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Leben mit Kindern

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Wenn´s mit dem Brei nicht klappt

Leute, ich brauche eure Hilfe! Seit ein paar Wochen versuche ich MisterWin (jetzt fast 6 Monate alt) an Beikost heranzuführen. Auf dem Speiseplan: Brei aus dem Gläschen. Denn meine Erfahrungen bei HerrnSjardinki waren – Selbstgekochtes wurde abgelehnt und Gläschenbrei bevorzugt. Mit 7 Monaten mochte HerrSjardinki auch nicht mehr gestillt werden – ganz von alleine. Es war aber auch nur noch eine Milchmahlzeit (vorm Schlafen gehen) nötig.

B(r)eikosteinführung also super easy – warum sollte ich erfahrene Mama DAS nicht noch einmal mit Links gewuppt bekommen? Tja, da hatte ich die Rechnung wohl nicht mit MisterWin gemacht – einem völlig anderen Kind mit eigenem Geschmack.

Banane findet der kleine Schnäubi übrigens ziemlich eklig. Foto: www.gratisography.com

Es klappt nämlich null. Niente. Nada.Read more

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Blogparade #aufAugenhöhe – Männer putzen anders, Frauen auch

Der offene Brief von Papa-Online hat einige Wellen geschlagen – und nun möchte ich auch gerne einen kleinen Beitrag zur Blogparade #AufAugenhöhe loswerden.

Papa-Online fordert in Sachen geteilte Hausarbeit und Kindererziehung nämlich, dass Frauen einfach drei Regeln befolgen sollen.

  1. Wir sehen viele Aufgaben nicht, selbst wenn sie uns beißen.
  2. Sagt uns was wir tun sollen und wir tun es.
  3. Sagt es uns so, dass wir es verstehen.

Den Teil, dass das bei Männern genetisch bedingt sein soll, kann ich jetzt zwar nicht unterschreiben. Aber es ist jetzt auch nicht so, dass in mir der Aufschrei der Emanzipation hochkocht. Ja ehrlich. Ich finde, wir Frauen machen es uns manchmal ganz schön einfach. Sich jetzt hinstellen und drüber meckern, dass Männer eben Aufgaben selbst erkennen müssen – und dann hintenrum maulen, wenn Mann seinen Part nicht zufriedenstellend erledigt. Weil es Mann anders macht. Weil jeder Mensch – unabhängig vom Geschlecht – Dinge anders angeht als ein anderer Mensch das tun würde. Von der Seite gesehen, kann ich schon verstehen, dass mancher Mann sich ab und an eindeutige „Anweisungen“ wünscht. Kann man auch einfach „Kommunikation“ nennen. Oder „Besprechung der Arbeitsteilung“. Whatever.

HerrSjardinski liebt Putzen und packt gerne mit an. Lucky me.

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Wer Kinder hat braucht keine Katzen

Bevor der Iroman und ich 2010 Eltern wurden, waren wir schon eine ganze Weile Katzeneltern. Besorgte Katzeneltern, die brav die zwei Katzinis regelmäßig impfen ließen und wegen kleiner Wehwehchen wie Katzenakne – ja, das gibt´s – zum Tierarzt rannten. Wir kauften nur das beste Futter, organisierten Haussitter für den Urlaub – damit die Katzen nicht so allein sind gnihihi – und nahmen uns für´s Pfötchenhalten bei Katzenkrankheit manchmal sogar frei. Heute kann ich darüber nur lachen. Mittlerweile bekommen die Katzen irgendein Futter und laufen so nebenher. Sie sind eben da. Aber die meiste Zeit machen sie das Katzenklo voll und nerven.

Die Kiezekatze liebt kuschelige Bettwäsche.

Wer Kinder hat, braucht eigentlich keine Katzen. Denn erschreckender Weise haben Kinder rein vom Verhalten gesehen einige Parallelen zu diesen eigenwilligen Biestern Stubentigern. Nach dem Motto „Same same but different“. Ich hab euch Mal meine knallharten Fakten zusammengetragen, wo und warum das so ist. Achtung: Ironie. Read more

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Achtung – Zombies nicht füttern!

„Geduld und Mutterliebe“ – diesen Spruch habe ich schon bei vielen Kinderarztbesuchen mit HerrnSjardinski gehört. Damals, als ich noch wegen jeder Kleinigkeit und voller Sorge mit meinem einen Kind zum Doc gegangen bin. Aber irgendwann hat man so halbwegs den Dreh raus, wann mehr als nur „Geduld oder Mutterliebe“ notwendig ist, um einen Infekt zu behandeln. Und ehrlich gesagt, muss ich für diesen Spruch auch nicht unbedingt meine Zeit im Wartezimmer verbringen.

Foto: www.gratisography.com

Anfang der Woche war Mal wieder so ein Fall von „Geduld und Mutterliebe“. Wobei ich mich in diesem Fall lieber an folgende Zombieland-Filmweisheiten hielt: Regel 1: Fitness, Regel 2: Doppelt hält besser, Regel 3: Vorsicht auf dem Klo, Regel 7: Reise leicht, Regel 32: Genieße die kleinen Dinge im Leben.“ Es war eine Premiere der besonderen Art. Wir waren nämlich zum ersten Mal alle vier krank. Popcorn bereithalten, sag ich!Read more

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Back-to-the-Job: Ohne Flexibilität keine Vereinbarkeit

Seit Mitte Juli bin ich in Elternzeit. Zum zweiten Mal. Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. die Rückkehr in den alten Job hat schon einmal gut geklappt. Für mich war immer klar: Auch mit Kindern möchte ich arbeiten. Ich mag meinen Beruf. Sehr sogar. Und ich bin auch niemand, den der harte Job als Mutter 100% erfüllt. An diesem Wunsch „Arbeiten“ hat sich auch mit zwei Kindern nichts geändert. Doch diesmal wir alles anders sein. Mein Arbeitgeber hat sich nämlich verändert. Und damit auch mein Arbeitssituation und mein ganzes Aufgabengebiet. Aber erstmal von vorne.

Foto: lieblingsbilder

Vereinbarkeit – so lief es bisher
Seit 2007 arbeite in in einer kleinen PR-Agentur in Frankfurt. 40 Stunden – 9-18 Uhr. Mein Spezialgebiet: Texte und Online-PR. Anfang 2010 wurde ich schwanger. Meine Chefs hatten damit gerechnet – schließlich war ich mit meinen 29 Jahren im „besten“ Alter. Sie unterstützten mich während dieser Zeit, z.B. mit der Freistellung für Arzttermine oder auch mal einem Home-Office-Tag, wenn ich unfit war (was im Hochsommer ein paar Male vorkam). Ab September war ich dann erstmal im Mutterschutz, aber es war klar: Wir finden eine Lösung, wenn ich halbtags arbeiten möchte. Obwohl mein Mann und ich den selben Studienabschluss haben, war für mich immer klar, dass ich den Part „Kinder“ zum Großteil übernehme.Read more

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Das große Finale der Trotzphase

Ob Fußball oder DSDS – wir Erwachsenen fiebern ja gerne dem großen Finale entgegen. Wir freuen uns darauf und zelebrieren den großen Tag. Bei diesem Finale möchte ich jedoch nicht so gerne beteiligt sein. Das große Trotzphasen-Finale ist bei uns nämlich gerade mächtig im Gange. Eigentlich dachte ich ja, wir hätten es überstanden, denn um den 3. Geburtstag von HerrnSjardinski war das große Getrotze vorbei. Also kein Geheule mehr, weil man die falsche Becherfarbe reicht, das Brot falsch geschnitten ist oder man es wagt, beim Anziehen zu helfen. Ab und an ein schlechter Tag – den hat ja jeder. Jetzt ist er vier und seit ein paar Wochen – puuuuuh. Es ist so furchtbar anstrengend.

Der kleine Trotzkopf

Alles nur Schauspielerei?
Waschen, Anziehen, Ausziehen, Zähneputzen, ins Bett gehen – bei allem mega Theater. Manchmal macht er einfach nur Quatsch (uns Eltern kitzeln, am Fuß festhalten – so nen Quatsch eben) und weiß dann nicht, wann genug ist und es einfach nicht mehr lustig ist. Auch wenn man es mehrmals sagt. Wenn man ihm etwas erklären will, hält sich der feine Herr die Ohren zu (oder mir den Mund). Und wenn er seinen Willen nicht bekommt, brüllt er rum oder schauspielert eine extra laute Heulerei (also eine ohne Tränen, er macht nur die Geräusche).Read more

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Nach müde kommt doof

Man ist auf einem Fest oder hat Besuch. Das Kind muss darf zwangsweise länger aufbleiben. Und da haben wir den Salat: Das übermüdete Kind. Das supermüde Kind entwickelt am späten Abend nicht selten Energien, da fragt man sich, wo die bloß aufeinmal herkommen. Nach dem Motto: Bloß nicht in den Ruhezustand gelangen, denn dann geht der Akku auf einen Schlag aus. Also übernimmt sich das Kind in seiner Abendaktivität und ist nicht mehr wiederzuerkennen. Ich finde ja, dass es hier unzählige Parallelen zu betrunkenen Erwachsenen gibt. Glaubt ihr nicht? Dann vergleicht doch Mal selbst:

  1. Verleugnen:
    Müdes Kind „Iss bin gar niss müde.“
    Betrunkener „Isss bin gar nisss betrunken.“
  2. Gangart:
    Müde Kinder und Betrunkene torkeln und schlurfen durch die Gegend, ja sie stolpern sogar über ihre eigenen Füße.
  3. Albern:
    Alles ist soooo wahnsinnig lustig. Nicht nur müde Kinder machen Quatsch und kommen auf die seltsamsten Ideen.
    Müdes Kind „Ob ich auf den Kissenberg klettern kann?“
    Betrunkener: „Ob ich vom Baugerüst pinkeln kann?“
    Hahaha – sooo lustig. Und dann läuft vor lauter lachen das Getränk aus der Nase raus. Hahaha.
  4. Bis einer heult:
    Die Unfallrate ist in diesem Stadium ziemlich hoch (siehe „Albern“ – Absturzgefahr).
  5. Pöbelei:
    Irgendwann kommt der Punkt, da werden manche müde Kinder und Betrunkene aggressiv und fängen an rumzuschreien.
    Müdes Kind/Betrunkener: „Neeeeeein, ich will nicht ins Bett/nach Hause!“ (umsichtret)
  6. Nah am Wasser gebaut:
    Oder die kleinste Kritik bringt sie zum Weinen. Beide: „Du bist nicht mehr mein Freeu – heu- heu – nd.“
  7. Bis zum bitteren Ende:
    Und irgendwann schlafen beide in seltsamen Positionen ein – so fest, dass man sie nicht mehr aufwecken kann.

Ihr könnt die Liste gerne ergänzen!

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Familienbett – bei uns nicht

So, jetzt hatte ich schon einige Tage zufällig einen Blogeinträg zum Familienbett in der Pipeline und schwuuups – gestern ist darüber unter den Elternbloggern eine riesen Debatte entbrannt. Ausschlag dafür war der Blogbeitrag von Katharina von Stadt-Land-Mama die nichts vom Familienbett hält. Und damit orgendtlich der ein oder anderen Mutti ans Bein gepinkelt hat. Nichts gegen die Meinung an sich – aber verurteilen muss man andere deshalb noch lange nicht.

Ich seh es so – Schlaf ist heilig. Oberheilig. Und da ist es doch wurscht, wie und in welcher Konstellation geschlafen wird. Wir wollen doch alle die maxiale Schlafdosis für alle Beteiligten rausholen, oder? Und je nach Kind, Familienkonstellation, Wohnverhältnissen und und und sind die Lösungen dafür doch recht unterschiedlich. Beistellbett, Familienbett, getrennte Zimmer, alle Gewister zusammen – ist doch alles ok. Hauptsache WIR können schlafen. Und zwar so lange wie möglich! Gerade wenn´s um Schlaf geht bin ich da recht egoistisch geworden.

MisterWin schläft überall gut

Familienbett – bei uns nicht
Das Familienbett gibt es bei uns leider nicht. Es ist eher ein Mutter-Kind-Bett. Seit MisterWins Geburt schläft das Baby bei mit und der Iromann auf der Couch. Das Baby macht nämlich Geräusche! Ich höre außer einem „Hä hä – hä hä“ wenn der Hunger kommt nichts. Aber ok – bei uns hat dann wohl der Mann den Ammenschlaf. Und das trotz Oropax. Schade und unkomfortabel für den Iromann, trotzdem genieße ich die Zeit in unserem Duo-Bett (Trio, wenn der feine Herr nicht schlafen kann). Jedenfalls solange ich noch stille ist das suuuper praktisch. Meinen Mann vermisse ich aber schon. Damit der bald auch Mal wieder in den Genuss des Ehebetts und seiner komfortablen Matratze kommt, muss der Minimann bald ausquartiert werden. Ist für mich dann etwas unpraktisch und lauter, denn der Mann macht auch Geräusche – und zwar sehr laute Schnarchgeräusche. Und aufstehen muss ich Nachts dann auch. Dem Baby ist es übrigens egal – es schläft überall (auch alleine) sehr gut. Ich beneide echt alle, die ein WIRKLICHES Familienbett haben, das alle genießen können! Aber wir haben da noch eine kleine Alternative.

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Ich bin zu blöd für Kinder – jedenfalls beim Einkaufen

Ein Baby in Schieflage und eine besorgte Mutter an der Drogerie-Kasse. Denn ich bin wohl zu blöd für Kinder.

Aber von vorne. Ich hatte ja schon einmal über das Einkaufen mit Kind und der Plackerei mit dem Maxi Cosi geschrieben. Da der Kindergarten noch die ganze Woche zu hat, war HerrSjardinski mit einkaufen. In Kiegsbemalung. Er hatte sich ein Spiderman Gesicht gemalt. Ist für mich ok – es ist ja sein Gesicht.

Also weiter. Die Einkaufsrunde begann bei Rossmann. Zwei Kinder, eine Mama – so viel Spaß. Nicht. Dazu muss man bei Rosmann mit Babyschale entweder geduldig oder einfallsreich sein. Die zwei Wagen mit Babyschalenaufsatz sind nämlich permanent von den „normalen“ Wagen eingebaut. Aber die Dinger sind ja eh nicht meine erste Wahl, da Mama Marsha mit Babyschale AUF Einkaufswagen nix sieht und durch die Gänge irrt und irgendwelche Aufsteller umgondelt. Also greife ich zum „normalen“ Wagen und stelle die Babyschale einfach rein. Nur bei Rossmann ist das nicht so easy peasy – hier sind die Wagen nämlich schmaler. Und daher hängt der Maxi Cosi etwas schief (aber fest) drin. Ist zwar nicht TÜV geprüft, aber funktioniert. Und es stört das Baby nicht. Das schläft.

Spiderman-Bemalung – an der Stirn und in den Ohren geht das Kunstwerk weiter

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Die Angst um´s Kind

Wir sind mit dem Laufrad unterwegs und kommen an eine Kreuzung, an der oft Autos ohne anzuhalten abbiegen. Wohlbemerkt im Neubaugebiet. Die Straßen haben keine Gehwege, wir müssen also auf der Fahrbahn laufen. HerrSjardinski fährt schnell – für meinen Geschmack etwas zu schnell. Ich kann mit dem Kinderwagen kaum Schritt halten. Jetzt ist er kurz vor dieser Kreuzung. Ich rufe hinter ihm her: „An der Kreuzung Stop. Sto-ho-pp. Stopp!!!“

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn plötzlich die Zeit still zu stehen scheint und vor eurem Auge ein innerer Film abfährt? Ein Film, der nicht so gut aus geht  – ein Auto kommt angerast, bremst, das Kind fällt vom Rad, überschlägt sich. Dieser Film fährt grade ab. Herzklopfen. Kloß im Hals. Wird es gut gehen?

HerrSjardinski hört, fährt an die Seiten und hält. Dreht sich um. Lacht. Es kommt kein Auto. Gut gemacht. Doch was, wenn der „Film“ Wirklichkeit wird? Wenn doch mal etwas passiert? Etwas ganz ganz Schlimmes? Schlimmer als nur ein aufgeschürftes Knie? Mein Kind richtig verletzt wird? Oft verfolgen mich solche Ängste, wie unheilschwangere Vorboten. Blitzartig. Die sich aber doch nie erfüllen. Zum Glück.Read more

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