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Leben mit Kindern

Leben mit Kindern

Das Schmollmonster mag keine Regeln

Der vierte Geburtstag steht vor der Tür. Etwas ganz besonderes – vor allem in Sachen Kindersport. Denn ab vier Jahren darf man hier in die Turnstunde ohne Eltern gehen. Und auch Fußball, Tanzen und Karate werden hier ab vier Jahren angeboten. Also haben HerrSjardinski und ich ausgemacht, dass wir uns sowohl Fußball als auch Karate anschauen wollen. Und so standen wir neulich im Mini-Dojo mit sage und schreibe einem anderen kleinen Karatekid im selben Alter. Der Karatetrainer fragte gleich, ob HerrSjardinski mitmachen wolle. Der zog sich dann prompt um. Läuft super, dachte ich. Doch da hatte ich die Rechnung ohne HerrnSjardinski gemacht. Denn nachdem der Trainer den Parcours erklärte (rennen, kriechen, balancieren und 10 Mal gegen einen Boxsack schlagen), verschränkte Dr. Schmoll die Arme und dampfte Richtung Umkleide ab. Wortlos zog sich HerrSchmollinski wieder um – nach 2 Minuten Training.

„Schatz, was ist den los?“
„Bin beleidigt.“
„Warum denn? Gefällt es dir nicht?“
„Bin beleidigt.“

Das mit dem Trotz kenne ich bereits bei HerrnSjardinksi, aber das Schmollmonster war mir neu. Read more

Baby Füße
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Das Spuckkind – das Baby der besonderen Art

MisterWin auf dem Fuchs

Herzlichen Glückwunsch, es ist ein Spuckkind. Folgenden Text finden Sie nicht auf Wikipedia, er könnte hier aber stehen. Das Spuckkind ist ein Baby der besonderen Art. Es hat den fiesen Plan, alle nur erdenklichen Textilien von der Babydecke bis hin zum Sofakissen in den käsigen Geruch vergorener Muttermilch zu hüllen. Jaaa, alles soll nach Milchkotze riechen! Ob das Baby einfach nur den Geruch mag oder ob es gar sein Territorium damit markieren möchte, ist noch unerforscht.

Das modische Spuckkind

Sie mögen sich gefreut haben, genug Babyoberteile für Ihren Spross angeschafft haben. Aber genug ist für ein Spuckkind nicht genug. Niemals. Denn ein frisch angezogenes Oberteil ist für ein Spuckkind wie für einen kreativen Künstler die weiße Leinwand. Die sofort befüllt bzw. in diesem Fall bespuckt werden muss, is klar. Und so wird die Garderobe von dem Baby von Welt drei- bis viermal täglich gewechselt. Aber auch die elterliche Kleidung bleibt nicht verschont. Ob Hemd, Pulli, Bluse, Kleid – alles wird augenblicklich mit einem Klecks Milchspuck versehen. Das modische Detail, das den Spuckkindeltern noch gefehlt hat. Oder hatten Sie vielleicht einfach noch kein babygerechtes Parfum aufgetragen? Wer weiß schon, was in dem kreativen Köpfchen Ihres Spuckkindes vorgeht.

Die verschiedenen Disziplinen des Spuckens

Das Spuckkind ist nicht nur ein besonders modisches Babyexemplar, nein es ist auch sehr sportlich. Damit die kleine Babykäserei seinen Tagesplan erfüllen kann (Sie erinnern sich: ALLES soll noch Kotze riechen), gibt es verschiedene Spuckarten.Read more

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Der Laternenenumzug aus der Elternhölle

Martinsfeuer

Früher als ich noch keine Mama eines Kindergartenkinds war, hatte ich eine eher romantisch-herbstliche Vorstellung von Laternenumzügen. Singend ziehen die Kinder durch nächtliche Straßen. Ihre Laternen leuchten in allen Farben. Am Ende des Umzugs wartet ein wärmendes Lagerfeuer, an dem fröhlich gesungen wird. Und an dem alle ihre ofenwarme Weckmännchen essen können. Leider ist das nicht ganz so.

Es regnet. Der Iromann und ich laufen mit HerrSjardinski an der Hand und MisterWin im Wagen los. Um 17 Uhr wollen wir uns alle am Pfarrhaus treffen, denn die Kirche wird gerade renoviert. Gut, denke ich, müssen sich nicht alle in die kleine Kirche quetschen. Leider ist der Gemeindesaal noch viel kleiner. Und schon proppe voll. Einige Eltern mit Kinderwägen warten bereits draußen. Ebenso ein Papa mit einem schreienden kleinen Bruder. Wir gesellen uns zu der kleinen Gruppe. Es regnet wieder etwas doller und ich habe JETZT schon keine Lust mehr. Obwohl HerrSjardinski seine Freunde begrüßt und MisterWin schön schläft. Wenigstens das läuft. Ich packe die Laterne vom feinen Herrn in eine durchsichtige Plastiktüte und ernte verständnislose Blicke vom Iromann.

Es kommen immer mehr Eltern. Ich weise den Iromann mit diebischer Freude darauf hin, dass die Hälfte davon ihre Laternen in Tüten gehüllt hat. Der Papa mit dem kleinen Bruder ist mittlerweile ein Stück die Straße runtergegangen. Es schreit jetzt aus der Ferne. Read more

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Geile Scheiße erlaubt! HerrSjardinski darf fluchen

Darf man „Geil“ und „Scheiße“ sagen?

An Halloween stand ich mit zwei Freundinnen und den dazugehörenden Kindern zusammen und sagte sowas wie „Oh, das ist ja geil“ zu einem Kostüm. Und wurde gleich von der vierjährigen Maus belehrt „Geil sagt man bei uns nich. Daff darf man nich sagn.“ Ich konterte ganz unbedacht „Bei uns darf man das aber sagen.“ Punkt. Im nachhinein frage ich mich, ob es vielleicht besser gewesen wäre zu sagen „Ja, da hast du Recht. Das ist eigentlich ein ganz doofes Wort“. Einfach um die Erziehungsmaßnahmen meiner Freundin zu unterstützen. Wenigstens in diesem Moment.

Denn eigentlich finde ich Verbote solch harmloser Worte ziemlich doof. Aus Bequemlichkeit. Denn nur zu oft und zu gerne sage ich „Geil“. Und was sollte ich stattdessen sagen? „Dufte“? „Groovie“? „Hammermäßig“? Nö, oder? Ab und an ein „Geilomat“ ist vielleicht noch drin, aber da ist ja auch das Wörtchen „Geil“ enthalten.

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Momsrock oder Eine gute Mutter zeigt keine Angst

Was mache ich als Mutter wirklich gut? Die Frage ist schwer zu beantworten, sieht man doch bei sich selbst eher die Fehler und bewundert andere Mütter. Eine meiner liebsten Freudinnen zum Beispiel, die mit ihrer positiven Ausstrahlung immer für gute Laune sorgt und so liebevoll mit allen Kindern umgeht. Kein Wunder, dass ihr Mini-Me HerrSjardinskis beste Freundin ist. Oder eine andere gute Freundin, die mit ihren zwei Jungs immer eine solch entspannte Geduld an den Tag legt – mein heimliches Vorbild in Sachen „Umgang mit Jungs“.

Momsrock – Blogparade von Lucie Marshall

Aber was mache ich wirklich gut? Das will Lucie Marshall, Autorin von Auf High Heels in den Kreißsaal, wissen. Sie hat zur Blogparade #momsrock Das habe ich in Bezug auf meine Kinder wirklich gut gemacht eingeladen. Also wo rocke ich als Mama?

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Mein Kind das Auslaufmodell

Für jedes Mal kein Pipi in der Unterhose bzw. in der WIndel gibt es einen Aufkleber. und irgendwann ein Geschenk.

Es gibt Tage, an denen wechselt HerrSjardinski Unterhosen wie andere Windeln. Mit seinen vier Jahren ist er schon fast zwei davon trocken – eigentlich. Denn viel zu oft passiert das kleine Malheur – Pipi in der Unterbux. Tja bei anderen ist es der letzte Tropfen, beim feinen Herrn eben der erste, der daneben geht.

„Ich hab Pipi in der Hose, aber ist nicht schlimm, Mama“, sagt er dann, wenn er wieder einmal eine Sekunde zu lange mit dem Klogang gewartet hat. Schlimm ist das wirklich nicht, aber nervig. Seeehr nervig. Weil er es eigentlich kann. Im Kindergarten passieren diese kleinen Unfälle nämlich kaum – nur zu Hause oder bei der Oma. Und das, obwohl wir ihn immer wieder dran erinnern:

„Kind, musst du Mal auf´s Klo?“
„Neeeiheeein!“

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Das Zweite läuft mit – von wegen

Krankenlager auf der Couch mit Katzentrost

Kennt ihr die Sprüche „Das Zweite läuft mit“ und „Ein ist keins“? Sicherlich. Vielleicht habt ihr sie ja schon selbst verwendet? Als wir noch am überlegen waren, ob wir ein zweites Kind wollen, haben wir viel Positives von den meisten unserer Freunden mit zwei Kindern gehört. „Das Zweite läuft eben mit“ hieß es oft. Ob eins oder zwei, was macht das für einen Unterschied? Zumindest keinen großen. Elternsein ist anstrengend, ist aber nicht steigerbar. 2 = 1. Naja, so legten wir es jedenfalls aus. Oder wollten wir nur das Gute hören? Es sah ja auch bei den anderen so lockerleicht und einfach aus.

Bis sich dann mein Bauch wölbte. Da rückten sie dann raus – diese miesen Lügner unsere Freunde. Read more

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Das Prinzchen auf der Erbse

Das Prinzchen auf dem Fuchs

Es war einmal ein Prinzchen, der hatte so seine Probleme mit dem Schlafen. Jedesmal wenn man ihn schlafend in sein Bettchen legte, machte es „pling“, die Äuglein gingen auf und das Prinzchen fing an zu quäkeln. Er zog nämlich die royale Armbeuge seiner Eltern dem weichen Bettchen vor. Das gefiel dem König und der Königin nicht. Sie mussten ja beide das Land regieren. Und so fingen sie an, Nestchen mit Hilfe einer gerollten Strickdecke zu bauen.

  • Die Armattrappe – Schlief das Prinzchen im „Fliegergriff“, drapierten sie es bäuchlinks auf der gerollten Decke.
  • Die Nackenrolle – Schlief das Prinzchen auf dem Rücken auf dem Arm, so drapierten sie die gerollte Decke am Nacken.
  • Die Wurst – Schlief das Prinzchen seitlich auf dem Arm, so wurde die Decke um das Prinzchen herumgelegt, so dass dieses weiter auf der Seite schlummern konnten.

Doch eines Abends half keines dieser Nestchen dem Prinzchen beim Weiterschlafen. Sobald man es aus den royalen Armbeugen auf die Decke legte, machte es „pling“, die Äuglein gingen auf und es fing an zu quäkeln. Der König versuchte es bis spät in die Nacht und übergab das Prinzchen dann der Königin. Die ließ das Prinzchen schließlich in ihrer Armbeuge schlafen. Dort schlief es unruhig und fing gelegentlich an zu quäkeln. Aber es schlief bis zum morgen, während die Königin langsam einen tauben Arm bekam.

Und wenn der König und die Königin beide nicht vor Müdigkeit umgefallen sind, versuchen sie es heute abend wieder.

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12 von 12 Oktober

Heute mache ich zum ersten Mal die 12 von 12 von Draußen nur Kännchen mit. Eben gab´s noch den Bibbermoment, weil unsere Unity-Box spinnt und wir kein Internet hatten – fast wäre es also mit dem Bloggen nix geworden. Aber puh – scheint gerade wieder zu funktionieren. 🙂

Hurra, wir hatten eine gute Nacht ohne Zwischenfälle. Dafür ist es um 9 Uhr noch ganz schön nebelig.

Erstmal ein bisschen Bloggen.Read more

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Schlaflos mit Keks

Schlaflose Nächte – bisher blieben wir verschont. Sogar als die Jungs letzte Woche alle krank waren ging es erstaunlicherweise. Tja, nun hab ich die Halsschmerzen aus der Hölle. Und wie es der Zufall will auch die schlafloseste Nacht seit langem hinter mir.

23:00 – Etwas spät mit dem ins Bett gehen, aber egal. Der Iromann wickelt die Pofelmaus nochmal, im Bett gibt’s noch die Abendmilch. Doch MisterWin ist nur am gorchen und stöhnen. Nachdem ich mit einem Riesenschwall angespuckt werde, steh ich auf und übergeb das Baby dem Papa. Der ist eh noch wach. Zurück ins Bett – Schlaaaf.

23:40 – Der Iromann bringt mir wieder die Pofelmaus. Ich lunse kurz.

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