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Leben mit Kindern

Leben mit Kindern, Mutterherz, Spielen & Lesen

Der Zauber der Kindheit

Vor kurzem waren wir zum allerersten Mal zu viert im Kino. Der Rabauko durfte mit zweieinhalb Jahren seinen ersten Film sehen. Ich weiß, das ist verdammt früh. Manche Kinder schauen in dem Alter nicht Mal Fern. Aber es macht nun mal die Planung der Familienaktivitäten einfacher, wenn wir Dinge auch zu viert unternehmen können.

Also starteten wir einen Versuch mit „Feuerwehrmann Sam“, denn beim Rabauko ist seit kurzem große Sam-Liebe ausgebrochen. Während der feine Herr mittlerweile eigentlich schon aus der Story herausgewachsen ist. Ehrlich gesagt, mag ich den Feuerwehrmann selbst nicht wirklich. Hallo: Wieso gibt es in Pontypandy eigentlich mehr Feuerwehrleute als Einwohner? Wieso müssen die alle immer gerettet werden? Aber gut, der Film erschien uns für den ersten Versuch geeignet. Eine Stunde Film, das packen wir.

Mit großen glänzenden Augen saß nun der Rabauko auf seinem Kino-Sessel, auf dem Schoß ein kleines Tütchen Popcorn. Und ganz aufgeregt plapperte er so gut wie jeden der Dialoge nach oder erklärte uns grinsend die Szenen. „Da ist ein Feuer, das brennt.“ „Daaaa, der ist ins Wasser gefallt.“ Er wäre sicherlich eine geniale Vertretung für Feuerwehrhauptmann Steele, denn der widerholt ja auch einfach alles.Read more

Leben mit Kindern, Reisen & Entdecken

Der Rabauke mag nicht groß werden

Dass unsere Kinder groß werden, das passiert von ganz alleine. Manchmal reichen nur wenige Tage oder Wochen und schon ist unser Baby oder Kleinkind nicht nur ein paar Zentimeter gewachsen, sondern hat on Top noch ganz neue Skills drauf. Wir staunen, wenn die ersten Sätze gesprochen werden, das erste Lied gesungen oder das erste Glas Wasser eingeschenkt wird. Und nur ein Blick auf ein 6-Monate altes Foto verrät uns: Puuh, das Kind ist unbemerkt ganz schön groß geworden.

Groß werden, das ist nicht nur körperliches Wachsen, sondern das Aneignen von Fähigkeiten und Erlangen von Selbstständigkeit. Groß werden ist ein an sich selbst Wachsen; ein wiederkehrendes Meistern neuer Herausforderungen.

Mama, iss bin doch noch klein!

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Leben mit Kindern

Familiensonntag #WMDEDGT 3/17

Heute ist wieder der fünfte des Monats und damit „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ von Frau Brüllen. Zeit also, um euch Mal wieder in den Alltag mitzunehmen. Und da der Sonntag bei uns Familienzeit ist, haben wir auch wieder ganz schön viel mit der Familie erlebt.

7:00 – Der Rabauke wird wach und steht mit dem Iro-Mann auf. Ich darf noch etwas liegen bleiben. Aber scheinbar ist der Mann nochmal im Wohnzimmer eingepennt, denn der Rabauko kommt alle 10 Minuten zu mir an´s Bett. „Mama, wo ist das Papa-Handy?“, „Mamaaaa, darf ich Pad?“, „Mamaaaa…..“. Ich bin leicht genervt als der Mann mit ablösen will und protestiere. Also darf ich noch ne halbe Stunde länger liegen bleiben. Wie gut, dass nun der hungrige und maulende Kater mit im Schlafzimmer ist. Oaaaar.Read more

Leben mit Kindern

Ich bin dann mal weg

Ich hab vor kurzem schon auf Facebook rumgefragt, wie lange die längste Zeit war, die ihr von euren Kindern getrennt verbracht habt.

Manche waren bisher nur wenige Stunden von ihren Kids getrennt, andere einige Tage und manche sogar Wochen. Manchmal lag es daran, dass das Kind Urlaub mit anderen Familienangehörigen machte, manchmal war der Grund aber auch ein (unfreiwilliger) Krankenhausaufenthalt oder die Arbeit. Und immer wieder dabei: Akute Vermissung und sogar ein schlechtes Gewissen.

Ich kann das gerade sehr gut nachvollziehen. Denn auch ich bin kurz davor, meine Jungs ganze vier Tage daheim bei Papa zu lassen. Während ich irgendwas zwischen Arbeiten und Urlaub machen werde – mit meinen Kollegen. Mallorca is calling.Read more

Körper & Seele, Leben mit Kindern

Märchenhafte Elternauszeit – Kinderfrei Teil 2

Und da saßen wir nun im Auto – zu zweit – und fuhren Richtung Mosel. Voller Vorfreude auf das schöne Märchenhotel, das der Iro-Mann ausgesucht hatte. Und unserer Pärchenzeit.

Mit dabei auch ein kleiner Kloß im Hals. Gemischte Gefühle für unseren erste Elternauszeit. Die wir uns ja eigentlich so lang ersehten hatten. Wir drängten also die ganzen Worst-Case-Szenarien aus unseren Köpfen. Aber dieses Elternsein kann man nicht einfach abstreifen. Oder?Read more

Leben mit Kindern

Wenn Murphy zuschlägt – Kinderfrei Teil 1

Könnt ihr euch noch an die Zeit erinnern, als ihr noch nicht „Mama“ und „Papa“ wart, sondern einfach nur ein Paar? Als die Wochenenden im Bett oder auf der Couch verbracht wurden, man romantisch Essen ging und so zu zweit in den Tag hineinlebte?

Ich vermisse manchmal diese Zeit – vor allem das Ausschlafen und das Rumgammeln. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Jungs und bedauere auch garantiert nicht meine Mutterschaft. Nur eben manchmal, ja, da sehne ich mich nach einer Pause.

Denn unser Alltag als Eltern ist eben doch meist ziemlich durchgetaktet, wenn er nicht gerade total chaotisch ist. Zeit zu zweit: Fehlanzeige. Meist sitzt man abends nur noch matt und müde auf der Couch und netflixt sich so durch die Serien. Romantischer wird´s dann auch nicht mehr. Und das scheint nicht nur uns so zu ergehen.Read more

Leben mit Kindern

Sonntags nach unserer Elternauszeit #WMDEDGT 2/17

Erst gestern sind wir von unserer zweitägigen Elternauszeit zurück gekommen und schon jetzt hat uns der Alltag wieder. Auch wenn dieser ganz sanft mit dem Sonntag anklopft. Bei uns sind die Sonntage eigentlich mit Besuchen bei der Familie und Freunden verplant. Nur diesmal haben alle etwas anderes vor oder sind krank. Und wir eher im Faultier-Modus. Ich nehme euch heute mit durch unseren Sonntags-Alltag:

7:00 – Der Rabauko wird wach und trink neben mir im Bett noch die Reste aus seinem Fläschen. Ich schlafe weiter, während er mit dem Papa aufsteht.

8:20 – Ich wache auf und gehe ins Wohnzimmer. Der Iro-Mann darf sich nun nochmal hinlegen. Ich mache uns ein kleines Frühstück und mir einen Kaffee. Wir puzzeln, schauen „Sendung mit der Maus“ und „Feuerwehrmann Sam“. Danach baue ich mit den Jungs eine riesige Höhle aus unserer Strandmuschel, dem Wohnzimmertisch und vielen Decken. Ein Piratenschiff. Dummerweise liegt das Piratenkostüm noch im Auto und ich mag im Schlafanzug nicht in die Garage gehen. Ich gemeine Mama.Read more

Leben mit Kindern

Fast ein Erstklässler – unsere Schuleingangsuntersuchung

Heute war HerrSjardinskis Einschulungsuntersuchung. Ein Tag, dem ich mit etwas Respekt entgegensah, waren doch die zwei letzten Us nicht sonderlich gut gelaufen. HerrSjardinski hatte sich beide Male nicht von seinem Kinderarzt untersuchen lassen. Beim zweiten Mal hat er dazu noch das ganze Behandlungszimmer verwüstet und ich bin vor Scham im Boden versunken. Der Kinderarzt nahm es damals gelassen. Nur ich machte mir Sorgen um die kommende Schuleingangsuntersuchung. Bibber.

Dass der feine Herr schulreif ist, daran zweifelte ich keine Sekunde. Er hat einen immens großen Wortschatz, lässt sich Bücher für das Lesealter 8-12 vorlesen und ist auch sonst sehr eloquent. Viel mehr als seinen Namen kann er noch nicht schreiben, dafür rechnet er im Zahlenbereich hundert bis tausend schon sehr sicher und fängt gerade an zu multiplizieren. Er kann alle Zahlen – auch die vierstelligen – lesen. Genauso Preise. Der kleine Graf Zahl hat sich das sich alles selbst beigebracht.

Aber ob er die ärztliche Untersuchung mitmachen würde? Immerhin ist das in meinen Augen auch ein Zeichen, ob ein Kind in der Schule klar kommt – vor allem mit den Lehrern.

Also fuhren wir Montagmorgen zu dritt zum Gesundheitsamt. Einen ausgefüllten Fragebogen, den Impfpass und das Vorsorgeheft im Gepäck. Kaum waren wir da, ging es auch gleich los.

Ein bisschen Sport am Morgen

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Leben mit Kindern, Mutterherz

Du bist mein Lieblingskind

In den letzten Tagen habe ich mich sehr oft hinterfragt, ob ich einen meiner Söhne bevorzuge. Ob ich vielleicht manchmal ungerecht bin, wenn ich mich in manchen Situationen mehr auf einen fokussiere. Beispielsweise wenn ich mit dem einen Lego baue, puzzele oder bade, während der andere alleine ein Hörspiel hört, malt oder auch mal fernsieht. Fühlt der jeweils andere sich dann ausgeschlossen, wenn sich meine Aufmerksamkeit nur auf ein Kind konzentriert?

Und dann wäre ja noch die Streitigkeiten, die ich täglich schlichten muss. Bin ich da fair? Tröste ich den großen Sohn genauso warmherzig wie den kleinen Bruder? Höre ich dem kleinen genauso geduldig zu wie dem großen? Und zeige ich meine Liebe beiden gleich?

Habe ich ein Lieblingskind?

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Leben mit Kindern, Reisen & Entdecken

Das Kind, das nach 2 Jahren endlich durchschläft

Kenn ihr diese Nächte mit drei bis zu acht Schlafunterbrechungen? Wenn man gar nicht mehr weiß, was Tiefschlaf ist, weil man alle zwei Stunden aufwacht, um Nuckel zu reichen, zu stillen oder Fläschchen zu machen? Und zu guter Letzt noch wickeln muss, weil sonst das Kind spätestens um vier Uhr morgens klatschnass ist? Oaaar.

Ich kenne sie zu gut. Nach mancher hatte ich Augenringe bis zum Boden. Aber nun, so als Licht am Ende des Tunnels, scheinen die Nächte endlich endlich besser zu werden.

Wisst ihr, als der feine Herr noch ein klitzig kleines Baby war, schlief er relativ schnell nachts durch. Mit vier Monaten wachte er noch ein- bis zwei Mal auf. In seinem eigenen Bett und Zimmer versteht sich. Mit vielleicht acht Monaten pofelte er bis morgens um 5 Uhr. Und nachdem ich ihn zu mir ins Bett holte, schlief er hier dann selig weiter. BÄM. Mit einem Jahr musste man sich außer bei Krankheit keine Sorge um die nächtliche Ruhe machen.

Es war so einfach. Alles easypeasy. Wir waren stolz wie nur was. Fragten uns, warum sich manche Eltern so anstellten und diesen ganzen „Affentanz“ mit Einschlafbegleitung, Familienbett und Co. zuließen. „Die sind doch selbst schuld“, dachten wir.

Und dann kam der kleine Bruder. Das Baby, das nicht alleine einschlafen wollte. Das Kind, das nachts weinte, weil es Körperkontakt brauchte. Das Kind, das permanent wach wurde, um zu trinken. Und das ich jede verkackte Nacht ohne Licht im Bett wickeln musste, weil sonst alles nass war. Manchmal sogar zweimal.
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