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Leben mit Kindern

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Sieben unglaubliche Fakten über mich

Ich wurde gestern von Dominika von From Munich with Love  zum One Lovely Blog Award nominiert. Das freut mich total, vor allem da es erst vor kurzem eine Nominierung gab, für die ich sieben Fakten über mich geschrieben habe. Klar möchte ich auch diesmal kein Spielverderber sein. Und es ist auch ein schöner Abschluss für dieses Jahr, werde ich es wohl kaum in den nächsten zwei Tagen schaffen, noch etwas zu posten. Ich werde aber keine weiteren Nominierungen aussprechen (das viel schon beim ersten Mal so schwer).

Also hier kurz und knackig sieben Fakten über mich, die ihr von mir nicht erwarten würdet:

  1. Ich habe schon mit neun Jahren Kurzgeschichten geschrieben, um sie der Klasse vorzulesen.
  2. Ich bin so unsportlich, dass ich im Schulsport immer die letzte war, die in die Mannschaft gewählt wurde.
  3. Ich trug einmal auf einem HIM-Konzert eine bunte Retro-Bluse und stach zwischen all den schwarzen Grufties ziemlich heraus. War wohl schon immer eine Blutsschwester (das ist die Klamottenmarke, die ich seit einigen Jahre liebe und fast täglich trage).
  4. Mir wurde vor 10 Jahren aufgrund einer Autoimmun-Erkrankung gesagt (Artikel auf Neon von mir), dass das mit dem Kinderwunsch wegen innerer Blutungen sehr schwierig werden wird. Heute bin ich gesund und Zweifachmama.
  5. Ich wurde vor acht Jahren an den Augen gelasert (Artikel auf Neon von mir) – und trage heute wieder eine Kontaktlinse –  möööp.
  6. Ich habe vor sieben Jahren ein Kapitel über Corporate-Blogs geschrieben und zwar für ein Buch über „Online-PR“ (das glaub ich niemand außer ein paar arme Studenten je gelesen hat).
  7. Ich habe Sohn Nummer eins nach meinem Tätowierer benannt, weil ich den Namen so toll fand.

Die Regeln des Awards:

  • Verlinke die Person, die Dich nominiert hat
  • Blogge die Regeln und zeige den Award
  • Veröffentliche 7 Fakten über Dich
  • Nominiere 7 Blogger und teile ihnen die Nominierung mit
Leben mit Kindern

Zwei Kinder und doppelt so viel Liebe

Vor kurzem hab ich geschrieben, was sich so ändert mit zwei Kindern. Daraus hat sich auf Twitter eine kleine Diskussion ergeben, ob es nicht NUR Nachteile, sondern auch Vorteile mit sich bringt, wenn man eben zwei Kinder hat. Mama Schulze und Mama on the Rocks gaben den Startschuss für eine kleine Blogparade, die vor allem denen „Mut“ machen soll, bei denen das zweite auf dem Weg ist.

Klar ist das Leben mit zwei Kindern anstrengend. Aber zwei (oder mehrere Kinder) zu haben, bringt auch viele Vorteile mit sich: für die Eltern und vor allem für das erste Kind. Dazu muss ich jetzt etwas ausholen, damit ihr versteht, was genau ich meine.

Vorteil Nummer eins: Geschwisterliebe

Nicht alleine sein
Ich selbst bin Einzelkind und habe mir immer Geschwister gewünscht. Weihnachten war in meiner Kindheit immer das Fest, an dem mir sechs Erwachsene (Eltern und vier Großeltern) beim Geschenke auspacken zuschauen. Keiner, der mit mir neue Spielsachen ausprobiert. Keiner, der mit mir diese quälende Warterei auf die Geschenke überbrückt. Ganz schön doof, oder? Klar haben meine Eltern auch MIT mir gespielt, aber ich habe immer etwas vermisst. Jemanden der eben einfach da ist, wenn die Eltern mal doof oder ungerecht waren. Der mit mir auf diese vielen kinderlosen Familienfeste geht. Und auf den ich zählen kann. Letztlich – wenn meine Eltern irgendwann nicht mehr leben – bleibe ich schließlich ganz alleine zurück. Ohne Bruder und Schwester, die mit mir die Erinnerungen an die Kindheit und Erlebnisse mit den Eltern am Leben erhalten könnten. Traurig.
Das war einer der Gründe, warum ich unbedingt ein zweites Kind wollte. Ich wollte, dass HerrSjardinski nicht alleine aufwächst, sondern mit einem Geschwister seine Familien-Erinnerungen teilen kann. Klar sind Geschwister nicht immer Freunde oder verstehen sich – aber in der Not ist da eben noch jemand.Read more

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Silvester mit kleinen Kindern – nicht so der Knaller

Was folgt auf Weihnachten? Genau – Silvester. Das in meinen Augen meistüberschätzte Fest des Jahres. Man ist immer so voller Erwartungen, etwas ganz Besonders aus diesem Abend zu machen und stellt dann fest: war doch eine normale Party. Nett aber nicht richtig fett, wenn ihr versteht was ich meine. Die zwei legendärsten Silvesterabende meines Lebens waren so spontan und so ganz ohne diese zwanghafte Erwartungshaltung. Und vielleicht gerade deshalb so unvergesslich.

  • TOP 1 (2003) – Erstes Silvester mit dem Iromann in Paris. Frisch verliebt in der Stadt der Liebe. Brauch man da mehr? Ein spontanes 5-Gänge-Menü an der Seine und ne Flasche Schampus am Eifelturm, dann mit sehr netten Algeriern um die Häuser ziehen. Am nächsten morgen ein Kater, ein zerbrochener Schuh und die Entdeckung des zauberhaften Bookstores Shakespeare & Company und seinem Motto “Be not inhospitable to strangers lest they be angels in disguise.”
  • TOP 2 (2005) – Silvester in Wien und wieder alles spontan. Schon am Vorabend so im Wiener-Bermudadreieck versackt, dass am Silvesterabend nicht mehr als eine halbe Tasse Glühwein drin war. Wir lauschten draußen dem Silvesterkonzert der Philharmoniker (nachdem wir nach Karten gefragt hatten und ziemlich ausgelacht wurden).
Silvester mit kleinen Kindern – nicht so der Knaller

Die letzten fünf Jahre verbrachten wir Silvester mit Kind. Und leider damit auch weniger spontan – jedenfalls was das Verreisen anbelangt. Aber auch ohne große Erwartungen. Die fetten Partyjahre sind eben (erstmal) vorbei. Was zählt ist für mich den letzten Tag des Jahres so optimal wie möglich ausklingen zu lassen. Sozusagen als (gutes) Omen auf das kommende Jahr. Und mit dabei Menschen, die mein Leben ausmachen – mein Herzensmann, die Familie und Freunde. Read more

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Und dann kam Nummer zwei

Jetzt sind es schon über drei Monate mit Söhnchen Nummer zwei. Und immer wieder fallen mir Dinge auf, die sich seit der Geburt geändert haben. Kennt ihr diesen Clip von Knallerfrauen mit Martina Hill? Schon wär´s, wenn man diese Situation faken müsste – manchmal bin ich heilfroh, wenn der Iromann heimkommt und übernehmen kann.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=21UMDBXODhE]

Ich habe daher mal meine Fakten zusammentragen, was sich so mit Sohn Nummer zwei geändert hat.Read more

Xylit statt Zucker
Körper & Seele, Leben mit Kindern

Xylit statt Zucker – warum Xylit eine gesündere Alternative ist

Im Kaffee oder Tee, im Kuchen, Süßspeisen oder im Salatdressing – neben den täglichen Zuckerbomben süßt man ziemlich oft in den selbstgekochten Speisen nach. Wir rüsten jetzt um und werden hier zuckerfrei. Aber was wäre Kuchen ohne Süße? Bäääh!

Auf der Suche nach einer Süßstoffalternative, die auch gut schmeckt (also nicht Stevia), haben wir endlich etwas Passendes gefunden: Xucker. Xucker sieht nicht nur genauso aus wie der bekannte Zucker, sondern ist auch ebenso süß. Es besteht aber zu 100% aus Xylit. Habt ihr vielleicht schon Mal gehört, denn es ist auch in einigen (Kinder-)Zahncremes und Zahnpflegekaugummies enthalten.

Xylit, die gesunde Alternative für Zucker

Xylit statt Zucker

 

Xylit wird meist aus Mais oder Birkenrinde gewonnen. Seine gesundheitlichen Vorteile entdeckte man rein zufällig. Als es während des zweiten Weltkrieges in Finnland nur wenig Zucker ab, suchte man eine günstige Alternative und stellte Xylit aus der Birkenrinde her. Birken gab es in Finnland nämlich massenhaft. Und nach kurzer Zeit entdeckten die Finnen noch mehr – nämlich viele Vorteile, die Xylit mit sich bringt.Read more

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Ich hinterm Mond und er Mainstream

Irgendwie komme ich mir gerade nicht mehr ganz up-to-date vor. Um nicht zu sagen – alt! Mega alt und uncool. Ich dachte, dass dieses Gefühl erst ein bisschen später kommt. Quasi wenn die Kinder in der Pubertät sind. So mit 14 Jahren vielleicht? Aber falsch gedacht. Neulich saß ich mit HerrnSjardinski im Auto. Im Radio lief HR1 – alle anderen Sender nerven mich. Ich selbst höre gerne Punk, Rock und Metal – da sind mir Dire Straits & Co. lieber als 80% der Charts. (Oh weia – ich höre mich an wie meine Eltern!!!) Doch auch bei HR1 läuf ab und zu Mainstream und Sjardinski rief auf einmal aufgeregt „Mama, Mama, mein Lieblingslied. Mach lauter!“ Und er sang sogar mit: „Baba base, baba base. No trabbel.“ Na, wisst ihr welches Lied es war? Genau – „All about that bass“ von Meghan Trainor. Musste ich allerdings dann googeln (merkt ihr´s auch – sowas von uncool). Das Lied hatte ich vorher noch nie gehört. Read more

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Die Lüge vom Weihnachtsmann (Blogparade)

Glauben eure Kinder an eine Weihnachtsgestalt oder wissen sie, dass die lieben Eltern die treibende Kraft hinter den Weihnachtsgeschenken sind? Das möchte ich gerne im Zuge der Blogparade von Nessa und ihrem Blog wundertolles beantworten.

Dieses laut singende Bärchen hat auch der Nikolaus gebracht – hatte es beim Onkel abgegeben.

Ich selbst habe sehr sehr lange an den Weihnachtszauber geglaubt. Daran, dass das Christkind an Heiligabend die Geschenke bringt zwar nicht so lange, aber der Nikolaus hatte es mir angetan. Auch wenn das jetzt etwas albern klingt, aber ich hatte ein sehr einprägendes Erlebnis, was diesen Glauben lange aufrecht erhielt. Ich muss wohl so 5 oder 6 Jahre alt gewesen sein. In der Nikolausnacht musste ich auf Toilette. Auf dem Weg dorthin begegnete ich dem Nikolaus, der gerade meinen Schuh füllte. Mit weißem Bart und rotem Mantel – so wie man ihn eben kennt – stand er bei uns im Treppenhaus. Ich war sehr erstaunt und erschrocken und sagte verlegen sowas wie „Hallo“ und er sagte auch irgendwas. Ich ging schnell auf´s Klo, denn da musste ich ja ganz dringend hin. Als ich zurückkam war er weg. Lautlos war er verschwunden, hatte aber ein Plüsch-Eichhörnchen im Stiefel hinterlassen. Dieses Kuscheltier habe ich noch heute bzw. habe es an meine Kinder vererbt.Read more

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Mama motzt

Es gibt so Tage, da fängt alles schon „falsch“ an. Das Kind wird zu früh wach. Sonst IMMER später aber ausgerechnet heute, wo man noch sooo müde ist (in der Regel am Wochenende) so früh. „Kacko!“ Also schlurft man im Halbdunklen in die Küche und findet einen Klecks Katzenkotze auf dem Boden (oder tritt gleich rein). „Scheiß Katze.“ Die Küche ist unaufgeräumt und überall steht schmutziges Geschirr, weil keiner abends noch Lust hatte, die Spülmaschine auszuräumen. Als macht man das jetzt und motzt auch dabei ein bisschen rum. Aber es hört einen eh keiner, weil Kind schon spielt und Mann noch schläft.

Die Stimmung kann jetzt nur noh ein schöner heißer Kaffee retten, bevor sie gänzlich für diesen Tag kippt. Aber oh Freude, die Maschine schreit einem ein „Filter wechseln“ entgegen. „Oooorrr“. Genervt kramt man einen neuen Filter hervor, verrenkt sich dabei noch fast rgendwas und tauscht das elende Ding aus. Die Maschine bedankt sich mit einem „Wasser füllen“. Nachdem das auch getan ist folgt noch „Bohnen füllen“ und „Fach leeren“. Bei „Reinigen“ ist man dann entgültig kurz vorm Nervenzusammenbruch. „Ich will doch nur EINEN Kafeee!“. Mal wieder einer dieser Tage, an denen ALLES schief läuft. Die Welt muss sich gegen eine verschworen haben.Read more

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Hauen, schubsen, rangeln – Gewalt unter Kindern

Gerangel: Für zerissene Kleider gibt es zum Glück Flicken.

Die typische Sandkastenstreit unter Kleindkindern ist bestimmt jedem Elternteil bekannt. Kind1 nimmt Kind2 zwei die Schippe weg, Kind2 fängt an zu weinen und versucht Kind1 das begehrte Spielobjekt mit Einsatz seiner Körperkraft wieder zu entwenden. Schließlich heulen beide und sind wahrscheinlich auch noch voller Sand. Die Eltern greifen ein.

Unter Kleinkindern herrschen raue Sitten – da wird gehauen, gekniffen, mit Sand geworfen oder auch Mal gebissen. Hab und Gut wird verteidigt. Oder Kind will einfach das haben, was andere haben. Jetzt und sofort. Aber Teilen will gelernt sein. Und auch Konflikte auszutragen ohne übergriffig zu werden. Ich weiß noch wie ich mir in dieser Kleinkind-Phase mit einem HerrnSjardinski unter zwei Jahren den Mund schier fusslig redete, permanent eingriff und vermittelte: „Man darf nicht hauen“, „Nimm es doch nicht einfach weg! Frage, ob du die Schaufel ausleihen darfst“, „Sag, dass du das nicht möchtest“, „Das tut weh, was du da machst“, „Du möchtest auch nicht gehauen werden“.

Irgendwann versuchte ich mich zurückzuhalten, zu beobachten und den Kindern die Chance zu geben, ihren Konflikt alleine zu regeln. Read more

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Jungsmama sein ist doch ok

Ist das Geschlecht so wichtig? Ich mit 4 Jahren beim Hängebauchschwein streicheln.

Liv – wenn ich eine Tochter bekommen hätte, wäre so ihr Name gewesen. Einfach Liv. Ein kleines Mädchen mit einem nordischen Namen, der „Leben“ bedeutet. Aber es gibt keine Liv. Nicht heute und nicht morgen. Ein drittes Kind ist undenkbar und wenn, wäre es doch wohl wieder ein Junge.

Jungs machen Jungs, Männer machen Mädchen

Ja so ist das wohl. Jedenfalls bei uns. Als ich zum ersten Mal schwanger war, war mir das Geschlecht des Kindes erstmal egal. Ich wollte nur gerne ein Pärchen haben, irgendwann. Die Reihenfolge: egal. Aber irgendwie spürte ich es schon sehr früh, dass da ein männliches Wesen in mir heranwuchs. Auch wenn alle sagten, dass ich bestimmt ein Mädchen bekommen würde. Keiner traute mir wohl einen wilden Ball spielenden Wirbelwind zu. Mir, einer zarten unsportlichen Person. In der 17. Schwangerschaftswoche stand es dann fest: Glückwunsch, es wird ein Junge. Also nichts mir rosa Rüschen. Auch ok.

Das zweite Mal hoffte ich so sehr auf ein Mädchen. Mit brauenen Haaren und grünen Augen vielleicht? Meine kleine Liv. Jemandem dem ich meine Puppe und meinen Kinder-Schmuck vererben könnte. Sohn und Tochter, das wäre schon was. Und ich bildete mir ein, dass Übelkeit und unreine Haut auf ein Mädchen hindeuteten. Doch schon in der 15. Schwangerschaftswoche war er da, der Penis auf dem Untraschallbild. Ich sah ihn sofort. Wird wohl nichts mit der Tochter. Schon wieder.

Und dann überlegte ich, warum ich eigentlich unbedingt ein Mädchen haben wollte. Ja, warum eigentlich? Read more

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