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Mutterherz

Mutterherz

Dieser Duft nach Sommer

Er ist fast da: der Sommer. Und mit ihm beginnt auch die Schwimmbad- und Planschbecken-Saison. Wir cremen uns dick mit Sonnenmilch ein, schlüpfen in unsere Badesachen und verbringen den Tag im Schatten, um uns gelegentlich im Wasser zu erfrischen. Und die Kinder riechen abends herrlich nach Sonne, Sand, Sonnencreme und Kinderschweiß. Der Geruch des Sommers.

Wir waren letztes Jahr nicht oft im Schwimmbad. Denn gerade für die ganz Kleinen sehe ich hier keinen großen Mehrwert zum Planschbecken. Im Garten müssen wir uns nicht mit anderen Familien um die raren Schattenplätze kloppen. Hier habe ich alles da was ich brauche und die Kinder können nackig planschen. Gerade im Kleinkind-Pampers-Alter finde ich das äußert praktisch. Mit jeder Pieselei am Planschbeckenrand werden die Körperfunktionen spielerisch ausgetestet.

Yeahy – ein nasser Fleck auf dem Handtuch, aber ein großer Schritt Richtung Windelfreiheit.

In den meisten Schwimmbädern jedoch gilt eine Textilregelung. Badehosenpflicht. Aus Hygienegründen. Weil vor allem bei kleineren Kindern die Gefahr besteht, dass das große Geschäft im Wasser landet. Und mühsam – unter den Augen schaulustiger Badegäste – wieder herausgeangelt werden muss. Selbst schon beobachtet. Nicht schön, vor allem weil man nicht ins Wasser gehen kann und zweitens da auch irgendwie auch nicht mehr rein mag. Örks. So was kommt vor – uns ist es noch nie passiert.

Und ich bezweifle, dass eine Badehose einen Megaschiss abhalten könnte. Ihr etwa?

Wie auch immer. Dann trägt der kleine Rabauke zumindest im Wasser ein Windelbadehöschen und der große Herr seine Shorts. Sind wir arg der Sonne ausgesetzt – Mutti hat im Kampf um einen Schattenplatz total versagt –  wird ab und zu auch noch ein UV-Shirt übergestreift. Und der Sonnenhut. Muss ja irgendwie, das gehört quasi schon zum Bade-Sicherheits-Outfit dazu wie der Helm zum Radfahren.Read more

Körper & Seele, Mutterherz

Kaiserschnitt: Ich hätte mich einfach Mal entspannen sollen!

In letzter Zeit lese ich in Magazinen oder auf Blogs immer wieder von „Hypnobirthing“. Von Geburten, die in Trance selbstbestimmt gemeistert wurden. Ja, die schmerzfrei oder sogar lustvoll abliefen.

Ich mit meinen zwei unfreiwilligen Kaiserschnitten lese diese Geburtsberichte – und schlucke. Ich zweifle an mir und frage mich, warum ich davon nicht eher erfahren habe. Ob mir vielleicht dieses Hypnobirthing geholfen hätte? Vielleicht wäre die erste Geburt dann ganz anders verlaufen? Und die zweite daraufhin auch? Vielleicht hätte ich dann ja schöne Geburtserlebnisse, an die ich mich gerne zurückerinnern könnte? Vielleicht.

Aber so war es nicht, wird es nie sein. Und das macht mich traurig. Es macht mich traurig, aber auch sauer und wütend, denn es zeigt doch nur, dass „wir Kaiserschnittmütter“ es einfach nicht drauf haben. Wir sind zu lasch, zu weich, zu verkrampft, zu angstvoll. Wir glauben einfach nicht an unseren Körper oder sind schlichtweg nicht zum Gebären gebaut. Wir ließen uns den Kaiserschnitt aufschwatzen wie irgendein Abo, das man eigentlich nicht braucht. Wir hätten uns einfach mal entspannen sollen. Mit Hypnobirthing. BÄM.

Ich mag nichts mehr über Spaziergang-Geburten lesen.

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Mutterherz, WorkingMom

Vom Verlieren und Gewinnen #regrettingbloggerhood

Kristina von Noch ne Muddi… hat die Blogparade „Regretting Bloggerhood“ gestartet. Und fragt, ob auch andere Blogger manchmal Texte oder das Bloggen an sich bereuen. Ob sie schon einmal angefeindet wurden oder sogar das Handtuch werfen wollten.

Ich kann nur sagen: Ja, ja, ja und ja! Gerade in den ersten Monaten als Neu-Blogger bin ich in das ein oder andere soziale Fettnäpfchen getreten. Und zwar so richtig mitten rein. Quaaatsch! Ich bloggte einfach drauf los und schrieb über das was mich bewegte. Da ich mein Blog nicht groß im Freundes- und Bekanntenkreis angesprochen hatte, war mir nicht klar, dass mitgelesen wird. Das ich überhaupt gelese werde. Bazinga – ich war so naiv. Und so gab es relativ schnell die erste verärgerte Person aus dem Dorf, die sich in einem meiner Texte erkannt hatte. Und beschwerte.

Ich entschuldigte mich, schrieb den Text um. Und keine Woche später kam dann der nächste Aufschrei – diesmal aus dem Freundeskreis. Auch hier hatte man sich selbst erkannt. Stein des Anstoßes war eine Erwähnung über Mütterbashing – und das dass gerade unter Freunden sehr verletzend sein kann.

Ich gebe im nachhinein zu, dass meine Worte nicht klug gewählt waren. Denn eigentlich wollte ich das leidige Thema gar nicht noch einmal hochkochen. Es folgte Anschuldigungen und schließlich eine Kündigung der Freundschaft. Eine persönliche Ausprache gab es nie. Nur einen ziemlich bösen Brief als Reaktion auf einen weiteren Blogpost von mir zum Thema Freundschaft. Ich will gar nicht weiter ins Detail gehen, jedenfalls stand da auf etwa einer Seite „F**ck dich“ und dass ich betreffende Personen aus meinem Online-Leben raushalten soll. BÄM!Read more

Leben mit Kindern, Mutterherz

Schwierig + Eltern= Schwiegereltern #Gastbeitrag

Anne von Top-Elternblogs möchte wissen, wie das bei anderen mit dem heiklen Thema Schwiegereltern so aussieht. Nerven die genauso wie bei ihr und gestalten heimlich die Wohnung um? Und drängeln die sich quasi auch so ins Partnerleben rein?

Was auch immer ihr von euren Schwiegereltern haltet, lasst es raus – und lasst es uns wissen, indem ihr an dieser Blogparade teilnehmt!

Wenn das mal so einfach wäre, liebe Anne. Denn der „Feind“ liest bekanntlich mit. Ehestreit und Krachgarten sind da vorprogrammiert. Nee, lieber nicht. Aber was tun, wenn einem echt was auf der Seele brennt, das einfach raus muss? Daher habe ich heute Dani von Glucke und So zu Gast, die sich auf meinem Blog mal so richtig auslassen will. Und die sich sicherlich über ein paar Tipps und liebe Worte freuen würde.

Ich weiß gar nicht so recht wie ich anfangen soll. Nach 3 Monaten Fernbeziehung lernte ich sie schon kennen. Meine Schwiegereltern. Sehr nett, förmlich und gebildet waren Sie. Sie mussten es ja auch sein, immerhin haben sie die Liebe meines Lebens auf die Welt gebracht und groß gezogen. Wohlgefühlt habe ich mich dennoch nicht. Ihr kennt dieses komische Gefühl, wenn man denkt, dass das Gegenüber nicht so ehrlich ist? 

Naja ohne Kind war das gar kein Problem, man sah sich ein paar Mal im Jahr und dann für ein Wochenende.

Mit der Geburt des Prinzen sollte sich alles ändern.Read more

Leben mit Kindern, Mutterherz

Ich fühl mich manchmal wie im Märchen

Ich bin ein riesiger Märchenfan und freue mich immer wie ein kleines Kind, wenn an Feiertagen die Märchenfilme rauf und runter gezeigt werden. So wie heute. Ich saß mit dem feinen Herrn auf der Couch und wie schauten „Hänsel und Gretel“. Ziemlich düster und etwas creepy – aber die Story war dem Sohn bekannt.

Doch diesmal sah ich die Geschichte mit anderen Augen. Eine Mutter, die ihre zwei Kinder im Wald zurück lässt, weil die Familie nichts zu essen hat. WTF? Eine Mutter, die ihr Wohl über das ihrer Kinder stellt. Welche Mutter tut sowas? Und warum ist eigentlich in jedem Märchen die Mutter entweder fies, tot oder von einer noch gemeineren Stiefmutter vertreten?

Fernab der Realität. Oder? Aber wenn ich mir so andere Märchen anschau, kann ich mich dort durchaus wiederfinden. Denn komischer Weise müssen die netten Frauen in Märchen immer irgendwie fleißig sein, putzen oder irgendeine krasse Aufgabe jenseits der Selbstaufopferung tun. Zur Anerkennung ihrer Arbeit werden sie dann geheiratet (hysterisch kicher).

Hei-ho, hei-ho, wir sind vergnügt und froh. (Schneewittchen)

Ja manchmal bin ich das Schneewittchen, das ihren Zwerge die Bude in Ordnung hält. Und auch in Sachen Rummäkeln machen die kleinen Knirpse zu zweit Genöle für sieben:Read more

Mama von Jungs
Jungs & Style, Leben mit Kindern, Mutterherz

Für Mamas mit Söhnen

Bezogen auf den bezauberden Text von The Respendent „To Dads with Daughters“ habe ich mich mal versucht, das ganze für Mamas mit Söhnen zu umzudichten. Dabei beziehe ich mich auf eigene Erfahrungen und hoffe für die Zukunft.

Am Anfang der Schwangerschaft überlegt man: Junge oder Mädchen? Wird das kleine Wesen in mir ja vielleicht ein „Mini-Me“? Eine kleine Räuber-Prinzessin, der man süße Frisuren flechten und mit der man shoppen gehen kann? Eben einfach ein bisschen weibliche Unterstützung, mit der man all die tollen Sachen spielen kann, die man als Kind so geliebt hat?

Es wird ein Junge! – Für Mamas mit Söhnen

 

Und dann sagt dir die Frauenärztin, dass es ein Junge wird. Mmmmh – irgendwie schade. Aber auch ok. Kein rosa, kein Glitzer, keine Einhörner. Dann wird eben nicht die Puppe vererbt, sondern das Tretauto. Statt sich die Namen von Filly-Pferdchen und Co. merken zu müssen, wird man eben mit Lego-Ninjago und Fußball konfrontiert.

Und dann merkt man als Jungsmama, dass neben all dem wilden Klischee-Jungskram Söhne auch ganz zarte und weiche Seiten haben können. Im Laufe der Zeit wirst du viele ganz spezielle und tiefgründige Momente mit deinem Sohn teilen. Momente, in denen dein Mutterherz einfach auf geht. Denn Jungs sind wirklich ganz liebenswerte Wesen. Wenn sie nicht grade den nächsten Streich planen, versteht sich.

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