adventskalendern. Tja, vielleicht kommt das noch? Oder doch eher die Grinch-Mama?

Im Moment sehe ich eher das Jahr seinem Ende entgegen hetzen. Termine, Termine, Termine. Und kurz vor dem Fest der Feste wird der feine HerrSjardinski auch noch 6 Jahre alt. Da muss dann natürlich noch ein Kindergeburtstag geplant werden – Motto Fußball – der feine Herr hat Großes vor. Ob sich dann in den letzten Tagen vor Weihnachten noch die Stimmung einstellt? Ich werde es sehen…

Im Moment horte ich jedenfalls schon einige Geschenke. Denn so auf den letzten Drücker mag ich auch nicht kaufen. Wäre ja wieder nur Hetze. Und weil ich ja quasi doppelt planen muss, habe ich einen Großteil meiner Geschenke schon zusammen. Doch auch die Familie fragt an. „Was wünscht sich denn der feine Herr? Und was braucht der Rabaukowitsch?“ HerrSjardinski wird ziemlich viel Technik, Lego und Bücher bekommen. Ehrlich gesagt, fällt mir bei ihm immer etwas ein. Weil er auch schon ganz konkrete Wünsche äußern kann und eben auch einfach vier Jahre älter ist. Aber beim Rabauken muss ich echt passen.

Das Kind, das alles aufträgt

Irgendwie hat er eigentlich schon alles. Read more

Leben mit Kindern, Reisen & Entdecken

Wie ich durch ein Buch meine Kinder besser verstehen lernte #Rezension

Seit September ist der Rabaukowitsch zwei Jahre alt und er macht seinem Alter wirklich alle Ehre. Teribble Two – willkommen in der Autonomiephase. Tja, der Rabauko ist also noch ein Stückchen mehr rabaukiger geworden. Da ich das alles schon mit dem feinen Herrn durchgemacht hatte, werde ich diese Trotzwelle nun mit Links überstehen. Dachte ich. Nur ist der Rabauke einfach viel heftiger in seiner Wut, wie es der feine Herr in dem Alter war. Und ich am Rande der Nerven…

Wisst ihr, ich bin kein Fan von Elternratgebern. Bisher habe ich einen zum Thema Trotzphase gelesen und ein weiteres Buch von Jesper Juul. Und bei beiden Büchern dachte ich mir: „Yo – einleuchtend. Wusste ich vorher auch. Im Westen nix Neues.“ Klar brachten mir die Ratgeber im Sinne von Bestätigung etwas, aber irgendwie kam ich mir nach der Lektüre genauso schlau (bzw. hilflos) wie vorher vor.

Wo ich jedoch öfter guten (und logischen) Rat fand, war auf dem Blog Das gewünscheste Wunschkind aller Zeiten. Schon lange wünschte ich mir von Danielle und Katja einen Ratgeber. Und taaadaaa, endlich ist er da: „Der entspannte Weg durch Trotzphasen“.

Das gute Stück entsprach ca. vier Lesestunden. Und einer langen Liste an Aha-Erlebnissen. Ihr glaubt es gar nicht, ich fand so viele Antworten auf das Verhalten vom Rabaukowitsch. Tja, irgendwie habe ich gerade beim zweiten Kind das Gefühl, sehr viel versäumt zu haben. Ich habe einfach weniger zugehört und beobachtet – und vieles falsch gedeutet.Read more

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