Volle Gönnung – ich will nur ich sein

Was „gönnt“ ihr euch eigentlich, seitdem ihr Mütter seid? Ist es der regelmäßige Friseur-Besuch? Oder die tägliche 10-Minuten-Kaffeepause? Ein langes Telefonat mit der besten Freundin? Oder vielleicht die Ausübung eines Hobbys?

Egal was es ist: so ein bisschen Me-Time ist als Eltern schon was Feines. Aber ganz ehrlich finde ich, dass man diese Zeiten, in denen man sich um sich kümmert, sich nicht „gönnen“ müssen sollte. Dieses „Gönnen“ hat einen Beigeschmack von Extravaganz, welcher der Sache einfach nicht gerecht wird.

In meinen Augen ist eine Me-Time etwas, was selbstverständlich sein sollte. Eine kleine Auszeit vom Elternsein. Etwas, das man braucht, um seinen Akku aufzuladen, um sich gut zu fühlen. Um den Körper, den Geist oder die Seele wieder in Schwung zu bringen. Oder einfach mal wieder man selbst zu sein. Frau sein. Mann sein. Paar sein. Wie auch immer.

Wenn wir dann von „gönnen“ sprechen, hat das so was von „hui hui hui – die nimmt sich was raus“. Etwas was man macht, obwohl es vielleicht nicht ganz in Ordnung ist. Wofür man ein schlechtes Gewissen haben müsste. Weil es vielleicht zu dekadent oder negativ ist. Wisst ihr was ich meine?

Mama lässt die Brut beim überforderten Vater zurück, während sie sich die Nägel machen lässt und shoppen geht.

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Mein Kind hat mich verändert

Habt ihr euch auch schon Mal überlegt, wie ihr euch selbst verändert habt, seitdem ihr Kinder habt? Ich muss sagen, ich denke oft daran, wer ich noch vor 6 Jahren war. Marsha: Frau, Ehefrau, Kollegin, Freundin, Tochter. Punkt!

Und dann war ich auf einmal Mutter. Crazy Shit! Mein Leben hat sich schlagartig verändert. Ich bin ich. Aber irgendwie hängen da auch noch zwei kleine Wesen an mir, für die ich mitentscheiden, -planen und -denken muss. So viel Verantwortung. So wenig Zeit. Die tausend Dinge, die man so zu erledigen hat, quetscht man täglich in 24 Stunden. Die Prioritäten ändern sich. Schlaf, Me-Time, Pärchenzeit: das alles wird unendlich kostbar. Und Freundschaften ändern sich. Man ist igendwie an den Aufgaben, an sich selbst gewachsen.

Frida von 2KindChaos hat dazu aufgerufen, die Top 3 dieser Veränderungen aufzuschreiben.

1. Aus schüchtern wird extrovertiert

In erster Linie hat sich vor allem mein Selbstbewusstsein verändert. Ihr glaubt es nicht, aber früher wäre ich nie irgendwohin gegangen, ohne dort jemanden zu kennen. Ich wäre nie auf „Fremde“ zugegangen und hätte sie angesprochen. Mensch, früher war ich so unsicher und schüchtern. Lieber habe ich mit gar niemandem gesprochen, als das Falsche zu sagen und – wie so oft – in ein riesen Fettnäpfchen zu treten. Das ist nämlich meine Spezialität. Weiterlesen „Mein Kind hat mich verändert“

Verpeilt, Verpeilter, Mamademenz

Schwangerschaftsdement und Stilldemenz – davon hat jeder schon irgendwann Mal etwas gehört. Doch was ist mit der Mamademenz? Vergessen wir Mütter wirklich so viel, weil wir einfach zu viel auf der Kette haben?

Ich muss sagen, dass mich meine Mamademenz mindestens einmal die Woche erwischt. Nämlich dann, wenn ich mal wieder im Supermarkt stehe. Natürlich OHNE sorgsam geschriebenen Einkaufszettel. Der hängt nämlich noch dekorativ am Kühlschrank.

Also ist Freestyle angesagt: was war das noch mal, was wir so dringend brauchten? Käse, Obst und … da war doch diese EINE Sache. Diese Sachen, wegen der ich genau HEUTE einkaufen MUSSTE.

Also laufe ich los, suche mir was für die Obstschale zusammen, wähle Käse aus und dann steh ich da rum. Überlege. Mmmh. War es vielleicht Reis? Waschmittel? Joghurt? Ich packe einfach alles was mir einfällt zusammen, bezahle und fahre heim. Nur um dort festzustellen, dass wir nun drei Waschmittelpackungen in Reserve haben, unser Kühlschrank einer gut sortierten Molkerei gleicht und die Butter alle ist. Oaaar. Na wenigstens werden wir nie Angst vor schmutziger Wäsche haben.

Aber gut, das ist Alltag. Was jedoch wirklich mega peinlich ist, dass ich vergessen hatte, wie man den Fahrkartenschalter am Bahnhof bedient. Weiterlesen „Verpeilt, Verpeilter, Mamademenz“

Schön unperfekt – auch Dünne haben Vanilleseiten

Dani von Glucke und So will keine Diät machen, schon gar nicht mit einem Diät-Shake.  Und das ist auch erstmal gut so. Nicht nur weil diese Shakes kein Mensch braucht, sondern weil Dani – so wie ich sie kennen gelernt habe – einfach ein hübsche Frau mit einer liebevollen herzlichen Ausstrahlung ist. So jemand, der von innen strahlt. Und dazu noch diese dichte dicke blonde Haar, das ihr Gesicht wie eine Sonne umgibt. Wer schaut da auf irgendwelche Idealmaße?

Und doch fragt sie sich, ob es eigentlich richtige Körper zu richtigen Menschen gibt. Was ist mit all den Vanilleseiten? Was ist Schönheit? Und warum wird das Idealbild von Schönheit in der Gesellschaft so einseitig propagiert?

Tja – das Idealbild ist seit vielen Jahren eher von dünnen Menschen geprägt. Vielleicht nicht mehr Size Zero, aber doch dünn. Auch ich bin dünn, seitdem ich denken kann. Als schlechter Energieverwerter verbrenne ich quasi unzählige Kalorien. Ganz ohne Sport zu machen. Zunehmen ist für mich harte Arbeit – genauso wie bei anderen das Abnehmen.

Als Teenie wog ich 42 Kilo bei 164 cm Körpergröße. Weibliche Kurven? Fehlanzeige. Ich aß und aß, aber nichts tat sich. Ich fragte einen Arzt um Rat, denn irgendwas musste mit mir ja nicht stimmen. Vielleicht die Schildrüse? Doch der Doc schmetterte mir freundlicherweise ein „Sie sind magersüchtig“ ins Gesicht. „Und wenn man es leugnet, ist man´s erst recht.“ Aha. Dankeschön! Weiterlesen „Schön unperfekt – auch Dünne haben Vanilleseiten“

Fruchtiger Couscous-Salat #Rezept

Sommer, Sonne und warme Abende. Und mit ihr kommt die Lust auf leckeres, leichtes Essen. Eben diese Grilllaune. Deshalb mache ich mit bei der (Food)Blog-Parade „Gesund und lecker für jeden Tag“, an dem Foodblogger und Küchenchaotinnen wie ich einen Monat lang jeden Tag leckere Salate zeigen. Die Idee kam von Anisas Leichte Küche  – insgesamt sind es 33 Blogger, die vom 20.05. bis zum 22.06. leckere und gesunde Rezepte zum Thema „Da haben wir den Salat“ posten. Auch ich darf dabei sein und freue mich natürlich riesig darüber!

GesundundLecker

Für euch habe ich einen fruchtigen Couscous-Salat mitgebracht, der super zu Gegrilltem passt, den man aber auch locker ohne weitere Beilagen essen kann. Ich weiß nicht, wie ihr so zu Couscous steht. Ich mag ihn total, aber so ein Couscous braucht Würze und ein bisschen Pep. Sonst ist er einfach nur fad und lasch.

Und da meine Schwägerin den leckersten Salat ever macht, habe ich ihr das Rezept abgeschwatzt. Weiterlesen „Fruchtiger Couscous-Salat #Rezept“

Willkommen im Tollhaus #Spielplatzistüberall

Spielen eure Kinder eigentlich ausschließlich in ihren Kinderzimmern? Oder liegt bei euch auch überall Spielzeug herum? So in der ganzen Wohnung? Das fragt sich jedenfalls Wheelymum. Ich frag mich dabei eher, wo zur Hölle das Ladekabel von unserem Staubsauer-Robotschi ist. Nein, nicht falsches Thema. Das ist eine andere Seite von Spielplatz ist überall. Aber von vorne.

Wisst ihr, ich finde, irgendwie ist so ein Kinderzimmer – abgesehen vielleicht zum Schlafen – bis zum 3. Lebensjahr total verschenkter Raum. Eher ein Ort, an dem Klamotten und Spielsachen aufbewahrt werden. Gespielt wird dort eher wenig. Aber warum auch? Kinder sind Kinder. Was sollen sie sonst tun außer spielen? Die Steuererklärung machen, oder was? Und sich dabei nur in einem Raum aufhalten?

Daher finde ich es auch erstmal total in Ordnung, wenn im Wohnzimmer gepuzzelt, gemalt oder gebaut wird. Und warum nur dort? Es ist sogar äußerst praktisch alles zu verteilen. Während ich koche oder die Küche aufräume, kann der Mini paralell in seiner Spielküche Kaffee und Kuchen zubereiten. Und wenn Muddi mal putzt, sind die Söhnchen gleich mit dem passenden Kinderequipment zur Stelle und helfen. Jedenfalls so gut sie können.Öhm. Weiterlesen „Willkommen im Tollhaus #Spielplatzistüberall“