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Leben mit Kindern, Reisen & Entdecken

Schniedirallala – 5 Tipps für Jungsmamas rund um das beste Stück

Ich weiß noch wie es war, als mir die Frauenärztin bei der Vorsorgeuntersuchung ein 100 Prozent sicheres „Es wird ein Mister“ entgegen schmetterte. Mein Bauchgefühl hatte sich bestätigt und mich überflutete ein krasses emotionales Chaos. Auf der einen Seite war ich so froh, endlich zu wissen, wer da in meinem Bauch heran wächst. Nämlich nicht mehr „das Baby“ oder „das Gummibärchen“, sondern eben der „HerrSjardinski“. Und auf der anderen Seite dachte ich: „Oh fuck, ich hab doch gar keine Ahnung von Jungs“.

Das unbekannte Wesen „Junge“ also. Mit Mädchenkram kenne ich mich aus, aber mit Jungs? Mittlerweile – nach zwei Jungs – kann ich jedenfalls sagen: Das Geschlecht ist in Bezug auf Charakter, Spielvorliebe und Geschmack total wumpe. Nicht alle Jungs mögen Autos, manche können stundenlang in der Kinderküche spielen und manche brauchen 100 Kuscheltiere im Bett. Manche Jungs sind wild, manche mögen lieber vorlesen und puzzeln. Und Pink und Lila kann auch eine beliebte Farbe sein.

Vor allen in den ersten Jahren möchte ich mal behaupten, dass es bei Jungs keine großen Unterschiede zu Mädchen gibt. Tja, bis auf einen eben. Das beste Stück.Read more

Leben mit Kindern, Mutterherz, Reisen & Entdecken

Erziehen ohne auszurasten: Wie man aufhört, seine Kinder anzuschreien

Es gibt so Tage, an denen ist mein Hals ganz rau vom vielen laut sein und schimpfen. Wenn alles aufeinander kommt – eine Nacht mit wenig Schlaf, viel zu tun auf der Arbeit, die Katze hat in die Küche gekotzt und dann landet noch zum drölfzigsten Mal die Schorle auf dem frisch gewischten Boden und die Jungs sind nur am streiten – ja, dann ist so ein Tag. Kennt ihr die auch?

Diese Tage sind einfach nur furchtbar. Doch sie sind bei mir zum Glück nicht so häufig. Und doch tut es mit immer leid, wenn ich dann wegen Kleinigkeiten explodiere. Sheila McCraith ging es ähnlich – sie schrie ihre vier Söhne täglich an, bis sie beschloss, sich zu ändern. Die Orange-Rhino-Challenge war geboren. Und sie zog es durch und schaffte es über 365 Tage am Stück, nicht zu schreien.

In „Erziehen ohne Auszurasten“ verrät Sheila, wie sie das geschafft hat und gibt interessante Impulse, um sein Verhalten zu verändern: seine Wut unter Kontrolle zu bekommen, sich abzulenken und liebevoll mit seinen Kindern zu interagieren. Und aus einem grauen gereizten „Rhino“ ein warmes liebevolles orangenes zu werden.Read more

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Lieblingsbücher für Schulanfänger

HerrSjardinski fiebert nun schon eine Weile dem Schulstart entgegen und saugt gerade jeden Tropfen Information auf, der mit dem Thema „Schule“ zusammenhängt. Daher findet er im Moment gerade auch Bücher spannend, die sich um den Schulalltag drehen. Unsere liebsten vier möchte ich euch heute kurz vorstellen. Und wer auch so eine Leseratte daheim hat, die gerne auch schon etwas längere anspruchsvollere Bücher mag, wir vielleicht etwas Inspiration für Schultüte oder den Osterhasen finden.

1 Pfeffer, Minze und die Schule

Extra geschrieben für Vorschulkinder, geht es in dem Buch natürlich um den Schulbeginn. Pfeffer und seine Freunde sind ganz schön aufgeregt – vor allem fragen sie sich, wer die zukünftige Klassenlehrerin sein wird. Doch nicht etwas die Furcht erregende Boxerin? Es werden Forschungsrucksäcke mit Skihelmen und im Katzenklo gewälzten Socken geschnürt, um dem Lehrergeheimnis auf die Spur zu kommen. Aber man hat ja schließlich nur Angst vor dem, was man nicht kennt. Oder?Read more

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Teuflisch gut: Luzifer Junior – Zu gut für die Hölle #Rezension

Wissen eure Kids eigentlich, was die Hölle ist? Ihr wisst schon, dieser schweflig stinkende Ort, in dem es Backofen-warm ist? Ja genau der. Dort geht es schon etwas ruppig zu, findet auch manchmal Luzie. Und stellt für die Heavy-Metal-Fans aus Abteilung 27 auch mal Metallica an. Deshalb bekommt Luzie auch mächtig Ärger mit seinem Papa, dem Teufel höchst persönlich. Der findet seinen Sohn nämlich viel zu nett und schickt ihn dorthin, wo man das Bösesein am besten lernen kann: in ein Internat auf der Erde.

Und dort wartet ganz neuer Ärger. Luzifer kommt nicht nur in den Genuss von Schokolade, sondern ist auch noch sterblich. So sieht sich der Sohn des Teufels schnell mit einem zerfließenden Gesicht, höllischen Rülpsern sowie gefährlichen Büchern konfrontiert. Und dann ist da ja noch die gemeine Bande vom schnöseligen Torben, bei dem man Bösesein eigentlich so herrlich abgucken könnte, wenn…ja…wenn man eben nicht so nett wäre…Read more

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Der Rabauke mag nicht groß werden

Dass unsere Kinder groß werden, das passiert von ganz alleine. Manchmal reichen nur wenige Tage oder Wochen und schon ist unser Baby oder Kleinkind nicht nur ein paar Zentimeter gewachsen, sondern hat on Top noch ganz neue Skills drauf. Wir staunen, wenn die ersten Sätze gesprochen werden, das erste Lied gesungen oder das erste Glas Wasser eingeschenkt wird. Und nur ein Blick auf ein 6-Monate altes Foto verrät uns: Puuh, das Kind ist unbemerkt ganz schön groß geworden.

Groß werden, das ist nicht nur körperliches Wachsen, sondern das Aneignen von Fähigkeiten und Erlangen von Selbstständigkeit. Groß werden ist ein an sich selbst Wachsen; ein wiederkehrendes Meistern neuer Herausforderungen.

Mama, iss bin doch noch klein!

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Rechnen lernen vor der Einschulung

HerrSjardinski liebt Zahlen. Schon seit geraumer Zeit zählt er alles, was man überhaupt zählen kann. Die Sekunden während er Zähne putzt zum Beispiel. Oder Schritte. Oder wie oft während des Hörspiels seines kleinen Bruders das Wort „Bobo“ fällt [ganze 36 Mal innerhalb einer Folge, wissta Bescheid]. Er zählt, weil es ihm Spaß macht und er einfach Zahlen mag. So bizarr sich das auch anhört. Erst neulich hat er mich damit verblüfft, dass er ganz ohne Nachdenken wusste, dass eine halbe Million ganze fünf Nullen hat.

Aber der feine Herr zählt nicht nur, so dass Graf Zahl neidisch werden könnte. Er rechnet auch. Und zwar mittlerweile im hunderter Bereich. Meistens beginnt er eine Reihe. 16 plus 16 sind 32. 32 plus 32 sind 64. 64 und 64 sind 128. 128 und 128…. so geht das dann weiter, bis er am tausender Bereich kratzt. Addiert wird alles im Kopf. Subtrahieren fällt ihm dagegen noch etwas schwer, so dass er etwas überlegen muss oder auch mal Fehler macht. Aber noch ist er ja gar nicht in der Schule. Und da wären wir beim Knackpunkt. Read more

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An was sich ein Kleinkind erinnert

„Bin auf die Rolltreppe gefallt. Hab nicht gehört. Mama hat Stopp geruft. Dann war ich im Krankenhaus. Daaaaaa war ein Aua.“ Der Rabauke tippt auf die Narbe am Kinn, während sich seine Worte beim Sprechen überschlagen. Diese Rolltreppengeschichte. Sie poppt fast täglich auf. Er wird sie wohl noch erzählen, wenn er in 30 Jahren mit seinen Kumpeln zusammensitzt.

Mittlerweile kennt diese Geschichte wirklich jeder, der den Rabauken kennt. Die Erzieherinnen im Kindergarten, die Damen an der Wursttheke, unsere Nachbarn, Menschen mit denen ich telefoniere und denen der Rabauko „Hallo“ sagen will sowie sämtliche Kassiererinnen unseres Supermarkts. Jeder. Er platzt damit einfach heraus, stammelt halb unverständlich. Aber es scheint ihm sehr wichtig zu sein.Read more

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Der Nein-Sager – Hello Autonomiephase

Seit einigen Tagen komme ich mir vor wie im falschen Film. Ich scheine so gar nichts richtig zu machen. Jedenfalls wenn man den Rabauken fragen würde. Dessen Lieblingswort ist seit kurzem „NEIN“! Und zwar diese motzelige „Nein“, in dem Wut und Tränen mitschwingen, wie es nur Kinder zwischen 2 und 4 Jahren beherrschen. „NEIIIIN“. Motzeldimotz. Herzlichen Glückwunsch. Das Kind ist mit knapp 2,5 Jahren in der Autonomiephase.

Bei HerrSjardinski war das immer ein Auf und Ab – eine Welle von Trotz-Phasen, die relativ heftig, aber in sich immer kurz waren. Bis irgendwann der Spuk vorbei war. Mit dem Rabauken sind wir jetzt erst am Anfang. Ich schwanke zwischen Lachen und Verzweiflung. Denn jeder Dialog ist gespickt mit „NEINS“.

Machen wir n Trinkspiel draus

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Schwimmkurs im Winter – wir sind dann mal krank

Also Mal vorweg: Ich bin nicht so der dollste Schwimmer. Mir ist das Wasser meist zu kalt und überhaupt ist Schwimmen nicht so mein Ding. Ich hasse es. Aber ich kann es. Meine Mama hat es mir mit 4 Jahren beigebracht, im Schulschwimmkurs habe ich dann den Freischwimmer gemacht.

Nun ist es ja nicht so easy, seinem eigenen Kind schwimmen beizubringen, wenn man selbst nicht gerne ins Wasser mag und dazu noch ein Kleinkind dabeihat, das ebenfalls nicht schwimmen kann. Jedenfalls habe ich mir das dann doch nicht so zugetraut. Trotzdem fand ich es wichtig, dass der Herr schwimmen lernt und sich über Wasser halten kann. Denn Ertrinken ist immerhin die zweit häufigste Todesursache bei kleinen Kindern. Und im Hinblick auf den nächsten Sommer, wollte ich dann doch die Option haben, entspannt mit beiden Kindern alleine Schwimmen zu gehen.

So hat HerrSjardinski im Spätsommer zweimal die Woche einen Schwimmkurs besucht. Der Kurs war toll, der Schwimmlehrer hat sich viel Mühe gegeben und der Herr ging gerne hin. Es machte ihm Spaß. Das Seepferdchen hatte er jedoch ganz knapp nicht geschafft, weil er sich nicht so recht traute, ohne Schwimmgürtel zu schwimmen. Ein Folgekurs war daher schnell gebucht. Im Winter. Ihr könnt euch denken, was jetzt kommt.Read more

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Das Kind, das nach 2 Jahren endlich durchschläft

Kenn ihr diese Nächte mit drei bis zu acht Schlafunterbrechungen? Wenn man gar nicht mehr weiß, was Tiefschlaf ist, weil man alle zwei Stunden aufwacht, um Nuckel zu reichen, zu stillen oder Fläschchen zu machen? Und zu guter Letzt noch wickeln muss, weil sonst das Kind spätestens um vier Uhr morgens klatschnass ist? Oaaar.

Ich kenne sie zu gut. Nach mancher hatte ich Augenringe bis zum Boden. Aber nun, so als Licht am Ende des Tunnels, scheinen die Nächte endlich endlich besser zu werden.

Wisst ihr, als der feine Herr noch ein klitzig kleines Baby war, schlief er relativ schnell nachts durch. Mit vier Monaten wachte er noch ein- bis zwei Mal auf. In seinem eigenen Bett und Zimmer versteht sich. Mit vielleicht acht Monaten pofelte er bis morgens um 5 Uhr. Und nachdem ich ihn zu mir ins Bett holte, schlief er hier dann selig weiter. BÄM. Mit einem Jahr musste man sich außer bei Krankheit keine Sorge um die nächtliche Ruhe machen.

Es war so einfach. Alles easypeasy. Wir waren stolz wie nur was. Fragten uns, warum sich manche Eltern so anstellten und diesen ganzen „Affentanz“ mit Einschlafbegleitung, Familienbett und Co. zuließen. „Die sind doch selbst schuld“, dachten wir.

Und dann kam der kleine Bruder. Das Baby, das nicht alleine einschlafen wollte. Das Kind, das nachts weinte, weil es Körperkontakt brauchte. Das Kind, das permanent wach wurde, um zu trinken. Und das ich jede verkackte Nacht ohne Licht im Bett wickeln musste, weil sonst alles nass war. Manchmal sogar zweimal.
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