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Leben mit Kindern

Familien gehören zusammen! Auch wenn sie ein Krieg trennt.

Vielleicht habt ihr das Foto von dem kleinen syrischen Jungen aus Aleppo im Netz gesehen, der starr vor Schock und von Staub bedeckt im Krankenwagen sitzt? Ich will es hier nicht zeigen, da mich der Anblick wirklich gegruselt und das Kopfkino auf Horrorfilm umgeschaltet hat.

Ich glaube, jeden, der das Foto gesehen hat, hat es in irgendeiner Art und Weise berührt. Manch einer wollte es vielleicht nicht sehen, weil das Grauen einfach zu krass ist. Manch einer ärgert sich vielleicht über solche Fotos, über die Pietätlosigkeit und die Missachtung der Bildrechte. Manch einer von euch wollte diesen kleinen Jungen vielleicht einfach in den Arm nehmen, ihn trösten, ihm Geborgenheit und Sicherheit geben. Und manch einer hatte Tränen in den Augen, weil da ein kleiner unschuldiger Mensch etwas furchtbar Grausames erleben musste.

*** Vorsicht – Triggerwarnung ***

Wir sind hier im sicheren Deutschland und können nur erahnen, wie furchtbar der Krieg im Allgemeinen und speziell in Aleppo sein muss. Wie man jeden Tag um`s Überleben kämpft – mit der Hoffnung auf genug Nahrung, sauberes Wasser, Strom. Im Hintergrund Bombeneinschläge, Kanonenhagel. Und dann diese Ungewissheit, was die Zukunft, ja vielleicht schon der nächste Tag bringen mag. Vielleicht Obdachlosigkeit, vielleicht den Tod. Wer weiß? Wann hat das alles ein Ende?

Nun stellt euch vor, ihr sitz hier auf eurer Couch vor eurem Fernseher und seht dieses Bild des  kleinen traumatisierten Jungen. Und ihr wisst: Das könnte euer Kind sein. Vielleicht morgen, in einem Monat oder in diesem Augenblick. Denn eure Familie ist dort, in der meistumkämpften Stadt der Welt.Read more

Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Kinder Party Küche – Anregungen für den Kindergeburtstag

Letzte Woche war bei uns Kindergeburtstag angesagt. Ein auf und Ab der Gefühle, sag ich euch. So zwischen „yeah“ und „neeeein“.  Auf der einen Seite liebe ich Feste. Vor allem bin ich beim Planen und Dekorieren in meinem Element. Was ich dagegen nicht so mag: Backen. Und gerade letzte Woche –  so zwischen meinem ersten Arbeitstag und einem schon lange eingeplanten Bloggerevent –  hatte ich weder viel Zeit, noch viel Geduld für diese Königsdisziplin der Super Mütter (hier dramatische Musik denken).

Wisst ihr, ich bewundere diese fluffig gebackenen Regenbogenkuchen mit sieben Schichten, die pastelligen Pinatatorten und die Kunstwerken gleichenden Cake-Pops. Aber ich als ungeduldiger Mensch brauche da einfach etwas Zen im Alltag. Die Backblech- und Zuckergussjongliererei kann ich nicht mal ansatzweise zwischen Job und Haushalt. Vor allem, wenn sich während dem Backen das nölige Geburtstagskind an meinem Bein festkrallt oder mit seinem großen Bruder kloppt.

Doch trotz Stress und Kindern zwischen den Füßen wollte ich irgendwas Besonderes machen. Also nicht nur Backmischungen auf und gut ist. Außerdem finde ich es schön, wenn die Feier unter einem bestimmten Motto steht. Das gibt dem ganzen einen roten Faden und wertet nochmal jedes einzelne Element – vom Kuchen bis zur Deko – auf.Read more

Mutterherz, Reisen & Entdecken

Geburtstagsbrief an den Rabauken

Mein kleiner Rabauke,

jetzt wirst du schon zwei Jahre alt. Ich kann es kaum glauben, dass die Zeit so schnell vorbei gegangen ist. Eben noch warst du mein kleines Baby, dass sich perfekt in meine Armbeuge geschmiegt hat. Dass ich mit einem Arm tragen konnte, und dessen süßer Babygeruch in meine Nase stieg, sobald ich mein Gesicht sanft an deinen Körper gedrückt habe. Um dich zu küssen. Oder einfach nur deinen Duft einzuatmen, um ihn für immer in meiner Erinnerung aufbewahren zu können.

Ich weiß noch, wie du dich vor zwei Jahren angekündigt hast. Es war ein sonnig warmer Spätsommer und seit Tagen hatte ich immer wieder Wehen, die ich teilweise veratmen musste. Und dann war da dieser Morgen, drei Tage nach Termin. Ich wachte auf, Punkt sieben, mit heftigen Wehen. Noch heute ist das deine Zeit, während der du wach wirst, und den Tag voll Energie startest.

Ich weiß noch wie ich in die Badewanne hiefte und dann alle zwei Minuten innehalten musste, um mich fertig zu machen. Wie der feine Herr voll Sorge in den Augen bei der Oma blieb und ich mit deinem Papa ins Auto stieg. Wie wir uns durch den Berufsverkehr quälten und ich am liebsten aufgestanden wäre, weil das Sitzen im Auto so unerträglich war.Read more

Leben mit Kindern, WorkingMom

Echter Austausch beim zweiten RheinMain Elternblogger Treffen

Gestern ging unser RheinMain ElternBlogger Treffen in die zweite Runde. Nachdem wir beim ersten Mal mit Vorträgen ziemlich zu waren und dann auch noch ganz unerwartet den Raum wegen einer Folgeveranstalltung räumen mussten, dachten Frida und ich: Diesmal wollen wir einfach nur netzwerken.

Also wählten wir als Veranstaltungsort das altbewährte Hofgut Oberfeld. Hier konnten die Bloggerkids mit den Hoffahrzeugen spielen und in der Heuburg rumtollen. Natürlich betreut von den Bloggerhusbands, während wir „Mamabloggerinnen“ uns ganz gechillt austauschen konnten. Erst draußen – und später drinnen.

Eigentlich hatten wir ein Kuchenbuffet bestellt, aber naja, das wurde irgendwie versemmelt. Muss wohl bei jedem #RMEB ein bisschen Chaos dabei sein, hab ich so das Gefühl.

Es war wirklich toll, viele liebgewonnen Blogger wiederzusehen und auch ein paar andere endlich kennen zu lernen. Wir konnten uns super über Kooperationen, Steuerfragen, Imageaufbau und Bildrechte austauschen. Irgendwie haben wir doch alle die gleichen Fragen und Probleme. Es ging viel zu schnell vorbei. Und ich habe gar keine gescheiten Fotos gemacht – mimimimi.Read more

Leben mit Kindern, Mutterherz

10 Dinge an denen ich merke, dass ich Mutter bin

In dem Moment, in denen ein Paar zu Eltern wird, ist nichts mehr wie es früher war. Denn – surprise – da gibt es auf einmal ein kleines Wesen, dass umsorgt werden muss. Und das den normalen Alltag so richtig schön auf den Kopf stellt. 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Eltern sein ist wunderschön, aber manchmal einfach nur ultra anstrengend. Man will dieses Glück nicht mehr missen. Und trotzdem wünscht man sich dann doch einfach mal, auf die Pausentaste zu drücken. Wisst ihr, was ich meine?

Ich verrate euch heute meine Top ten, woran ich erkenne, dass ich Mutter bin.

1 Schlafen kann ich wenn ich tot bin

Dachte ich früher. Da gabe es schon einige durchzechte Nächte – aber man konnte ja auch einfach mal ein ganzes Wochenende als Couch-Potatoe verbringen. Seitdem ich Mutter bin, ist mir Schlaf heilig. Es gibt wirklich nichts, was ich so sehr vermisse wie ein richtig fester Schlaf. Durchschlafen und Ausschlafen sind zwei solche Kostbarkeiten geworden – vor allem mit Sohn2 – dass ich schon überglücklich bin, wenn ich mehrere Stunden Schlaf am Stück bekomme. Sex oder Schlafen? Ähhhhmmm – ich bevorzuge dann die Runde an der Matratze horchen.

2 Von der Frau zum Hausschwein

Egal ob Mittagessen, Abendbrot oder Salami-Schnittchen oder aufgeschnittene Äpfelchen. Die Augen meiner Kinder sind oft größer als der Magen. Jedefalls wird dann doch nicht alles gegessen, was auf den Teller kommt. Und weil die kleinen Zwischensnacks und Nudelreste viel zu schade zum Wegwerfen sind, bekommt sie das Hausschwein. Sprich Mama oder Papa. „Ach, da liegt ja noch ein Keks auf dem Boden“ – nomnom. Manchmal hab ich vor lauter Resten gar keinen Hunger mehr. Und eigenes Essen? Gibt´s nichtmal im Restaurant.

3 Next Schmutzlevel

Schöner-Wohnen-Style war einmal. Wenn ich früher die Wohnung als unordentlich bezeichnet habe, dann ist das heute der Zustand nach Aufräumen und Putzen. Also mein persönlicher Vorzeigemodus. Der Mount Washmoore wird ja eh nie kleiner, der Sandberg an der Garderobe auch nicht und sowieso ist spätestens sechs Stunden nach Putzmodes alles wieder verwüstet. Aber: Mich stört´s nicht.Read more

Leben mit Kindern

Verpeilt, Verpeilter, Mamademenz

Schwangerschaftsdement und Stilldemenz – davon hat jeder schon irgendwann Mal etwas gehört. Doch was ist mit der Mamademenz? Vergessen wir Mütter wirklich so viel, weil wir einfach zu viel auf der Kette haben?

Ich muss sagen, dass mich meine Mamademenz mindestens einmal die Woche erwischt. Nämlich dann, wenn ich mal wieder im Supermarkt stehe. Natürlich OHNE sorgsam geschriebenen Einkaufszettel. Der hängt nämlich noch dekorativ am Kühlschrank.

Also ist Freestyle angesagt: was war das noch mal, was wir so dringend brauchten? Käse, Obst und … da war doch diese EINE Sache. Diese Sachen, wegen der ich genau HEUTE einkaufen MUSSTE.

Also laufe ich los, suche mir was für die Obstschale zusammen, wähle Käse aus und dann steh ich da rum. Überlege. Mmmh. War es vielleicht Reis? Waschmittel? Joghurt? Ich packe einfach alles was mir einfällt zusammen, bezahle und fahre heim. Nur um dort festzustellen, dass wir nun drei Waschmittelpackungen in Reserve haben, unser Kühlschrank einer gut sortierten Molkerei gleicht und die Butter alle ist. Oaaar. Na wenigstens werden wir nie Angst vor schmutziger Wäsche haben.

Aber gut, das ist Alltag. Was jedoch wirklich mega peinlich ist, dass ich vergessen hatte, wie man den Fahrkartenschalter am Bahnhof bedient.Read more

Leben mit Kindern, Reisen & Entdecken

Geschwisterstreit: Unser Top-3-Gründe für Brüderkämpfe

In letzter Zeit häufen sie sich, die Streiterein unter meinen zwei Jungs. An manchen Tagen vergehen echt keine fünf Minuten ohne Geschrei, Gezeter, Gekloppe und Tränen. Keine. Fünf. Minuten!

Gestern saßen wir bei meinen Eltern im Garten zum Abendessen. Es gab Suppe und Nudeln mit Soße. Die Jungs aßen friedlich und beide auch recht viel. Tja – und dann kam Opa mit EINEM Schälchen Schokopudding an. EINEM! Was dann abging, kannste dir nicht ausdenken. JEDER wollte diesen von Opa selbst gemachten Pudding. Kann ich verstehen – ich wollte ihn nämlich auch. Heul.

Teilen, so dachte ich, wäre die Lösung des Problems. Erst bekam der Rabauke seinen Teil, dann wanderte die Schüssel zum feinen Herren. Der dann unter futterneidischem Gekreische seinen Teil essen musste, bis ihm der kleine Bruder das Schüsselchen abgreifen konnte. Der wollte sich schnell die Reste ausspachteln, nur dummerweise fiel im Eifer des Gefechtes das Schälchen runter. Und zerbrach. Die Apokalypse ist nichts dagegen, sag ich euch.

Beim nächsten Mal bin ich jedenfalls klüger – lieber kein Pudding als nur einer. Echt jetzt. Aber wenn´s nur der Streit  um´s Essen wäre. Denn es gibt eigentlich immer einen Grund zum Streiten. IMMER.Read more

Leben mit Kindern, Reisen & Entdecken, Spielen & Lesen

Die 10 schönsten Ideen für die Schultüte #Gewinnspiel

Bald steht der Schulstart für einen Haufen Erstklässler vor der Tür. Wir müssen ja noch ein Jahr warten. Trotzdem habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, was denn so als Super-Goodie in die Schultüte wandern könnte. Außer Süßigkeiten. Schulsachen finde ich irgendwie blöd – weil die MUSS man ja kaufen. Aber es sollte schon etwas „Sinnvolles“ sein.
Ich bin bei MIFUS.de fündig geworden. Die haben nämlich nicht nur Spielzeug, sondern auch ein Haufen Bastel-Equipment im Shop. Und basteln kann man nicht nur das ganze Jahr. Gerade in der Herbst / Winterzeit müssen kreative Ideen her. Schaut mal, was ich gefunden habe. Alle Kleinigkeiten sind unter 20 Euro zu haben.
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1. Kreativ Kratzelspiel: Unter Wasser

Knibbeln und Kratzen macht Spaß. Geht auch ganz legal und nicht an der Schulbank. Unter den Zauberseiten verstecken sich zahlreiche Rätsel, die allein oder zu zweit gelöst werden können. Für Kinder ab 5 Jahren. 12,95 Euro.Read more

Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Rezension: Der fabelhafte Regenschirm – Die verrückte Stadt

Wir sind gerade ziemlich im Vorleseflow. Gerade während des verregneten Sommers kommen Vorleseabende im kuscheligen Bett ziemlich gut an. Und als hätte die Autorin Sarah Storm hellseherische Fähigkeiten, kommt ein Buch mit einem magischen Regenschirm für diesen verpieselten Sommer wie bestellt.

„Der fabelhafte Regenschirm – Die verrückte Stadt“ ist der Auftakt zu einer neuen Kinderbuchreihe. Die Geschwister Ella und Paul sind zu Besuch bei ihrem Opa, einem ehemaligen Meteorologen. Ihnen ist furchtbar langweilig, bis sie einen alten Regenschirm finden, der sie in eine unbekannte Stadt zaubert. Schweine an Hundeleihnen, Erwachsene auf Spielplätzen und Rohkost-Gemüse in der Eiswaffel – alles ist hier verdreht. Und die Einwohner der Stadt scheinen dazu ziemlich verwirrt zu sein. Ella und Paul machen sich auf die Suche, welches Ereignis die Stadt so auf den Kopf gestellt hat. Und dann ist auch noch ihr Hund Cirrus verschwunden.

Das sagt Mutter: Die Idee der Geschichte finde ich super – und spannend ist es allemal. Besonders interessant finde ich, dass der Regenschirm die Kids nicht in die Vergangenheit oder in eine andere „Dimension“ versetzt hat, wie man es aus anderen Büchern kennt. Nein, es ist die reale Welt. Nur hier stimmt irgendetwas nicht. Die Auflösung ist einfach und originell. Ansonsten ist die Story wirklich ziemlich witzig. Read more

Reisen & Entdecken

Die Entdeckung des eigenen Willens

Der Rabauke wird in wenigen Wochen zwei Jahre alt. Terrible Two, wie man sagt. Und schon jetzt merke ich: Welcome Trotzphase. Oder wie man in Schön sagt: Autonomiephase. Der eigene Wille wird nicht nur entdeckt, sondern auch ausgereizt. Permanent.

Ganz klar wird mir das bei der momentanen Worwahl. „Ich“, „Mein“ und „Alleine“ sind gerade die Hits auf der Wortskala. Gut, könnte man sagen, der kleine Mann eifert vielleicht einfach dem Wortschatz von Donald Trump nach. Möglich. Noch drei Worte mehr und er könnte jedenfalls seine Reden vorbereiten.

Wie auch immer: Der Rabauke ist gerade noch eine Ecke anstrengender geworden. Ich meine, er hat ja noch nie sonderlich gut gehört. Nur jetzt kommt eben noch wildes Kreischen, Treten oder laute Ausrufe dazu. Es ist soweit. Und wir müssen da jetzt durch. Zu viert.

Meine, MEINE, MEEIIINEE!!!

Denn auch der feine Herr bekommt sein Fett weg. So einfach lässt sich der kleine Bruder nämlich nicht mehr aus HerrnSjardinskis-Zimmer aussperren oder Spielzeug abluchsen. „Meine Auto…“, „Meine Ball…“, „Meine Baggie…“ – und dann folgt Ohren betäubendes Gekreische. Ich meine so eins, bei dem wahrscheinlich die Hälfte in einer Tonlage geschrien wird, die nur Hunde hören können. Oder es erfolgt wildes Handgemenge und ein „Neeeeein“, bei dem die Nachbarn wahrscheinlich an Kindesmisshandlung denken.Read more

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