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Mutterherz

Good Night Stories for Rebel Girls - 100 starke Frauen. Warum ich finde, dass auch Jungs "andere" männliche Vorbilder brauchen
Mutterherz, Spielen & Lesen

Rebel Girls und 10 Helden für Jungs, die anders sind

Vor kurzem las ich von dem Buch „Good Night Stories for Rebel Girls“ – ein Buch mit 100 Kurzportraits über ziemlich kluge, kreative und starke Frauen. Ich wollte dieses Buch unbedingt habe und habe es mir endlich bestellt. Nicht nur weil es so ein künstlerisches Werk mit wunderschönen Illustrationen ist, sondern weil ich die Idee dahinter einfach toll finde. Zeigen, wie stark, mutig und klug Frauen und Mädchen sein können. Ich bin der Meinung, nicht nur jedes Mädchen, sondern auch jeder Junge sollte genau dieses Buch vorgelesen bekommen. Trotzdem brauchen Jungs auch „andere“ männliche Vorbilder. 

„Good Night Stories for Rebel Girls“ ist in der Geschichte des Croudfunding das Buchprojekt mit dem höchsten Foundingbetrag aller Zeiten und konnte dank vieler Unterstützer aus 70 Ländern sowie Künstlerinnen aus aller Welt realisiert werden. Ganz schön krass, oder?

Ich liebe es in den „Rebel Girls“ zu blättern und neue Heldinnen zu entdecken. Auch den Jungs konnte ich schon die ein oder andere Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Vor allem der Rabauke interessiert sich für die vielen bunten Bilder und möchte, dass ich ihm auch den Text vorlesen. Besonders mag er dabei die sportlichen Rebel Girls, die findet er ziemlich cool.

„Mama, ist die schon gestorben?“
„Ja, die Frau hier ist schon gestorben.“
„Ooohh, wie ssade.“

Aber, auf der anderen Seite finde ich es auch etwas schade, dass es so ein Buch mit besonderen männlichen Vorbildern nicht für Jungs gibt.Read more

Leben mit Kindern, Mutterherz

Shopping Haul und wir treffen bald das Sams – WMDEDGT 1/18

Heute ist wieder der fünfte des Monats – also Zeit für Tagebuchbloggen nach dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. Das erste Mal in diesem Jahr, deshalb sind wir auch noch im Ferienmodus. Die letzten Tage haben wir hier ganz schön rumgegammelt und immer bis 9 Uhr geschlafen!!!, während der Herzensmann arbeiten gehen musste. Kolätschi! Heute haben wir uns mal ausnahmsweise ziemlich viel vor genommen – irgendwann müssen wir ja auch aus dem Gammelmodus kommen. Denn am Montag muss auch ich wieder ins Büro, der Rabauko in den Kindergarten und für HerrSjardinski startet eine Woche Ferienbetreuung. Warum wir heute noch Koffer packen und der feine Herr shoppen geht, erzähle ich euch gleich ….

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Smartphone für Kindergartenkinder - muss das sein? Mehr auf Mutter&Söhnchen
Leben mit Kindern, Mutterherz

5 Dinge, die 3-Jährige mit einem Smartphone tun würden

Manchmal, da nerven mich diese Smartphones. Zum Beispiel in der S-Bahn. Da finde ich es schrecklich, wenn alle Menschen um mich herum ihre Umgebung ausblenden, auf ihre Handys starren und sich in den Weiten der digitalen Welt versinken lassen. Oder auf Partys, wenn sie Stories posten, filmen und Fotos machen, ohne den Moment zu leben. Es gibt Tage, da ertappe ich mich selbst, wie sich ein „nur mal kurz Instagram“ in eine Ewigkeit verwandeln. Und ich hasse das an mir selbst.

Mittlerweile meide ich einige „Zeitfresser“ wie Twitter – um einfach nicht mehr zu lange auf das Handy zu starren. Und ich frage mich, was es mit unseren Kindern macht, wenn man ihnen diese Welt vorlebt. Wenn man ihnen das Smartphone in die kleinen Händchen drückt, um Fotos oder Kurzvideos zu schauen oder sie auch mal ein Spiel spielen lässt.

Ich frage mich, wie sich das alles weiter entwickeln wird. Müssen Grundschulkinder schon ein eigenes Handy haben? Gerüchteweise besitzen wohl viele eines – heimlich – um im Notfall erreichbar zu sein. Ich weiß nicht, ob ich das so gut finde. Aber noch kenne ich kein Kind, das eines im Ranzen versteckt. Aber heute sind es „nur“ Grundschulkinder – und morgen? 3-Jährige mit Smartphone?

Was würden 3-Jährige eigentlich machen, wenn sie ein eigenes Smartphone hätten? Wenn es extra für Kindergartenkinder zugeschnittene Geräte gäbe? Ich habe mal überlegt, was der Rabauko mit so einem Teil anstellen würde:Read more

Weihnachten und Religion
Leben mit Kindern, Mutterherz

Bad Religion – Ich glaube nicht und feiere trotzdem Weihnachten

Vor kurzem habe ich meine Gedanken zum Thema Religion auf Instagram geschrieben – und es ist eine kleine Diskussion entbrannt. Es gab viel Zuspruch für meine Sicht der Dinge, aber einige hatten auch anderen Input und viele haben einfach ihre Geschichte erzählt. Das fand ich total spannend. Und da dachte ich, ich vertiefe hier nochmal meinen Religions-Post.

Meine Kinder sind getauft. Ich habe kirchlich geheiratet. Weil es meinem Mann viel bedeutet, obwohl auch er nicht gerade gläubig ist. Ich bin nicht getauft, habe mich aber sehr intensiv mit Religion auseinander gesetzt. Reliunterricht, Jungschar, Jugendkreis: Ich war sogar mal auf einer Freizeit mit der Kirche. Aber das war irgendwie wie Gehirnwäsche in einer Sekte. Es hat mich rückblickend sehr entsetzt, wie da mit Jugendlichen umgegangen wurde. Wie sie instrumentalisiert wurden. Ich habe mich abgewendet von der Kirche und viel darüber gelesen – „Nein und Amen“ von Uta Ranke-Heinmann zum Beispiel.Read more

Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag - Real-Satire über Helikopter-Eltern, meine Rezension zum Spiegel Online Buch auf Mutter&Söhnchen
Mutterherz, Spielen & Lesen

Hilfe, Helikopter-Eltern! Diskussion zu einer Real-Satire

Ich zähle sicherlich nicht zu den Helikopter-Moms, die ständig um ihr Kind kreisen und ihnen jede Lebenshürde aus dem Weg schaffen. Oder das Kind sogar gar nicht erst mit Gegenwind konfrontieren. Aber so ganz offen zugeben, dass man gerne helikoptert, würde wahrscheinlich keiner von uns. Man ist als Elter ja auch ein klein wenig betriebsblind, nicht? Außenstehende würden vielleicht sogar sagen, dass es bei allen Eltern Situationen gibt, in denen der Helikopter ganz leise vor sich hinbrummt.

Warum ich keine Helikopter-Mom bin, ist ganz einfach gesagt: mir wäre das einfach zu anstrengend. Ich bin zwar auch mal besorgt und behüte meine Jungs, aber wenn sie sich zutrauen, etwas alleine zu machen, dann freue ich mich, mache mir einen Kaffee und lehne mich entspannt zurück. Denn wenn ich mich so an meine Kindheit erinnere, waren die Momente ohne Eltern doch am spannensten. Alleine zu Freunden gehen, Rad fahren oder draußen rum bummel mit der Ansage „zum Essen bist du daheim“ war einfach ein Gefühl der Freiheit, die man nur als Kind so richtig genießen konnte. Wir hatten damals keine Handys und es hat funktioniert.Read more

Leben mit Kindern, Mutterherz

Hangry Mom & Nikolaus Vorbereitungen – WMDEDGT 12/17

Heute ist wieder der fünfte des Monats – also Zeit für Tagebuchbloggen nach dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. Diesmal nehme ich euch mit durch meinen Dienstag. Das ist einer der Tage, an denen ich halbtags arbeite und die Kinder länger in ihren Betreuungen sind. Zum Glück haben wir uns heute nicht viel vor genommen, denn manchmal sind diese Arbeitstage echt stressig für uns alle. Warum ich trotzdem ziemlich grumpy war und warum heute Nacht nicht nur der Nikolaus kommt, erzähle ich euch gleich ….Read more

FamilyCon Speaker
Mutterherz, WorkingMom

Speaker bei der FamilyCon – Kooperationen auf Augenhöhe #Verlosung GoodieBag

Wie ist das eigentlich, wenn man vor einem Haufen Eltern-Bloggern vorträgt und zwar über ein Thema, was alle reizt, nämlich Kooperationen? Puh, ich muss sagen, das war ganz schön aufregend für mich. Am 14.10. war die FamilyCon in Mannheim, die von Frida von 2kindchaos und Sabrina von Babykeks organisiert wurde. Ich erzähle euch einfach ein bisschen, wie der Tag und diese erste Speaker-Erfahrung für mich so war. Und am Ende verlose ich noch ein Giveaway Päckchen prall gefüllt mit Babyprodukten.Read more

Leben mit Kindern
Leben mit Kindern, Mutterherz

20 Fakten – So merkst du, dass du mit Kindern zusammen lebst

Das Leben mit Kindern ist so …. anstrengend. Ja einfach anstrengender, als ich je gedacht hätte. Man fühlt sich manchmal so ausgelaugt leer und möchte einfach nur schlafen. So zwei drei Tage durchgehend wäre jedenfalls ziemlich mega. Einfach mal nichts machen. Aber mit Kindern hat man immer etwas zu tun – die schier unendliche ToDo-Liste, die man nie abarbeiten kann.

Und warum das Ganze? Weil es eben doch nichts Schöneres im Leben gibt. Wie beispielsweise Kinderlachen. Oder diese kleine Hand, die deine fasst. Oder der verschwitze Kinderkopf, der sich an dich lehnt. Aber weil das Leben mit Kinder meistens alles andere als pastellig, aufgeräumt und geordet ist, gibt es von mir meine 20 Fakten für den echten Scheiß, durch den wir Mamas und Papas uns kämpfen.

So ist das Leben mit Kindern wirklich

 

1. Man hört sich Sätze wie „Jeder popelt in seiner eigenen Nase“ sagen. Ständig.

2. Arbeiten gehen hat auf einmal sowas von Freizeit. Kein Kollege oder Kunde kann einen so megamäßig auf die Palme bringen wie das eigene Kind. Sozusagen Erholung pur.

3. Genauso wie alleine Einkaufen gehen. Ist das nicht herrlich, wenn man nicht immer „Nein, ich kauf das nicht!“ sagen muss?

4. Was mich auf ein anderes ganz spezielles Thema bringt: Essen. „Kinder kommt nörgeln, Essen ist fertig“ – ein Satz mit so viel Wahrheit.

5. Denn was heute lecker war, ist morgen „Bäh!“ Und sowieso kocht die Frau im Kindergarten besser als du!

6. Was zur Folge hat: Du lebst fortan nur noch von Essensresten deiner Kinder.

7. Sogar manchmal von denen, die auf dem Boden landen, weil du einfach zu faul bist, zum drölfzigsten Mal etwas in den Müll zu werfen.

8. Dr. Beckmann ist übrigens dein bester Freund.

9. Zusammen mit dem – mir unbekannten – Erfinder des Feuchttuchs und des feuchten Klopapiers.

10. A pros Popo: Die Sache mit den Körperflüssigkeiten. Nach einem Jahr Eltern-Sein, umgeben von Schnodder, vollgekotzt bis ins Genick und die Hände voll mit Kacke, kann einen nichts mehr so schnell aus der Fassung bringen.

11. Als Mama kann man eigentlich immer nur alles falsch machen. Nicht nur in den Augen anderer (zu viel stillen, zu wenig stillen – zu viel arbeite, zu wenig arbeiten usw.), sondern auch in denen deines Kindes. Manchmal hast du einfach nur das Brot falsch geschmiert oder falsch geschnitten, manchmal bist du der Arsch, weil du Hilfe anbietest – oder auch nicht.

12. Aber ohne Kind(er) kann man auch nicht mehr sein. Schon bei einer Nacht getrennt von seinen Kindern fängt diese schreckliche Vermissung an.

13. Und manchmal, da Platzt man fast vor Stolz, weil beispielsweise das Kacka endlich mal den Weg ins Klo gefunden hat.

14. Man sieht sich in seinen Kindern. Gesten, Gewohnheiten und Vorlieben. Und genießt Gemeinsamkeiten wie den Musikgeschmack.

Leben mit Kindern

15. Auch wenn diesem dann Kindergitarren zum Opfer fallen, weil Kind sich „Guitar smashing“ eben von Kurt auf YouTube abgeschaut hat. Ich sag nur „Hade naunau“.

16. Sowas passiert übrigens genau in den Momenten, in denen du gerade auf Klo bist, das heiße Nudelwassser vom Herd nimmst oder unter der Dusche stehst. Genau dann wird garantiert etwas kaputt gemacht, ein Glas Wasser ausgekippt, gegen eine Tür gerannt oder ein erbarmungsloser Fight mit dem Bruder angezettelt.

17. Und trotzdem lacht man so viel zusammen. Wie beim gemeinsamen Spiel, wenn „Dr. Meier-Metzel“ einen mit dem Hammer am Bauch operiert.

18. Oder wenn einen mal der Sohn lobt, weil dein klägliche Versuch, ein Auto aus Legoteilen zu bauen, halbwegs geglückt ist.

19. Man lacht sogar, wenn es auf eigene Kosten geht. Denn der kindliche Charme bringt es auf den Punkt. immer und gnadenlos. So viel Ehrlichkeit muss man erst mal vertragen. „Mama, bäh, du stinkst“ – Huch, das war wohl der morgendliche Mundgeruch. „Papa, du kleiner Speckberg“ – Das waren wohl zu viele Essensreste? „Mama, dass passt dir ga niss“ – Danke, das Kleid sieht wohl echt scheiße an mir aus.

20. Mit Kindern lernt man sich selbst von einer anderen Seite kennen. Und alle Emotionen sind tausendfach stärker – Liebe, Angst, Freude, Zufriedenheit. Und das Wichtigste: man feiert die kleinen wirklich wichtigen Dinge im Leben. Wie Gesundheit.

 

Dieser Text ist Teil der Blogparade #thereallebenmitkindern von Frida von 2kindchaos. Lest doch einfach mal vorbei!

Jungspapa
Leben mit Kindern, Mutterherz

Wo sind die männlichen Vorbilder? Lasst die Jungs Jungs sein!?

Sind Jungs wirklich so anders wie Mädchen? Ja, vielleicht. Vielleicht sind sie im Durchschnitt etwas lauter und vielleicht rangeln sie auch eher. Und die Interessen sind mit zunehmendem Alter unterschiedlich. Aber verlieren Jungs gleich ihre männliche Identität, wenn sie im Kindergarten basteln oder malen?

So suggeriert jedenfalls der Artikel aus der ELTERN family „Wie erzieht man heute einen Jungen?“ Von den Jungen als heutige Bildungsverlierer ist da die Rede. Von Vätern als Mütter-Imitat, weiblichen Mustern, die in der Erziehung vorherrschen, und dass es nicht gut tue, wenn die Jungen „sich zu viel an Frauen und Mädchen orientieren“. In einigen Punkten stimme ich vielleicht zu, aber als Jungsmama kann ich das echt nicht auf mir sitzen lassen.Read more

Baby Füße
Mutterherz

Eine schwere Entscheidung – ein drittes Kind?

Ich sitze auf dem Klo und bin einfach unfassbar glücklich….Ja ich weiß, das ist vielleicht kein allzu eleganter Einstieg für einen Text zu einem so unfassbar emotionalen und schwierigen Thema. Aber so war das heute morgen….Also, ich saß da, blickte in die Kloschüssel und war erleichtert. Meine Periode, endlich! Mit einigen Tagen Verspätung, aber da!

Die letzten Tage habe ich schon etwas gebangt. Denn mit einer kleinen Abweichung der morgentlichen Routine hatte ich an einem Wochenende doch glatt meine Pille vergessen einzunehmen. Und dies erst am Tag drauf bemerkt. Doch da war es schon zu spät, um an zusätzliche Verhütung oder gar Abstinenz zu denken. Gnäh!Read more

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