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WorkingMom

Höchste Zeit für ein paar smarte Tricks und eine Gebrauchsanweisung für die Afterwork-Familie und die knappe Zeit zwischen Kita, Job, Einkauf und Zubettgehen. Dreifachmama Nathalie Klüver weiß, was man tun kann, um die Nerven zu schonen, so dass alle etwas von der gemeinsamen Freizeit haben. #familie #familienleben #ratgeber #workingmom #beruf #mama #mamasein #lesen #buch #eltern #zeit #erziehung
Spielen & Lesen, WorkingMom

Afterwork Familie: Stressfrei durch den Familienalltag als Workingmom

Vormittags im Büro einen Fulltimejob in 20 Stunden quetschen, Nachmittags den Kindern bei den Hausaufgaben helfen, sie zum Sport begleiten oder Arzttermine organisieren und zwischendrin Haushalt, Freunden und allen sonstigen Aufgaben gerecht werden. Puh. Oft sind die Nachmittage von beruftätigen Eltern so vollgestopft, dass der Familienalltag in Stress ausartet.

Bloggerin und Dreifachmama Nathalie Klüver (Eine ganz normale Mama) weiß Rat. Bereits ihr Buch Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein hat mir ausgesprochen gut gefallen. Mit Afterwork Familie richtet sich sich nun konkret an berufstätige Eltern und widmet sich der gemeinsamen Familienzeit.

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Leben mit Kindern, Werbung, WorkingMom

Mehr Me-Time: Der Zaco-Saugroboter A9s mit Wischfunktion im Test

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Ich hasse Hausarbeit, vor allem Staubsaugen. Doch bei zwei haarenden Katzen und zwei Jungs, die permanent Sand und Dreck von Fußballplatz & Co in die Wohnung einschleppen, müsste ich eigentlich täglich saugen. Will ich aber nicht. Viel lieber mag ich auch mal zwischen Büroschluss und dem nächsten „Kindertermin“ einfach eine halbe Stunde lesen, anstatt den Fußboden krümelfrei zu bekommen.

Und genau das kann ich jetzt endlich, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, weil mir Me-Time eben doch wichtiger ist als die Sauberkeit unseres Fußbodens. Wir haben nämlich ab sofort Zaco, ein Wisch- und Saugroboter, der das für mich erledigt. Während ich Kaffee trinke und lese. Ha!

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Power Woman - Starke Frauen #Kidnerbuch #Girlpower #frauen #geschichte
Spielen & Lesen, WorkingMom

Buchtipp Power Women – Was starke Frauen dir raten würden

Eine starke Gesellschaft braucht starke Frauen und Mädchen. Wie die Schülerin Emma Gonzalez, die sich nach einem Amoklauf an einer US-Schule in einer Wutrede kritisch an Trump und die Waffenlobby wendet. Oder Malala Yousafzai, die bereits mit 10-Jahren für ihr Recht auf Schulbildung gegen die Taliban kämpfte. Oder die Schauspielerin Emma Watson, die neben ihrer Karriere Schule und Studium wuppt und sich nun für die Gleichberechtigung von Frauen einsetzt.

In Power Women – Geniale Ideen mutiger Frauen werden 25 außergewöhnliche Frauen vorgestellt. Und am Ende darf ich ein Exemplar an euch verlosen.

Darum geht´s in Power Women

 

In Power Women finden sich die wahren Geschichten von 25 Frauen, die alle auf ihre eigene Weise die Welt verändert haben – von den Trung-Schwestern, die vor 2000 Jahren in Vietnam eine Rebellion gegen China anführten, über Katharina die Große, die Kaiserin von Russland wurde, zu der engagierten Schauspielerin Emma Watson, die eine große Fürsprecherin der Rechte von Frauen und Mädchen ist.

Power Women - Was starke Frauen der Zeitgeschichte dir raten würden. Ein Buch für Mädchen ab 10 Jahren #girlpower #geschichte #emanzipation #rebelgirls #buchtipp #kinderbuch #buch #frauen

Neben den Schilderungen der großen Leistungen und Ideen dieser Frauen geht Power Women aber auch der Frage nach, was sie sagen würden, wenn sie mit Fragen und Problemen konfrontiert wären, die Mädchen von heute tagtäglich beschäftigen. Nach jeder Lebensgeschichte findet man daher einen Abschnitt, in dem man erfährt, was diese starken Frauen zu den Fragen und Problemen sagen würden, die junge Mädchen täglich beschäftigen. Am Ende des Buches gibt es dazu einen kleinen Test, mit dem man herausfinden kann, welcher fantastischen Frau man am meisten ähnelt.

Power Women ist für Mädchen ab 10 Jahren gedacht – ich würde es aber eher als Teenie-Buch sehen. Ein cooles Geschenk für starke Mädchen.

Power Women - Was starke Frauen der Zeitgeschichte dir raten würden. Ein Buch für Mädchen ab 10 Jahren #girlpower #geschichte #emanzipation #rebelgirls #buchtipp #kinderbuch #buch #frauen

Was sind eigentlich starke Frauen?

 

Starke Frauen findet man nicht nur in Geschichstbüchern. Sie begegnen uns jeden Tag. Starke Frauen müssen keine Promis oder anerkannte Feministinnen sein. Starke Frauen können auch du und ich sein. Indem wir einfach den Mut haben, das zu sagen und zu tun, für das wir brennen. Indem wir für unsere Rechte kämpfen, für andere einstehen oder einfach nur unsere Meinung sagen. Indem wir nicht gegen etwas sind, sondern für etwas einstehen. Und vielleicht auch mal gegen den Strom schwimmen.

Wenn ich mir die Frauen aus meinem Umfeld anschaue, sehe ich einen Haufen außergewöhnlicher Frauen. Solche, die den Mut haben, ein Kind auch ohne Partner zu bekommen. Solche, die mit 40 neben Kindern, Haus, Job und Pferd studieren – und dann immer noch Zeit haben, anderen zu helfen. Frauen, die ihren gut bezahlten und sicheren Job kündigen, weil sie eine andere Idee haben und sich selbst verwirklichen möchten. Und solche, die vor Gericht ziehen, weil sie in der Schwangerschaft gekündigt wurden.

Ein bestimmtes Vorbild habe ich nicht, auch wenn ich die Leistungen vieler Frauen bewundere. Aber am meisten imponieren mir die starken Frauen, die mit ihrere Ausstrahlung andere mitreißen können. Die motivieren nach dem Motto „wenn ich das schaffe, dann kannst du auch etwas bewirken“.

Auch Power Woman motiviert und trifft damit den Zahn der Zeit. Die Ähnlichkeit zu dem Titel „Good Night Stories for Rebel Girls“ ist nicht zu leugnen, wobei ich die Biografien in Power Women etwas besser recherchiert und detaillierter findet. Die Was-Würde-Fragen am Ende der einzelnen Biografien finde ich teilweise gut gelungen – hier wird der Bogen zu sozialen Medien, Mobbing und teueren Marken-Must-Haves gespannt. Eben Probleme, mit denen Jugendlichen zu kämpfen haben. Ob die Ratschläge wirklich zum reflektieren anregen? Ich würde es mir wünschen. Genauso wie ein ähnliches Buch für Jungs.

Power Woman - Starke Frauen #Kidnerbuch #Girlpower #frauen #geschichte

Verlosung von Power Women

 

Wenn du ein Mädchen kennst, das dieses Buch unbedingt lesen solltest – oder du selbst schauen willst, welcher Power Frau du ähnlich bist – dann hüpfe doch in den Lostopf.

Was du tun musst? Verrate mir welche starke Frau du richtig cool findest (sie muss auch nicht in dem Buch vorkommen).

Ich würde mich freuen, wenn du mir auf Facebook oder Instagram folgst.

Was ihr sonst noch wissen solltet:

  • Das Gewinnspiel geht bis zum 23. Juli 2018 23 Uhr.
  • Du kannst auf dem Blog oder Instagram am Gewinnspiel teilnehmen. Für jeden Kanal bekommst du ein Los und hast daher zweifache Gewinnchance.
  • Das Los entscheidet.
  • Du solltest über 18 Jahre alt sein.
  • Du solltest eine Postadresse in Deutschland haben.
  • Falls sich der Gewinner nicht innerhalb von 5 Tagen meldet, wird der Gewinn neu ausgelost.
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.
  • Die Gewinner gebe ich hier und auf Instagram bekannt.

Ich drück euch die die Däumchen!

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Power Woman – Geniale Ideen mutiger Frauen

♥ Autor: Kay Woodward
 Übersetzung: Andreas Jäger
 Seiten:
 112
♥ Verlag: ArsEdition
 ISBN: 978-3-8458-2862-6
 Altersempfehlung: ab 10 Jahren
 Preis: 16,- €

Leben mit Kindern, Spielen & Lesen, WorkingMom

Mit Trennungsangst richtig umgehen – Interview mit Flim-Autorin Sandra

Ich kann mich noch gut an die Eingewöhnung von HerrnSjardinski erinnern. Sie verlief eigentlich anfangs recht unkompliziert. Und trotzdem war es in den ersten Jahren fast jeden Tag ein tränenreiches Drama, wenn wir uns im Kindergarten verabschiedet haben. Vielleicht hätte uns damals auch ein Buch wie Flim Pinguin im Kindergarten von Sandra Schindler geholfen, dass den Trennungsschmerz vom feinen Herrn ernst nimmt?

So lange hat sich Flim, der kleine Pinguin, auf seinen ersten Tag im Kindergarten gefreut. Und tatsächlich: Mit den anderen Kindern kann man so vieles erleben. Doch nach ein paar aufregenden Wochen wird Flim schmerzlich bewusst: Mama fehlt. Ohne sie will er nicht bleiben. Zum Glück hat Mama eine rettende Idee … Eine Geschichte gegen Trennungsängste bei Kindergartenneulingen.Read more

Mutterherz, WorkingMom

Blöde Kuh & das Autoritätsproblem – 1000 Fragen an mich selbst #13 / #14

Alle zwei Wochen beantworte ich nun Fragen im Sinne der Selbstfürsorge und Selbstfindung – im mittlerweile gehört es dazu. Das Schöne: ich lerne wirklich immer wieder etwas Neues über mich. Und manchmal muss ich richtig nachdenken. Hier nun ganz viel über mich, zum Beispiel warum ich immer zu meinem Wort stehe, auch wenn ich dann die Marsha aus der zweiten Klassen bin, und warum ich eher ein Teamplayer bin:Read more

1000 Fragen Mutter&Söhnchen
Leben mit Kindern, Mutterherz, WorkingMom

Die Suche nach dem Glück – 1000 Fragen an mich selbst #11 / #12

Heute gibt es die Fragen wieder im Doppelback, die ich ganz im Sinne der Selbstfürsorge und Selbstfindung beantworte Diesmal geht es sehr um die Suche nach dem Glück, wann ich besonders glücklich bin und warum das Glück manchmal auch ungewollt kommt:

1000 Fragen an dich selbst – #11

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn? Wir wohnen in einer Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus. Die Menschen, mit denen ich zusammen unter einem Dach lebe, kenne ich ganz gut und sie sind mir teilweise sehr ans Herz gewachsen. Unser indischer Nachbar kommt fast jeden Abend vorbei, manchmal bringt er was zu Essen mit. Mit den Studenten über uns verstehen wir uns auch super: Wir füttern die Katzen gegenseitig, wenn wir im Urlaub sind. Und auch sonst helfen wir uns im Haus gegenseitig oder freuen uns, wenn ein anderer selbst gebackene Plätzchen vor die Tür gelegt hat. Im Sommer grillen wir zusammen im Garten. Besser geht nicht.Read more

WMDEDGT 2/18 - Mutter&Söhnchen
Leben mit Kindern, WorkingMom

Pinterest-Träume & erste Ostereier – WMDEDGT 2/18

Heute ist wieder der fünfte des Monats – also Zeit für Tagebuchbloggen nach dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. Diesmal an einem Montag – ein Tag, der sowieso immer so mega vollgestopft ist. Denn ich muss nicht nur den Kühlschrank nach dem Wochenende füllen, sondern auch arbeiten gehen. Warum ich im Moment von Pinterest träume und wir schon für Ostern basteln, erzähle ich euch gleich ….

6:30 – Der Wecker klingelt und ich schleiche in die Küche. Alles schläft noch. Seitdem der Rabauko seinen Schnuller endlich endlich los geworden ist (das berichte ich euch noch, wie wir DAS geschafft haben), schläft er auch endlich viel besser und kommt nicht mehr jede Nacht in mein Bett. Ich mache die Frühstücksbrote für die Jungs und gehe dann ins Bad. Um 7 Uhr muss ich den feinen Herrn wecken, denn der muss mit mir aus dem Haus.Read more

Leben mit Kindern, WorkingMom

Nicht perfekter Gammelsonntag – WMDEDGT 11/17

Heute ist wieder der fünfte des Monats – also Zeit für Tagebuchbloggen nach dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. Diesmal nehme ich euch mit durch meinen Sonntag. Am Wochenende sind wir meist im Gammelmodus und pflegen eines unserer liebsten Rituale: Frühstücken. Morgens lassen wir Eltern uns abwechselnd schlafen, während die Kinder ein erstes Frühstück mit Nutella-Toast, Müsli oder Joghurt genießen. Und mittags, da gibt es dann eben ein zweites Frühstück mit allen zusammen. Warum der Tag dann ganz und gar nicht pädagogisch wertvoll war, erzähle ich euch gleich….

7:00 – Der Rabauke wird wach und schluft ins Wohnzimmer zu seinem Bruder und seinem Papa. Ich darf noch etwas liegen bleiben, bis der Mann mich um 8:30 ablöst.

8:30 – Von jetzt auf gleich im Betriebsmodus: Der Rabauko will ein Puzzel haben, der feine Herr Nutella-Toast und die Küche ist unaufgeräumt. Ich räume die Spülmaschine aus und machen nebenbei ein kleines Frühstück, das wir im Wohnzimmer essen. Vor dem Fernsehr. Ja, ich weiß, böse böse Unsitten. Aber ganz ehrlich mag auch ich lieber im gemütlichen Wohnzimmer kuscheln und dabei mit nem Kaffee in der Hand „Die Pfefferkörner“ schauen.

9:30 – Draußen ist es verregnet und total dunkel – die Katzen flippen an den Balkontüren aus. Nein, sie können nicht fliegen, sondern kommen da über eine Treppe zum Balkon hoch. Jedenfalls wollen die nun auch ihr Frühstück. Und dann wollen auch noch die Nachbarskatzen von oben was zu Fressen. Ich geh mal im Bademantel hoch.

10:30 – Nach der ersten Runde Bruderkeile sind die Jungs nun am spielen – jeder für sich. Und ich kann mich ein bisschen mit anderen Bloggern via Facebook austauschen. Denn da ist ja noch die Sache mit meinen verschwundenen Blog-Followern.

11:30 – Puh, wenn man sich mal so einem Blogproblem widmet, vergisst man schnell die Zeit. Aber zum Glück streiten sich die Jungs mal wieder und wir verlassen unseren Gammelmodus. Yeah. Nicht! Eine Runde Badewanne für die Jungs und danach machen wir zusammen Waffelteig für unseren Brunch.

12:30 – Schock – um die Uhrzeit kann man dann auch mal selbst ins Bad gehen. Ich telefoniere mit einer befreundeten Mama – morgen ist der Hort zu und wir müssen etwas umplanen. Die Jungs backen mit dem Papa die Waffeln, kochen Eier und decken den Tisch. Und dann gibt es eine sehr leckeres Frühstück. Ich sehe sogar auch wieder wie ein Mensch aus. Ein kurzes Gefühl von Urlaub an dem trüben Herbsttag.

13:30 – Der feine Herr darf einen Film schauen. Der Mann widmet sich dem Vorhang-System vom Möbelschweden und ich versuche den Rabauko ins Bett zu legen. Letzteres klapp nicht. So gar nicht. Er ist unleidlich, will nicht bei mir im Bett bleiben und muss permanent seinen Bruder ärgern. Es fliegen Bücher an Köpfe.

Mach doch einfach mal die Augen zu.
NEIN, dann seh iss doch gar nix mehr.
Oaaarrr!

15:00 – Ich finde eine Beschäftigung für beide Kinder, die kurzweilig funktioniert: Fliegen jagen. Wir haben nämlich ungefähr seit einer Woche drölfzigtausend Stück in der Küche. Ich sag nur Katzenfutter. Der Rabauke freut sich, wenn er eine erwischt, während der feine Herr sauer ist, dass er die „bessere“ Fliegenklatsche nicht hat. Und es gibt wieder Streit und Tränen. Wären wir doch mal besser raus gegangen.

16:00 – Der Rabauko muss nun alleine in seinem Zimmer spielen, damit es mal 5 Minuten keinen Streit gibt. Dabei schläft er auf seinem Sitzsack ein. Schön. Naja, so kann ich mich auch mit den Vorhängen beschäftigen, damit wir das heute noch fertig bekommen.

18:00 – Die Jungs kochen Spaghetti, ich mache die Wäsche. Das war heute ein sehr unspäktakulärer Tag mit viel Langeweile, Fernsehen und Streit. Warum muss es eigentlich immer anstrengender sein, daheim zu bleiben als unterwegs zu sein? Aber wenn ich so auf den Terminkalender für nächste Woche schaue, bin ich ganz froh, dass wir uns heute nicht vor die Tür bewegt haben.

19:30 – Gleich machen sich die Jungs Bett fertig und dann kommt mein liebster Tagesabschnitt: Die Vorlesezeit.

Wenn ihr noch mehr Tagebucheinträge von heute lesen mögt, dann schaut mal bei Frau Brüllen vorbei.

FamilyCon Speaker
Mutterherz, WorkingMom

Speaker bei der FamilyCon – Kooperationen auf Augenhöhe #Verlosung GoodieBag

Wie ist das eigentlich, wenn man vor einem Haufen Eltern-Bloggern vorträgt und zwar über ein Thema, was alle reizt, nämlich Kooperationen? Puh, ich muss sagen, das war ganz schön aufregend für mich. Am 14.10. war die FamilyCon in Mannheim, die von Frida von 2kindchaos und Sabrina von Babykeks organisiert wurde. Ich erzähle euch einfach ein bisschen, wie der Tag und diese erste Speaker-Erfahrung für mich so war. Und am Ende verlose ich noch ein Giveaway Päckchen prall gefüllt mit Babyprodukten.Read more

WorkingMom

Blog-Gedanken: Warum Instagrammer keine Blogger sind

Seit einiger Zeit beobachte ich, dass sich immer mehr Instagrammer in ihrem Profil als „Blogger“ bezeichnen. Damit kann man sich nämlich nicht nur besser vermarkten, es klingt auch cooler. Und auch in den sozialen Medien poppen immer mehr Diskussionen auf: „Sind Instagrammer Blogger?“

Ich finde es schwer, diese Frage mit 140 Zeichen auf Twitter oder unter einem Foto auf Instagram zu beantworten. Denn dazu muss man meiner Meinung etwas ausholen. Vor allem, wenn man sich mit Blog und sozialen Kanälen seit mehr als 15 Jahren beschäftigt.

Was Blogger und Instagrammer gemeinsam haben

 

Klar ist, dass Blogger als auch Instagrammer eigenen Content erstellen. Sie posten mal mehr oder weniger professionell erstellte Fotos. manchmal nach einem ansprechenen künstlerischen Konzept. Mal zu einem bestimmten Thema. Mal dreht sich ein Account nur um eine Person und ist Selfie-lastig. Manche Instagrammer lassen Bilder sprechen, andere schreiben lange und lustige Texte dazu. Und durch diese Vielfalt werden Instagrammer immer wichtiger für Unternehmen und Agenturen, um Produkte in Szene zu setzten. Ja, das tun sie auch, sie machen Werbung. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Nur scheint sich die Bezeichnung „Blogger“ eben etwas besser auf der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern zu machen. Vielleicht ist er einfach etablierter, verständlicher und griffiger als „Instagrammer“? Der Begriff „Blogger“ ist dabei keine rechtlich geschützte Berufsbezeichnung. By the way gilt das auch für den Begriff „Journalist“.  Und im Prinzip darf sich – rein rechtlich – jeder so nennen.

Doch was genau ist eigentlich ein Blogger?

 

Ein Blogger ist Verfasser von Text-Beiträgen, die er auf seiner eigenen Webseite (WordPress & Co.) oder Blogportalen veröffentlicht. Ein Blogger führt also eine Art Internet-Tagebuch und steht als wesentlicher Autor über dem Text. Er schreibt meistens in der Ich-Perspektive und verbreitet seine persönliche Meinung. Blogger vernetzen sich mit anderen Bloggern, indem sie Beiträge mit Trackbacks und Pingbacks zu anderen Blogs verlinken – so sollte das jedenfalls sein. Dadurch steigern sie nicht nur die Bekanntheit ihrer Blogs, sondern auch die Reichweite der Beiträge. Blogger sind keine Journalisten, die sich generell sachlich an Fakten orientieren.

Und wo ist der Unterschied?

 

Im Gegensatz zu Bloggern veröffentlichen Instagrammer ihre Beiträge auf einer App. Sie können innerhalb der Beiträge nicht verklinken, sondern nur Personen innerhalb der Community markieren. Anhand von Hashtags können Beiträge „gruppiert“ werden, sind also bestimmten Themen zuzuordnen. Die Instagram-App lässt allerdings keine direkte Verlinkung innerhalb der App zu Beiträgen anderer Instagrammer zu. Auch ist der Instagrammer nicht wirklich Herr über das Ranking der Beiträge. Sie lassen sich also nicht durch steuerbare Einflüsse „pushen“. Auch hat der Instagrammer weder Gestaltungsspielraum seines Profils (z.B. mit einem Impressum) noch großen Einfluss auf persönliche Design-Gestaltung. Manchmal sogar nicht mal über sein eigenes Konto – das kann nämlich von heute auf morgen gelöscht oder gesperrt sein.

Klar könnte man jetzt sagen, dass Instagrammer Microblogger sind, die sich anhand von der Kombination Bild und Wort Gehör verschaffen. Einige Instagrammer erzählen nämlich wirklich schöne Geschichten. Und im Prinzip stimmt die Bezeichnung „Microblogger“, auch wenn ich sie dann noch etwas treffender für Twitter sehe. Denn hier findet man doch größere Parallelen zum ursprünglichen Bloggen: Ich kann direkt verlinken, bin über Suchmaschinen findbar, habe persönliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Für einen Blogger ist Instagram wie jeder Social Media Kanal eine Ergänzung, ein Tool, um die Leser auf das Wesentliche zu ziehen: den Blog.

Blogger und Microblogger haben soziale und politische Relevanz

 

Aber dann ist da noch etwas, was mir etwas beim Instragammen fehlt, das ich bei Bloggern eher finde. Die politische und soziale Relevanz. Das soll jetzt keinesfalls abwertend klingen oder gar eingebildet – ich würde mich jetzt nicht selbst zu den relevanten Meinungsmachern zählen. Doch Instagramm scheint mir bisher nicht die Plattform zu sein, auf der man sich vorwiegend kritisch und tiefgründig mit brisanten Themen auseinander setzt. Hier steht das Bild im Vordegrund oder sogar die Komposition aus Bilder – mal pastellig weiß, mal atemberaubend schön, mal real. Manchmal werden Selfies zum Erfolg oder einfach nur traumschöne Torten und Wohnungen. Das trifft den Zahn der Zeit. Aber es ist eben dann doch nur oberflächlich gedacht und regt weniger zum Nachdenken an. Vielleicht tue ich dem Ganzen jetzt auch unrecht und ich habe noch nicht DIE sozialkritischen Insta-Accounts gefunden, die in der Presse zitiert werden? Oder das Ganze ist erst auf dem Vormarsch?

Suche ich also ein kritisches Auseinandersetzen mit bestimmten Themen so lande ich entweder auf Twitter oder eben auf Blogs. Ja, ich weiß, nicht alle Blogs sind tiefgründig. Das will ich gar nicht behaupten. Aber es gibt eben eine große Anzahl von Expertenblogs. Und dort finde ich Rants, Kritiken, Aufklärung oder satirische Beiträge. Dort entstehen Meinungen, die von anderen Bloggern, der Politik und den Medien aufgegriffen werden.

Und so ist es auch ein Stück mit den Kooperationen. Als Blogger nimmt man nicht einfach Kooperationen an, sondern hinterfragt, ob es für die Leserschaft interessant ist und dem Lesepublikum einen Mehrwert bietet. Einige Blogger – nicht alle – setzten sich wirklich kritisch mit den Dingen, die sie da nun testen, auseinander, anstatt sie nur zu zeigen oder zu integrieren. Manchmal mit journalistischem Charakter, wenn ich an Rezensionen oder Produktvergleichen denke. Auf Instagram ist das  technisch einfach gar nicht wirklich möglich beispielsweise zu Quellen zu verweisen oder mehrere Seiten zu beleuchten.

Instagrammer sind keine Blogger: Zwei Medien – zwei Welten

 

Egal ob Blog oder Instagram – es geht bei beiden um den Spaß am Schreiben und / oder Fotografieren. Es geht darum neue Dinge zu entdecken und dies mit anderen zu teilen. Und jeder hat seine Daseinsberechtigung, egal auf welcher Plattform und mit welchen Mitteln er seine Kreativität ausleben möchte.

Blogger müssen nicht gut auf Instagram sein. Genauso wenig wie Instagrammer ein eigenes Blog haben müssen. Und genauso wie Online und Print als völlig verschiedene Welten mit unterschiedlichen Zielgruppen angesehen werden, sollte das auch bei Blogs und Instagram möglich sein. Es sind einfach zwei verschiedene Kanäle, die man nicht über einen „Kamm“ schweren sollte, auch was die Begriffe angeht.

Für mich sind Instagrammer einfach keine Blogger. Sondern etwas ganz Eigenes. Wie siehst du das?

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