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Der gute Riese - Ein Kinderbuch über Toleranz und Freundschaft #vertrauen #freundschaft #kinderbuch #bilderbuch #vorlesen #riese #vorurteile #angst
Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Eine Geschichte über Toleranz und Vertrauen – Der gute Riese

Manchmal, da ist es für kleine Kinder schwer zu verstehen, wenn andere Menschen anders aussehen. Der Rabauke ist beispielsweise oft total fasziniert und spricht dann wochenlang vom „fehlenden Ohr“ oder der „rieeeesigen Körpergröße“. Aber ich habe auch schon oft erlebt, dass er Angst vor Menschen mit entstellenden Behinderungen hat. Ich merke dann, wie er einfach starrt oder mir zuflüstert, dass der oder die „gruselig sind“. Dann heißt es erklären und offen sein. Der gute Riese von David Lichtfield ist dabei eine tolle Unterstützung. Lichtfield zeigt, dass unsere Reaktionen auf körperliche „Makel“ andere traurig machen können und sie ausschließen. Und das wir unser Fehlverhalten mit Offenheit und Toleranz wieder gut machen können.

Darum geht´s in Der gute Riese

 

Schon immer erzählt Billys Großvater von einem Riesen. Er soll mitten unter ihnen im Städtchen Ziegelhausen wohnen, über alle wachen und heimlich gute Taten vollbringen. Wie beispielsweise beim Streichen der Stadtmauer. Aber Billy glaubt davon kein Wort. Ein Riese, mit Händen so groß wie Tischplatten und Füßen so groß wie Ruderboote, der kann doch gar nicht unbemerkt bleiben! Billy möchte sich selbst davon überzeugen, ob es Riesen wirklich gibt – und bekommt erstmal einen großen Schreck….

Eine magische Bilderbuchgeschichte über die Kraft der Fantasie und der Gemeinschaft für Kinder ab 4 Jahren.

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Das sagt Mutter – Fehler wieder gut machen und Freundschaft schließen

 

Irgendwie ist Billy ganz schön genervt von Opas Riesengeschichten. Die kauft er ihm nämlich null ab. Ein Riese, der heimlich anderen hilft – pppfff – was für ein riesiger Schmarrn. Egal was Opa auch an Beispielen aufführt, wo der Riese angeblich schon geholfen haben soll, Billy kauft ihm diese Storys null ab. Wir jedoch sehen auf den vielen bunten Illustrationen, wie der Riese beim Zelten über Billy und Opa wacht, wie er die Kirchturmuhr repariert oder wie er eine Eiche stütze, damit sie vom Sturm nicht umfällt. Aber leider weiß nur Opa von all den guten Taten, denn der Riese hat es nicht so mit Menschen.

Die laufen nämlich schreiend vor einem großen Riesen davon. Und das macht den Riesen traurig. Also zieht sich der Riese zurück. Als nun Billy dem Riesen bei einer seinen guten Taten auflauern will, bekommt er es mit der Angst zu tun – und reagiert erstmal wie alle anderen. Er rennt weg, weil er Angst hat.

Am Anfang des Buches dachte ich „holy shit, das ist mir dann doch etwas zu religiös“. Doch dann entwickelte sich die Geschichte doch unvorhergesehen zu einer anderen Pointe – nämlich dem Aufruf nach Toleranz, Vertrauen und Freundschaft. Das wirklich Spannende ist Billys innerer Konflikt, der sich nun mit seinem eigenen Verhalten auseinander setzt und erkennt, dass er mit seiner Reaktion den Riesen gekränkt hat. Es wurmt ihn, dass er so reagiert hat, wie er eigentlich nicht reagieren wollte. Und dazu hat er auch noch seinem Opa nicht geglaubt.

Denn Billy hatte begriffen, dass der Riese nicht nur ein Riese war. Sondern auch ein Mensch.

Wir alle machen Fehler. Aber wir alle können auch etwas dafür tun, damit man soziale Probleme löst und sich entschuldigt.

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Das sagt Söhnchen – Magie der Bilder

 

Das glitzert und ist so schön bunt. – Rabaukowitsch

Ein magisches Buch, das mit bunten Illustrationen kleine Leser sofort in den Bann zieht. Die etwas tiefgründigere Aussage von Der gute Riese ist für kleinere Leser vielleicht nicht ganz so einfach zu verstehen. Aber die Bilder, die wirken auch ohne Worte.

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Der gute Riese *Affiliate Link

♥ Autor: David Lichtfield
♥ Übersetzung: Sandra Margineanu
♥ 
Seiten:
 40
♥ Verlag: Loewe Verlag
 ISBN: 978-3785589632
 Altersempfehlung: ab 4 Jahren
 Preis: 12,95 €

 

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Smafolk Sommer 2018
Alltag

Diese Dinge lernt man bei Faulenzen: Wofür die Sommerferien gut sind

Sechs Wochen Sommerferien liegen nun hinter uns. Sechs Wochen, in denen der feine Herr so gar keinen Blick in seine Schulhefte geworfen hat und sich vom Alltag hat treiben lassen. Einfach mal faulenzen und nicht nach festen Strukturen lernen. Eine Pause vom Alltag. Und jetzt verstehe ich auch, warum genau diese sechs langen Ferienwochen gut sind. Denn die Entwicklung, die unser Schuljunge in dieser Zeit gemacht hat, war riesig.

Wir verbrachten eine Woche im Urlaub am holländischen Strand und hatten noch eine weitere Woche daheim zusammen. Der feine Herr war drei Tage bei seinen Großeltern. Er war mit uns Eltern im Büro. Und verbrachte zwei Wochen mit seinen Freunden bei den Kinderferienspielen. Ferienzeit heißt für uns Eltern ja leider nicht automatisch, dass wir dann auch Urlaub haben können. Trotzdem war unser Alltag nicht so durchgetaktet wie sonst. Die Kinder gingen spät ins Bett und schliefen länger. Wir hatten kaum Termine und ließen uns so gut es ging treiben, unternahmen viele Dinge gemeinsam und waren ziemlich oft im Schwimmbad.Read more

Spinnenalarm - Das große Spinnen-Angst-weg-Buch #angst #spinne #kinderbuch #bilderbuch #buch #insekten #lesen #vorlesen
Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Buchtipp: Mit einem Trick nie mehr Angst vor Spinnen – Spinnenalarm!

Ich weiß nicht wie es euch so geht, aber … ICH mag Spinnen nicht. Sie sind mir zu huschig und haben eindeutig zwei Beine zuviel. Alles andere was kreucht und fleucht: Her damit! Als absoluter Käferfan liebe ich es, mit den Jungs Insekten aller Art zu bestaunen und auch auf die Hand zu nehmen. Aber Spinnen? Örks!!! Bei den Achtbeinern muss der Papa her und ich verziehe mich lieber in ein anderes Zimmer. Ich möchte ja vor den Kids nicht unbedingt meine Angst zeigen. Daher ist Spinnenalarm! – Das große (Spinnen-) Angst-weg-Buch von Nina Dulleck auch eher was für mich als Vorleser. Mit einem einfachen Trick kann man nämlich seine Angst in den Griff bekommen.Read more

Fotos und Interview zu Sarahs Hausgeburt - mit Fotos von Lieblingsbilder #hausgeburt #fotos #interview #geburt #geburtserlebnis #geburt #baby #fotografie
Körper & Seele, Leben mit Kindern

Hausgeburt aus zwei Sichten – Gebärende und Fotografin im Interview

Meine beiden Geburten waren nicht unbedingt das, was ich mir gewünscht hatte. Zweimal Kaiserschnitt, obwohl ich wirklich alles gegeben hatte. Beim ersten Kind wäre ich nach einer langen Eröffnungsphase eigentlich bereit für Presswehen gewesen, aber der Kopf wollte einfach nicht ins Becken. Nach 6 Stunden Verrenkungen unter PDA, um den Kopf ins Becken zu bekommen (und insgesamt 32 Stunden im Kreißsaal), war Ende. Ich und der ungeborene Sohn konnten nicht mehr.

Bei Kind zwei hatte ich mich sehr mit meinem Körper beschäftigt, ich wollte es schaffen. Doch als es soweit war und es wieder schien, als ob der Weg schwierig wird (die Sache mit dem Becken), beschlich mich ein komisches Gefühl. Ich bestand auf Kaiserschnitt. Ich schrie es fordernd ein. Und kann nur meinem Bauchgefühl danken: die vorherige Narbe hätte laut operierenden Ärzten wohl den Wehen nicht mehr lange stand gehalten.

Daher bewundere ich immer wieder Frauen, die ein tolles Geburtserlebnis hatten. Die stark sind und auf ihren Körper vertrauen. Die mit Ruhe an ihre Geburt herangehen. Und dann vielleicht sogar selbstbestimmt ihre Kinder jenseits den Krankenhauses in diese Welt schicken. Ich muss gestehen: Da bin ich einfach sehr voyeuristisch. Ich lese diese Geburts-Berichte unheimlich gerne oder schaue mir Fotos von Geburten an. Ich bekomme dann Einblicke, die ich so nicht kenne und nie kennen lernen werde, selbst wenn ich mich für ein drittes Kind entscheiden würde. Diese Frauen sehen einfach unheimlich stark aus. So wunderschön. Wie Göttinnen.Read more

Was machst du eigentlich den ganzen Tag im August
Alltag

Waldwanderung & ein gelungenes Ferienende – WMDEDGT 8/18

Heute ist wieder der fünfte des Monats – also Zeit für Tagebuchbloggen nach dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. Nachdem ich schon den letzten WMDEDGT ausfallen lassen musste, da wir im Urlaub waren, fasse ich heute mal wieder unsere Erlebnisse zusammen. Und das, obwohl ich Hunde müde bin und morgen wieder die Schule anfängt. Waaaaah!

Wir waren am Wochenende Bekannten aus der Pfalz besuchen, die wir im Urlaub kennen gelernt haben. Und es wurde nicht nur für uns, sondern auch die Kinder spät. Wir hängen gerade in den Seilen, aber dank Hitze schläft noch keiner. Uaaah!

Irgendwann um 5 Uhr – Ich höre den Rabauko panisch nach mir rufen. Ich stehe auf und laufe ins Wohnzimmer unserer Gastgeber, wo ich ihn aufgabele. Er hat anscheinend unser Schlafzimmer nicht gefunden. Ich packe ihn auf den Arm und trage ihn unser Bett. Zwischen mir und dem Iro-Mann wird er nochmal schlafen.

6 Uhr – Der Iro-Mann schnarcht wie den Rest der Nacht. Ich habe kaum ein Auge zu bekommen. Und nun liege ich da, mit einem Zipfel Decke und 20 cm Platz am Bettrand. Ich wälz mich rum. Oaar.

8:30 – Der feine Herr ist nun wach und ich erkläre ihm, dass er noch etwas im Kinderzimmer spielen soll, bis die anderen wach sind. Ich bin soooo müde und hab gefühlt noch keine Stunde am Stück geschlafen. Vielleicht finde ich nochmal Schlaf?

9:45 – Der Rabauko ist nun auch wach und wir stehen auf. Immerhin habe ich die letzte Stunde geschlafen. Der feine Herr sitzt schon mit dem einen Gastgeberkind am Tisch, die beiden essen Müsli. Der Kater steckt mir in den Gliedern und ich schlurfe erstmal unter die Dusche. Das Bad unserer Gastgeber ist toll und die Dusche so groß wie unser Bad.

10:30 – So langsam werden alle wach. Die Kinder sind schon wieder im Spielmodus, während wir Erwachsenen ganz schön platt sind. Die nächsten 30 Minuten suche ich ein T-Shirt vom feinen Herrn. Wie bekloppt suchen wir am Ende alle den ganzen Garten ab. Bis sich aufklärt, dass er dieses Shirt weder dabei, geschweige denn an hatte. Wie peinlich. Ein Kater bei der Hitze scheint mir nicht so zu bekommen.

11:30 – Wir frühstücken auf der Terrasse. Es ist einfach herrlich. Schade, dass morgen schon die Sommerferien in Hessen und der Pfalz um sich. Ob sich die Kinder – die gestern auch erst um 1 Uhr ins Bett sind – so schnell an den neuen, alte Rhythmus gewöhnen? Immerhin kann man bei der Hitze gar nicht so früh ins Bett, weil alles so aufgeheizt ist.

13:00 – Wir fahren in den etwas kühleren Wald und machen eine kleine Wanderung auf eine Hütte. Nach dem Marsch fangen die Kids gleich an, mit Stöcken ein Lager zu bauen. Der Schatten und die Luft bekommt uns allen gut. Gegen 15 Uhr treten wir den Rückweg an.

16:15 – Nun heißt es langsam Abschied nehmen. Der feine Herr darf noch eine Runde mit der Kinder-Motocross-Maschine drehen und findet es sau cool. Er möchte auch gerne eine Maschine haben und kündigt an, sein Geld zu sparen. Die Jungs wollen am liebsten bei ihrer neuen Freundin und ihrem Freund bleiben. Kann ich auch verstehen. So lang anhaltend und ohne Streitereien spielen sie nur selten zusammen. Diese vier haben sich im Urlaub gefunden und sind eine echt coole Truppe.

16:45 – Wir sitzen alle im Auto, der Rabauko ist bereits eingenickt. HerrSjardinkis möchte am liebsten nun jedes Wochenende in die Pfalz. Und auch wir hoffen, dass wir so ein Treffen bald wieder ermöglichen können. Ein Mini-Wochenendurlaub geht als toller Abschluss der Ferien zu Ende. Auf dem Rückweg machen wir noch zweimal Rast. Eigentlich braucht man für die Strecke maximal 1,5 Stunden.

19:45 – Endlich daheim. Wir packen aus, machen Abendbrot und läuten dann das Bettprogramm ein. Ich bin sooo müde und kann kaum Essen. Der Ranzen ist für den ersten Schultag morgen gepackt, inklusive Schlüssel, denn der feine Herr fährt zum ersten Mal nach der Betreuung mit dem Bus heim. Er freut sich drauf.

21:45 – Noch ein Glas Wein, dann geht es ins Bett. Die nächste Woche wird knackig mit einem neuen Stundenplan, Hitze und früh aufstehen. Ich hoffe, dass die Bahn morgen wenigstens pünktlich ist und sich der Stau bis zum Bahnhof in Grenzen halten wird. Ihr kennt das sicherlich auch, wie der Verkehr nach den Ferien so mega eskaliert.

Wenn ihr noch mehr Tagebucheinträge von heute lesen wollt, dann schaut doch mal bei Frau Brüllen vorbei.

Die Streithörnchen - Teilen ist schöner als streiten #buchtipp #kinderbuch #kind #bilderbuch #eichhörnchen #herbst #vorlesen
Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Teilen ist besser als streiten – Die Streithörnchen

Ich glaube jedes Elternteil von mehr als einem Kind kennt das: Geschwister können sich pausenlos streiten. Egal ob es um das letzte Eis, das ihm Gefrierfach schlummert, oder die Kindersendung, die nun geschaut werden darf, geht. Bei uns artet solch „Bruderkeile“ oft aus Langeweile aus. Oder als Wettbewerb, wer nun als erster im Auto sitzen und sich erfolgreich anschnallen wird. Rachel Bright und Jim Field haben sich mit ihrem neuen Buch Die Streithörnchen genau diesem Thema gewidmet. Und ich muss sagen, genau wie die Vorgänger Der Löwe in dir und Trau dich Koalabär konnte uns das Buch absolut überzeugen.Read more

Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat #Kinderbuch #buchtipp #lesen #vorlsen #internet #oma #buch
Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Buchtipp: Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat

Was ist, wenn auf einmal das Internet kaputt geht? Ich muss sagen, mir geht schon mal die Düse, wenn der Router sich aufgehängt hat. Oder noch schlimmer – bei unserem Internet-Anbieter stundenlange Störungen sind. Dann kann ich nämlich weder bloggen, noch arbeiten, noch Musik oder Filme streamen. Immerhin geht das Smartphone noch. Aber stellt dir vor, das Internet ist freck – und zwar auf der ganzen Welt. Weil es Oma kaputt gemacht hat! Waaah! Auf solche Ideen kann nur Känguru-Chronik-Autor Marc-Uwe Kling kommen, der in seinem neusten Kinderbuch Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat die digitale Welt auf die Schippe nimmt.Read more

Bücher Montag - Kinderbücher Sammlung von Kinderbuchbloggern - März 2018 #kinderbuch
Mutterherz, Spielen & Lesen

BücherMontag mit Miriam von Geschichtenwolke Blog – Die Kinderbücher der anderen

Der BücherMontag geht in die nächste Runde – diesmal mit Miriam von Geschichtenwolke Kinderbuchblog, die nicht nur tolle Kinderbücher vorstellt, sondern ab und zu auch selbst Geschichten schreibt und gerade an ihrem ersten Kinderbuch schreibt. Miriam liebt Kinderbücher und zum Glück hat sie auch zwei Söhne, denen sie vorlesen kann. Sie bloggt auf Geschichtenwolke Blog über Kinderbücher, veranstaltet aber auch Buch-Ausstellungen, Vorleseseminare und Schreibwerkstatt-Kurse für Kinder. Außerdem liest sie regelmäßig im Kindergarten vor.

Wer mag kann am Ende des Interviews wie gewohnt seinen liebsten Buch-Tipp aus dem Juli in den Kommentaren verlinken.Read more

Pupsi-Jones im Kindergarten #buchtipp #vorlesen #kinderbuch #buch #pups #pupsen
Leben mit Kindern, Spielen & Lesen

Herrliches Buch über das Pupsen – Pupsi Jones im Kindergarten

„Boah – ich hab riiiichtig laut gepuupst!“ Dreijährige lieben es, wenn es so schön laut knattert und können sich darüber auch ewig beäumeln. Sowieso ist derzeit alles interessant, was aus dem Poloch oder dem Penis kommt. Dass Mama eine Scheide hat, sowieso. Und wenn man sich nicht sicher ist, fragt man eben auch mal fremde Frauen, beispielsweise an der Supermarktkasse, ob die auch eine haben. Der Körper – ein Mysterium, das erforscht werden will. Daher kommen hier auch gerade Kinderbücher mit einer Portion Fäkal-Humor super an. In Pusi Jones im Kindergarten von Inka Weber wird das Pupsen aus dem Kindergartenalltag erzählt und der Umgang damit auf lockere Art aufbereitet.Read more

Wenn Grundschulkinder nachts noch ins Bett machen #bettnässen #grundschule #trockenwerden #vorschule #entwicklung #pipi #kind #erziehung
Körper & Seele, Leben mit Kindern

Tipps für Bettnässer – Wenn Grundschulkinder nachts ins Bett machen

Wenn Kinder im Einschulungsalter regelmäßig nachts ins Bett machen, dann ist das vor allem für die Eltern peinlich. Ein Tabuthema. Mit 10 Monaten macht das Kind die ersten Schritte, mit 1,5 Jahren spricht es 3-Wort-Sätze und mit 2,5 Jahren ist es tagsüber windelfrei. Das wurde gefeiert und laut verkündet. Und bei manchen Kindern brauchen auch diese Meilensteine etwas länger – es wird vielleicht erst mit 18 Monaten gelaufen und mit 3 Jahren gesprochen. Kein Ding, denn eigentlich wissen wir doch, dass jedes Kind sein eigenes Tempo hat. Aber Bettnässen … pfff … darüber spricht man lieber nicht.

Aber ich möchte darüber sprechen. Denn es ist weder ungewöhnlich noch unnormal. Und schon gar nicht nässen Kinder nachts ein, weil sie vor vorwiegend psychische Probleme haben. Auch steckt dahinter keine falsche Erziehung, Faulheit oder – jedenfalls meistens – eine schlimme Krankheit. Ich gebe euch Tipps, was man alles machen kann, um sein Vor- oder Grundschulkind beim etwas längeren Prozess des Trockenwerdens zu unterstützen. Und ich verrate euch, welche einfachen Maßnahmen neben Geduld und Elternliebe bei uns letztlich geholfen haben.

Hallo Team Windel – wir sind viele

 

Auch wenn das Kind tagsüber vollkommen windelfrei ist, ist es gar nicht so selten, dass gerade in der Nacht noch eine Windel gebraucht wird. Im Alter von fünf Jahren nässen noch durchschnittlich 15 Prozent der Kinder nachts ein. Bei den Siebenjährigen sind es noch zehn Prozent. Und rund zwei Prozent der Jugendlichen sind nachts nicht trocken.

Ärzte unterscheiden beim Bettnässen zwischen der primären und der sekundären Enuresis (also dem Einnässen auf Arztsprech): Bei der primären Variante war das Kind noch nie für längere Zeit trocken. Die Hauptursache dafür ist meist eine Reifeverzögerung. Bei der selteneren sekundären Enuresis macht das Kind plötzlich wieder nachts ins Bett, obwohl es vorher mindestens sechs Monate trocken war. Als Hauptursache liegen hier organische Ursachen vor, aber auch psychische Probleme wie ein Umzug, die Trennung der Eltern oder sonstige Belastungen können eine Rolle spielen.

Jungs sind viermal häufiger betroffen als Mädchen

 

Während also überall die Mamas frisch gebackener Kindergartenkinder stolz verkündeten, dass ihr Spross von heute auf morgen beschlossen hat, komplett trocken zu sein, tut sich bei vielen anderen Kindern… nichts. Was ja auch erstmal kein Grund zur Panik ist. Immerhin sind Jungs beim Thema Trocken werden im Schnitt etwas später dran als Mädchen. Aber egal ob Junge oder Mädchen – man übt sich in Geduld und versucht, abends nicht mehr so viel zu trinken zu geben. Also jedenfalls keine drei Gläser Wasser oder so. Man setzt das Kind vorm Schlafen gehen aufs Klo und wartet ab.

Was wir auf jeden Falls vermeiden wollten war, dass sich unser Kind schlecht dabei fühlt, nachts eine Windel tragen zu müssen. Dass es denkt, dass es nicht normal ist. Anfangs haben wir das Bettnässen gar nicht thematisiert, denn Druck zu machen, bringt gar nichts.

Nicht Schimpfen – offen und gelassen damit umgehen

 

Mit ca. 5 Jahren haben wir dann versucht, „Ratschläge“ von Freunden und Bekannten umzusetzen. Aber das Kind durstig ins Bett zu schicken oder nachts zu wecken und auf die Toilette zu bringen, nützte gar nichts. Das mit dem Wecken klappt sowieso nicht bei einem Kind, das so fest schläft wie ein Stein. Und das man daher halb schlafend vom Bett zum Klo und wieder retoure schleppen muss. Mit diesen Tricks bleibt dann vielleicht das Bett trocken, aber das Kind kann seine Blase auch nicht besser kontrollieren. Und wir Eltern bekommen Rücken. Rücken ist scheiße.

Dass Schimpfen oder Strafen noch viel kontraproduktiver sind, muss ich wohl nicht erwähnen. Ein „Pipikalender“, auf dem die Erfolge mit hübschen Stickern verbucht wurden, half auch nur temporär. Im Prinzip gab es Erfolge, aber die waren eher Zufall.

Oh je – Übernachtungsbesuch

 

Doch obwohl wir immer positiv über die Windel sprachen, wurde das Kind mit zunehmenden Alter immer unglücklicher. Nur Babys haben Windeln an – ist klar. Also schafften wir Unterhosen ähnliche Pants an, die auch keinen Babyaufdruck haben. Aber die gehen richtig ins Geld.

Mit den ersten Übernachtungsbesuchen, wurde dann der Wunsch, die Windel nachts weg zu lassen, immer stärker. Auch wenn die Freunde nie etwas sagten oder gar hänselten, war da auf einmal Scham, dass da etwas anders ist, als es vielleicht sein sollte. Aber die Windel freien Versuche scheiterten. Länger als ein paar Nächte in Folge blieb das Bett nicht trocken. Und ein Kind, das schläft wie ein Stein, merkt leider auch nicht, wenn es in einem nassen Bett liegt. Ach nicht im Winter. Eine Klingelhose – die beim ersten Tröpfchen piept – wäre dann wohl auch nix für uns.

Und so langsam wollten wir dann doch gerne wissen, ob körperliche Ursachen bestehen oder ob wir sogar mit Hormonen behandeln müssten. Unser Kinderarzt blieb entspannt, überwies uns dann aber zur kinderurulogischen Ambulanz.

Gründe für das Bettnässen im Vor- und Grundschulalter

 

Die Veranlagung zum Bettnässen liegt häufig in der Familie. Bei uns trifft das jedoch nicht zu, wobei ich für meinen Teil schon immer 1-2 Mal die Nacht auf Toilette muss. Aber ich wache ja auf.

Der häufigste Grund für das Bettnässen ist eine nicht ausgereifte Blasenkontrolle. Während die Kinder tagsüber den Entleerungsreflex schon gut kontrollieren können, ist nachts die Zusammenarbeit zwischen Blase und Gehirn noch nicht vollständig ausgebildet.

Eine weitere Theorie ist, dass Bettnässen mit einem Hormonmangel zusammenhängen könnte. Demnach wird normalerweise nachts ein Hormon ausgeschüttet, das die Urinbildung drosselt. Erhöht sich dieser Hormon-Spiegel nicht, ist die Blase schnell voll.

Untersuchung in der Kinderurologie und eine Diagnose

 

Um dem auf den Grund zu gehen, mussten wir vor der Untersuchung über 10 Tage Pipi-Tagebuch führen – wie oft blieb nachts die Windel trocken und wann war sie nass. Dazu mussten wir noch an drei Tagen ganz genau aufschreiben, wie viel in Millilitern und wann getrunken und wieder ausgeschieden wurde. Das war eine ganz schöne Messerei. Puh. Am Tag der Untersuchung, die in einer Gruppe mit mehreren Kindern durchgeführt wurde, mussten dann alle Patienten ganz viel trinken. Und anschließend auf ein spezielles Klo gehen, das Menge und Zusammensetzung des Urins ausgemessen hat. Außerdem wurde die Blase geschallt.

Bei den Kindern, die körperliche Auffälligkeiten hatten, gab es noch weitere Untersuchungen. Bei uns war schnell klar: unser Bettnässen kommt von einer zu kleinen Blase und zu WENIG trinken!!! Wär hätte das gedacht.

Letztendlich hat viel und regelmäßiges Trinken am Tag geholfen, die Blase größer zu machen. Auch ein regelmäßiger Stuhlgang (1-2 Mal pro Tag) ist dabei hilfreich, denn so drückt nachts nichts auf die Blase.

Und schwups, mit dieser Erkenntnis ist das Bett nun schon lange trocken.

Ihr seht, manchmal liegt die Ursache in so einfachen Dingen. Also lasst euch auf dem Weg zum Trockenwerden nicht entmutigen. Euer Kind macht das nicht mit Absicht. Seid geduldig, denn Druck hilft hier gar nicht! Trinkt tagsüber viel und klärt im Zweifelsfall die Ursachen mit eurem Kinderarzt ab. Ich hoffe meine Tipps helfen euch.

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